
Robotics for Everyone
Die Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen erfordert Future Skills: dazu gehören neben digitalen Schlüsselkompetenzen transformative Kompetenzen wie Urteilsfähigkeit, Innovationskompetenz sowie Dialog- und Konfliktfähigkeit mit der Überwindung disziplinärer und funktionaler Grenzen. Diesen Anforderungen wird Hochschullehre häufig (noch) nicht gerecht. Studierende aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen haben selten die Möglichkeit, allgemeinverständliche Einblicke in die Technik zu erhalten, obwohl digitale Technologien und Robotik in viele Bereiche abseits industrieller Anwendungen Einzug halten. Beispielsweise rückt selbst in der der Pflege der Einsatz von sozialen oder Assistenzrobotern in greifbare Nähe. Robo4Ever geht neue Wege: Das interdisziplinäre Lehr-Lern-Format ermöglicht den Teilnehmenden die Entwicklung eines Grundverständnisses für den Einsatz moderner Technik und die Einschätzung ihrer Potenziale und gleichzeitig die kritische Reflexion des interdisziplinären Prozesses sowie des Ergebnisses. Studierende beschreiben und analysieren in interdisziplinären Teams im Sinne des forschenden Lernens eine selbst gewählte innovative Einsatzmöglichkeit für autonome mobile Assistenzroboter und demonstrieren diese modellhaft anhand eines vereinfachten Einsatzszenarios praktisch. Dies wird durch die Bereitstellung von grafisch verknüpfbaren Basisfunktionen ermöglicht, welche die Realisierung von Handlungsabläufen ohne Programmierkenntnisse erlauben.
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Wissen Üben Können: Digitales Selbstlernen im Psychotherapiestudium
Das Projekt 'Wissen Üben Können: Digitales Selbstlernen im Psychotherapiestudium' entwickelt digitale Selbsterlenmodule, mit denen Bachelor- und Masterstudierende im eigenen Lerntempo Videos von therapeutischen Situationen anschauen und bearbeiten können. Die etwa 50-minütigen Videos entsprechen realen Einstiegssitzungen einer Therapie, sie werden von Therapeuten und Schauspielpatienten dargestellt. Die Therapievideos werden interaktiv aufbereitetet und zum Beispiel von einem kommentierenden Therapeuten-Podcast, kleinen Wissenstests oder Arbeitsaufträgen begleitet. Ziel ist es am Therapeutenmodell zu lernen und das Wissen fallbezogen anzuwenden, indem bspw. erste Diagnosen gestellt werden. Die Selbstlernmodule, in deren Zentrum die Videos stehen, sind eingebunden in Seminare und Vorlesungen. Das Wissen aus den Veranstaltungen können die Studierenden dann in den digitalen Modulen vertiefen und anwenden. Eine wissenschaftliche Begleitevaluation ist ebenfalls Teil des Projekts sowie die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für gute digitale Selbstlernmodule.
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Sensorikdemonstrator
Für die Vorlesung Sensorische Ausstattung (VL-Reihe Baumaschinentechnik an der Technischen Universität Dresden) wurde ein tragbarer Sensorikdemonstrator entwickelt, welcher die theoretischen Inhalte zu Umgebungsüberwachung bei mobilen Arbeitsmaschinen greifbar macht. Dieser Koffer zeigt verschiedene Messsysteme (Radar, Ultraschall, Kamera, Lidar) in einem portablen Gehäuse. Die Signale werden visualisiert und daran die Charakteristika der Technologien (welche aus den theoretischen Wirkprinzipien folgen) erarbeitet und die Anwendungsgebiete abgeleitet.
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Individuelle Förderung von Programmierfertigkeiten im Studium am Beispiel von Intelligenten Tutor Systemen für SQL
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