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Zukunft (in) der Schule - Szenario-Workshop im Lehramtsstudium

Das Projekt „Zukunft (in) der Schule - Szenario-Workshop im Lehramtsstudium“ (ZuSch) beinhaltet die Konzeption und erstmalige Durchführung einer neuen Lehrveranstaltung „Zukunft der Schule – Schule der Zukunft“ für Lehramtsstudierende, die in Form eines Szenario-Workshops abgehalten wird. Die verwendete Szenario-Methode ermöglicht Studierenden, auf Basis von fachwissenschaftlichen Erkenntnissen – hier v.a. aus den Fächern Bildungswissenschaften, Politik, Wirtschaft – und kreativen Prozessen unterschiedliche Szenarien über mögliche Zukünfte unseres Bildungs- und Schulsystems zu entwickeln. In die verschiedenen Szenarien versetzen sich die Teilnehmenden dann in einem weiteren Schritt hinein, um die eigenen Handlungs-Spielräume als angehende Lehrkräfte auszuleuchten und individuelle wie gesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten zu reflektieren. Die Szenario-Methode mit ihren Möglichkeiten und Grenzen wird anschließend gemeinsam analysiert, auch im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit bzgl. Zukunftsthemen in verschiedenen Fächern im Schulunterricht. Nach einer Evaluation der Lehrveranstaltung sollen ggf. Anpassungen am Konzept vorgenommen und verschiedene Maßnahmen zur Verbreitung der Lehr-/Lernmethode in der Lehrkräfteausbildung entwickelt werden.

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Klima(-wandel) geht alle an: Inklusive BNE

Schüler*innen mit dem sonderpädagogischem Förderbedarf „geistige Entwicklung“ (folgend: GE) werden in der Lehrkräftebildung bislang kaum als Subjekte und Akteur*innen von Schule sowie als Mitgestalter*innen einer Welt von morgen betrachtet. Das Projekt leistet hier einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Lehramtsstudiums.KliB ist im M.Ed. Sonderpädagogik angesiedelt. Zusammen mit Schüler*innen aus 3 Kooperationsschulen (je eine inklusive Primar- und Sekundarschule und eine Förderschule Schwerpunkt GE) entwickeln Studierende Unterrichtsprojekte im Handlungsrahmen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und begleiten die Schüler*innen als Mentor*innen in der Projektdurchführung. Dazu werden erst Grundlagen des projektorientierten, fächerverbindenden Unterrichts erarbeitet (Modul J, 2 SWS). Im anschließenden Seminar (Modul M1/2, 2 SWS) werden die Unterrichtsprojekte und Lernmaterialien entwickelt. In der begleiteten Praxisphase (Praktikum P2 + Begleitseminar M3, 2 SWS) erfolgt dann die Durchführung mit den Schüler*innen. Die Lehrkräfte der Partnerschulen dabei werden durchgehend einbezogen. Die Evaluation fokussiert Lernzuwachs und Schüler*innenperspektiven auf gemeinsames Lernen durch die partizipative Methode Photovoice. Auf einem abschließenden Fachtag für Studierende, Lehrkräfte und Schulen werden Ergebnisse vorgestellt und Möglichkeiten der Implementierung an weiteren Schulen und Studiengängen diskutiert. Die Ergebnisse des Fachtags werden praxisnah publiziert.

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Lernanwendungen in virtueller Realität (VR-Lernanwendungen) können die Hochschullehre sinnvoll um die Möglichkeit ergänzen, komplexe und abstrakte Inhalte immersiv und interaktiv zu vermitteln. Die Studierenden tauchen in virtuelle Welten ein und erlernen spielerisch sowohl fachliche Inhalte als auch technische Kompetenzen. Durch einen eigenen Raum ist es einfacher, die VR-Übungen unabhängig von einer Lehrveranstaltung einzusetzen (asynchron). Einzelne Personen oder Gruppen können die Anwendungen selbständig ausprobieren, kollaborativ zusammenarbeiten und/oder (weiter-)entwickeln. Neben VR-Anwendungen ist es selbstverständlich möglich, auch andere digitale Formate wie z.B. Augmented Reality (AR oder 360 Grad-Touren) anzuwenden oder zu erarbeiten. Für Präsentationen, z.B. von Abschlussarbeiten, gegenüber Lehrpersonen oder externen Personen (Unternehmen etc.), ist der VR-Raum sehr gut geeignet, wenn er ansprechend gestaltet ist. Der VR-Raum an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) is

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Digitalisierung in der Hochschullehre – Perspektiven und Gestaltungsoptionen

Die Digitalisierung übt tiefgreifenden Einfluss auf verschiedenste Bereiche menschlichen Lebens aus, unter anderem auf Bildung und damit einhergehend auch auf die Hochschullehre. Eine Kultur der Digitalität (Felix Stalder) verändert nicht nur die für Hochschulen grundlegenden Formen der Produktion von Wissen, sondern ebenso die Umgangsformen und Lehr-Lern-Strategien, die in Lehrveranstaltungen zum Einsatz kommen. Sie wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie Wissensinhalte und Kompetenzen vermittelt, erworben und angewendet werden, aber auch auf die Integration digitaler Lerninhalte, die Schaffung neuer Lehr- und Lernmethoden sowie neuer Prüfungsformate. Eine Kultur der Digitalität eröffnet Chancen, um die Qualität der Lehre zu verbessern – beispielsweise durch die Erhöhung von Flexibilität, durch Anpassungsmöglichkeiten an die individuellen Bedürfnisse der Studierenden oderdurch die Vorbereitung sowie Ermöglichung lebenslangen Lernens. Damit verbunden sind jedoch auch Herausforderungen, die beispielsweise im Verhältnis und der Orchestrierung von Präsenz- und Online-Phasen, in der technischen Ausstattung oder in der nötigen Professionalität der Dozierenden gründen. Letztlich kommt es darauf an, die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Hochschullehre gezielt und sinnvoll zu nutzen, um zu einer Erhöhung der Qualität beizutragen. Der Sammelband hat das Ziel zu einer zukunftsweisenden interdisziplinären Entwicklung und Gestaltung einer digitalen Kultur der Lehre beizutragen.

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