
Digital Innovation & Learning Lab
Das DiLeLa schafft eine strukturelle Innovation an der HNE Eberswalde. In zyklischen Praxisprojekten werden im Lern- und Erfahrungsraum digitale und hybride Lehr- und Lernformen mit Lehrenden und Studierenden entwickelt und in neuen Kontexten erprobt und hierfür digitale Kompetenzen bei allen Beteiligten gestärkt. Begleitend werden Aktivitäten für Wissensmanagement und Transfer, Koordination und Vernetzung, Kommunikation und Austausch umgesetzt und die digitale Lernumgebung studierendenzentriert umgestaltet. Flexible Gruppenarbeit und informelle Interaktionen werden dadurch möglich und Lernbedingungen für die Studierenden verbessert. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu alternativer digitaler Leistungsüberprüfung werden mit anderen brb. Hochschulen mit Blick auf curriculare Verankerung diskutiert. Angesichts vielfältiger dezentraler Initiativen für digitale Didaktik an der HNEE, dem Bedarf an zusätzlichen Supportstrukturen sowie unterschiedlich verteilter digital-didaktischer Kompetenz, ist das DiLeLa als Treiber geeignet, weil es als Impulsgeber in die Institution fungiert, den unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Hochschule Rechnung trägt und den digitalen Lern- und Lebensraum durch Kommunikation und Kollaboration kultiviert.
Auf einen Blick
Ausführliche Beschreibung
Perspektiven und Learnings des HNEE voices-Podcasts:
Der HNEE voices-Podcast stellt einen bedeutenden Erfolgsfaktor dar, um die Digitalisierung und Medienkompetenz an der Hochschule sichtbar und erlebbar zu machen. Mit dem Start des Podcasts im Jahr 2023 verfolgte das DILeLa-Team das Ziel, die Außenwahrnehmung der HNEE zu verbessern und gleichzeitig die Digitalkompetenzen innerhalb der Hochschule zu fördern. Der Podcast zeigt konkret, wie digitale Transformation im Hochschulkontext vorangetrieben wird: niedrigschwellig, aktivierend und zielgruppengerecht.
Die technische Basis für den Podcast war bereits vorhanden, was den Start erleichterte. Ein Interview-Format mit zwei Moderator*innen wurde etabliert, um eine dynamische Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Um die Moderationsfähigkeiten zu verbessern, wurde ein Workshop mit externen Trainern durchgeführt, was die Bedeutung des Kompetenzaufbaus unterstreicht.
Die Einführung des Podcasts war ein großer Gewinn für die Hochschule, da die Mitarbeitenden der Hochschulkommunikation den hohen Arbeitsaufwand nicht allein stemmen konnten. Die Drittmittel ermöglichten es, diese Hürde zu überwinden und die Hochschule aktiv einzubinden.
Die Wirkung des Podcasts ist vielfältig. Er ermöglicht es, Projektinhalte und Fortschritte sichtbar zu machen und erreicht eine Hörerschaft weit über den Hochschulkontext hinaus. Der Podcast bietet zudem ein Medium, um Themen zu platzieren, die das Profil der Hochschule schärfen, wie Forschungsschwerpunkte, Nachhaltigkeitsthemen und innovative Lehrkonzepte.
Ein besonderer Mehrwert ergibt sich aus der niedrigschwelligen Partizipation. Studierende können eigene Themenvorschläge einbringen und sogar Episoden selbstständig produzieren. Das Moderationsteam unterstützt diese Initiativen durch Beratungen, die den Studierenden und Lehrenden Hintergrundwissen zur Anwendung von Sound-Technik und zur Konzeptionierung von Folgen vermitteln.
Diese partizipative Herangehensweise fördert die Identifikation mit dem Projekt und vermittelt praxisnahe Kompetenzen, die in der digitalen Arbeitswelt gefragt sind. Lehrende erhalten die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiteren Publikum vorzustellen und aktuelle Forschungsergebnisse verständlich zu kommunizieren.
In der zweiten Staffel (ab Mitte 2024) lag der Fokus auf Wissenschaftstransfer und -kommunikation. Interviews mit internen und externen Expert*innen, wie Prof. Dr. Alexander Pfriem, beleuchteten den Wissenstransfer aus der Hochschule in die Öffentlichkeit.
Der Podcast stärkt die Rolle der HNEE als aktive Gestalterin im öffentlichen Diskurs. Er wirkt strategisch nach außen, erhöht die Sichtbarkeit der Hochschule und erreicht relevante Zielgruppen, darunter Forscherinnen, Neu-Studierende und potenzielle Arbeitgeberinnen.
