
Robotics for Everyone
Die Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen erfordert Future Skills: dazu gehören neben digitalen Schlüsselkompetenzen transformative Kompetenzen wie Urteilsfähigkeit, Innovationskompetenz sowie Dialog- und Konfliktfähigkeit mit der Überwindung disziplinärer und funktionaler Grenzen. Diesen Anforderungen wird Hochschullehre häufig (noch) nicht gerecht. Studierende aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen haben selten die Möglichkeit, allgemeinverständliche Einblicke in die Technik zu erhalten, obwohl digitale Technologien und Robotik in viele Bereiche abseits industrieller Anwendungen Einzug halten. Beispielsweise rückt selbst in der der Pflege der Einsatz von sozialen oder Assistenzrobotern in greifbare Nähe. Robo4Ever geht neue Wege: Das interdisziplinäre Lehr-Lern-Format ermöglicht den Teilnehmenden die Entwicklung eines Grundverständnisses für den Einsatz moderner Technik und die Einschätzung ihrer Potenziale und gleichzeitig die kritische Reflexion des interdisziplinären Prozesses sowie des Ergebnisses. Studierende beschreiben und analysieren in interdisziplinären Teams im Sinne des forschenden Lernens eine selbst gewählte innovative Einsatzmöglichkeit für autonome mobile Assistenzroboter und demonstrieren diese modellhaft anhand eines vereinfachten Einsatzszenarios praktisch. Dies wird durch die Bereitstellung von grafisch verknüpfbaren Basisfunktionen ermöglicht, welche die Realisierung von Handlungsabläufen ohne Programmierkenntnisse erlauben.
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Tragverhalten von Holz virtuell und real erkunden
Werden Bäume überlastet oder verletzt, werden Schad- und Reparaturmechanismen sichtbar. Letztere basieren auf Wachstum und mechanischen Prinzipien, welche im Sinne der Bionik u.a. auf technische Verstärkungsmaßnahmen für das Bauwesen hinweisen. Um hierfür bei Studierenden ein Bewusstsein sowie Fachkenntnis für nachhaltiges Bauen mit Holz zu entwickeln, werden reale und virtuelle Lernpfade o.g. Phänomene und fundiertes Wissen zum Baum als holzgenerierendes Lebewesen darstellen sowie Bezug zum daraus gewinnbaren Baustoff und dessen technischen Eigenschaften herstellen.Ein einführender, realer Lernpfad in Präsenz motiviert die Studierenden und gibt einen ersten Überblick der Phänomene. Die nachfolgende Selbstlernphase in der VR-Lernumgebung nutzt 3D-Modelle (bspw. Scans echter Bäume) als Wissensstationen innerhalb einer virtuellen Lernwelt. Die dafür verwendete Software (Game-Engine) bietet virtuelles Geocaching zu den Wissensstationen. Dort werden Lerninhalte durch Visualisierungen, Audio- und 360°-Videosequenzen erklärt und durch diverse Aufgaben (Quests) abgefragt. Das immersive Erleben der Lerninhalte bereitet eigenständige Erkundungen vor, um Anschauungsobjekte und Phänomene in Grünanlagen, Wäldern etc. zu dokumentieren und den technischen Bezug herzustellen.Das konkrete Lehrkonzept wird gemeinsam mit Studierenden ausgearbeitet. Als Prüfungsleistung wird die Ausarbeitung eines E-Portfolios verlangt, welches Studierende durch reales Geocaching und Dokumentation absolvieren.
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