
DigBridge Dual: Integrierte Future Skills-Entwicklung durch agile Peer-Learning Circles im dualen Studium
Duales Studium ist ein Hochschulstudium mit fest integrierten Praxisphasen. Grundidee ist die enge Abstimmung zwischen curricularem Theorie-Lernen und betrieblichem Praxis-Lernen. Doch diese Schnittstelle ist zugleich die Schwachstelle: die "Theorie-Praxis-Verzahnung" gilt als unterspezifiziert. Auch die Studierenden erleben das DS als kaum verbundenes Nebeneinander von Theorie und Praxis denn als integriertes Ganzes. DigBridge dual setzt bei diesem Handlungsbedarf an und verfolgt eine doppelte Zielstellung:(1) Ein Peer-Circle-basiertes digitales Kompetenz-ePortfolio wird eingeführt, das durch situationsnah aufgezeichnete Reflexionspunkte den bisherigen punktuellen Ablauf- und Reflexionsbericht durch einen kontinuierlichen "Reflexionsflow" für bessere Kompetenzentwicklung weiterentwickelt. Didaktische Konzepte für den Übergang von punktueller zu kontinuierlicher Reflexion und von individueller zu Peer-Reflexion werden unterstützt durch Co-Design eines app-gestützten Lernjournal und eines ePortfolio als Reflexionsraum.(2) Ein curricular integriertes "Future Skills"-Programm für alle dualen Studiengänge wird entwickelt und praktisch erprobt, das selbst gesteuerte und laufend reflektierte Prozesse der Handlungskompetenz-Entwicklung gezielt anregt und unterstützt.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Additive Reality Virtuelle, praxisnahe Ausbildung im Digitalen Zwilling
Hochschulen und Curricula stellen sich zunehmend der Herausforderung mit der innovativen Arbeitswelt mitzuhalten. Zukunftstechnologien entwickeln sich rapide und erfordern für den Umgang ein passendes Maß an Wissenstransfer. Absolvierende technischer Disziplinen wie der Ingenieurswissenschaften weisen ein hohes Verständnis für theoretische Grundlagen auf, benötigen jedoch mehr industrienahe Praxiserfahrung. Im Rahmen ihres Studiums an HAW & Universität werden Potentiale digitaler Lehre nicht ausreichend zur Vermittlung des Praxiswissens genutzt. Im Projekt Additive Reality werden digitale Tools wie interaktive E-Learnings und Methoden der Virtual Reality (VR) für die Lehre erprobt, um so die genannten Herausforderung zu adressieren. Es wird ein Handbuch erarbeitet, welches Tools aufzeigt mittels derer auch Laien VR-Anwendungen und interaktive E-Learnings für die Lehre realisieren können. Um dies für die Lehrenden greifbar und mit Studierenden erproben und reflektieren zu können, soll die Umsetzung anhand 3D-Druckens als Beispiel aus der Produktionstechnik erarbeitet werden. Als kostengünstige, wenige Euro teure Alternative zu VR-Brillen werden sogenannte Cardboards beleuchtet, um VR für eine breite Studierendenschaft zugänglich zu machen. Das Konzept fokussiert sich daher auf die folgenden drei Säulen: - Virtual Reality (Lernen) - E-Learnings (Abfragen) - Handlungs- und situationsorientierten Didaktik (Anwenden)
Projekt anzeigen
Vorbereitung und Durchführung von Lehrangeboten
Massnahme 3 im Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442) ist die Vorbereitung von Lehrangeboten und deren Durchführung in den Wintersemestern 2024/25 sowie 2025/26 an der Universität Duisburg-Essen. Dazu gehört auch, dass Kolleg:innen außerhalb der Projektverantwortlichen dabei unterstützt werden, eigene Lehr-/Lernangebote im Wintersemester 2025/26 durchzuführen. Diese Massnahme ist zur Erreichung der drei inhaltlichen Projektziele essentiell: 1. Schaffung sozialer Präsenz, 2. Förderung der Praxisnähe durch simulierte Situationen und 3. Förderung von Selbstwirksamkeit durch simulierte Situationen.
Maßnahme anzeigen
Roy, Deboleena & Schmitz, Sigrid (2023): On Teaching Postcolonial Feminist Science and Technology Studies. A Conversation Between Deboleena Roy and Sigrid Schmitz.
Deboleena Roy and Sigrid Schmitz in conversation about the need to include Postcolonial Feminist Science & Technology Studies (STS) in academia and beyond, about the challenges this involves, as well as development, research, and teaching. In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 29: 23-36.
Publikation anzeigen