Wichtige interne Themen, wie mentale Gesundheit im Studium, wurden aufmerksamkeitswirksam platziert, um Sensibilisierung zu fördern. Der HNEE voices-Podcast vereint die Anliegen von Digitalisierung und Innovation und schafft Raum für Beteiligung. Er fördert den Erwerb digitaler Kompetenzen und stärkt das Profil der HNEE in der Öffentlichkeit. Damit ist der Podcast weit mehr als ein digitales Nebenprodukt des DILeLa; er ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine zukunftsfähige Hochschule.
Kontakt

Hochschulpodcast: HNEE voices
„HNEE voices“ ist ein seit 2023 regelmäßig erscheinender Hochschul-Wissenschaftspodcast im Interviewformat. Er macht Projekte, Initiativen und Personen aus dem der Hochschule und ihrem Umfeld hörbar, stärkt Austausch und Zugehörigkeit und übersetzt große Themen (z. B. Nachhaltigkeit/Digitale Lehre) in konkrete Beispiele. Die Veröffentlichung erfolgt auf gängigen Podcast-Plattformen.
Maßnahme anzeigen
Social (Digital) Learning Environment
Studierenden soll es ermöglicht werden, selbstorganisiert und kollaborativ in verschiedenen Kontexten (z.B. Projekte) digital zusammenzuarbeiten. Durch die fast durchgängige Online-Arbeit während der Corona-Zeit, entstand ein zunehmender Bedarf, diese durch Elemente sozialer Vernetzung zu ergänzen. Daher soll eine geeignete digitale Plattform auch Eigenschaften eines ‚Social network‘ enthalten.
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Podcast HNEEvoices
Mit dem Ohr hinter den Kulissen. Im hochschuleigenen Produktionsstudio entsteht einmal monatlich der Podcast "HNEE Voices". Die Gäste kommen aus dem näheren Umfeld der Hochschule und erzählen in kurzweiligen Episoden von ihren Erfahrungen im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Innovationen im ländlichem Raum und der allgegenwärtigen Klimakrise.
Publikation anzeigen
Handbuch zur Stärkung von Digitalkompetenzen an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
Das digitale DILELA-Handbuch bündelt Erfahrungen und Erkenntnisse aus vier Jahren Projektlaufzeit zur Förderung digitaler Kompetenzen an der HNE Eberswalde. Es stellt anhand von 12 Erfolgsfaktoren und 10 Handreichungen innovative Formate wie Podcasts und virtuelle Touren, alternative und kompetenzorientierte Prüfungsformate, Medientechnik und interaktiven Lernumgebungen vor, wie Lernen als gemeinschaftlicher (hybrider) Prozess gedacht wird. Es bietet praxisorientierte Handreichungen mit konkreten Anleitungen. Das Handbuch richtet sich an Lehrende und Mitarbeitende, die digitale Lehr- und Lernformate weiterentwickeln oder neu einsetzen möchten.
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Das Ziel dieses Projektes ist es, die Kosten und den Ressourcenverbrauch für Laborpraktika in den Lebenswissenschaften nachhaltig zu senken und den Lernerfolg für Studierende zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Nutzung von tierischen Materialien im Praktikum reduziert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen wir eine offene Lehrressource für biochemische und molekularbiologische Praktika herstellen und erst lokal, dann deutschlandweit, dann weltweit zugänglich machen. Diese Lehrressource besteht aus zwei zusammengehörigen Komponenten. Erstens aus der Lehrzelle einer Zelllinie, die mittels Genomeditierung so verändert wurde, dass sie die Durchführung von Standardversuchen eines biochemischen und molekularbiologischen Praktikums wesentlich erleichtert. Zweitens wird eine interaktive Webseite für Studierende und Lehrende erstellt, auf der Inhalte zur Verfügung gestellt werden und mit Studierenden und Lehrenden interagiert werden kann. Diese Webseite erläutert die technischen und biochemischen Hintergründe der Versuche, streamt Videos der Durchführung der Versuche und stellt Onlinetests zur Verfügung. Weiterhin dient sie zum Vertrieb der Reagenzien zur Lehrzelle. Im Zusammenhang werde der Praktikumsablauf vereinfacht und der Lernerfolg erhöht.
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Studierende bringen aufgrund unterschiedlicher Bildungswege heterogene Vorkenntnisse mit, insbesondere in Grundlagenveranstaltungen wie Buchführung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde eine Website entwickelt, die individuelle Lernpfade ermöglicht und durch interaktive Aufgaben das eigenständige Üben von Buchungssätzen fördert, da genau diese eine Herausforderung darstellen. Ziel ist es, das Verständnis der Studierenden durch direktes Feedback und praxisorientiertes Arbeiten zu verbessern.
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[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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