
Iterativer Crowd-Innovation Ansatz zur Etablierung von Mindfulness als innovatives Lehrmodul zur Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung
Ziel des Projekts InMind B-NEw ist die Gestaltung eines innovativen Lehrmoduls unter Anwendung des Crowd-Innovation Ansatzes, um die Bildung für Nachhaltige Entwicklung durch Mindfulness in den beteiligten Hochschulen zu implementieren & somit Studierende frühzeitig zu zukunftsfähigem Denken & Handeln zu befähigen. Die Integration des Crowd-Innovation Ansatzes bei der Gestaltung von Lehrmodulen ist in dieser Form neuartig. Damit soll gezielt von der traditionellen Wissensvermittlung durch passives Lernen Abstand genommen, die Erarbeitung für Stakeholder geöffnet & Open-Innovation mit einem Community-basierten Crowdsourcing verbunden werden. So entsteht eine kollaborative Schwarmintelligenz, wodurch externes Wissen vernetzt & nutzbar für die Konzeption des innovativen Lehrmoduls gemacht wird. Dieses Vorgehen ermöglicht 1) eine inhaltliche & 2) eine methodisch/didaktische Innovation. Das mit dem Crowd-Innovation Ansatz entwickelte Lehrmodul profitiert von einer nachhaltigen Konzeption, wobei sich die Projektziele an einem SCRUM-Prozess orientieren. Diverse Stakeholder werden in den Entwicklungsprozess eingebunden sowie bestehende Ressourcen wie CANVAS & Moodle zielführend genutzt & deren Potentialmaximierung im Rahmen der Implementierung eruiert. Nicht zuletzt setzen sich Studierende durch die Integration in der Konzeptionsphase frühzeitig mit den Lehrinhalten auseinander, wodurch der Lehrerfolg sowie die Identifikation mit dem Modul gefördert wird.
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Freiraum für Bauingenieurinnen
Personen wie Frank O. Gehry, Daniel Libeskind und Renzo Piano sind international bekannte Architekten. Aber was ist mit den großen Frauen im Bereich Entwurf, Konstruktion und Statik? Das Projekt Freiraum für Bauingenieurinnen rückt weibliche Persönlichkeiten in den Mittelpunkt, die aktuell das Bauingenieurwesen prägen. Im Studiengang Bauingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal liegt der Anteil der Studentinnen seit zehn Jahren nur bei einem Drittel der Eingeschriebenen und in der Berufswelt scheinen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert zu sein. Damit fehlt es dem weiblichen Nachwuchs an sinnstiftenden Vorbildern. Dieser Leerstelle widmet sich das vorliegende Projekt. In Freiraum-Veranstaltungen liefern national und international tätige Bauingenieurinnen Einblicke in ihre Arbeit, halten Vorträge und geben Workshop-Einheiten, die für eine spätere Nutzung aufgezeichnet, dokumentiert und aufbereitet werden. Durch die Präsentation von positiven Karrierebeispielen und Persönlichkeiten soll das Studium des Bauingenieurwesens bzw. der Mint-Fächer im Allgemeinen insbesondere für Frauen attraktiver gemacht werden. Ziel ist es, Studienanfängerinnen zu motivieren und langfristig die Zahl an Absolventinnen deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig versteht sich das Projekt als Modell für andere Fächer mit ähnlichen Ausgangslagen innerhalb der Hochschule, aber auch weit darüber hinaus.
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Mit studentischer Partizipation Praxis & Theorie besser verzahnen
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