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Kompetenzzentrum Innovation in Studium und Lehre

Das Antragsvorhaben greift die Idee auf, die Organisationseinheiten Medien & Lehre, Open Library und Learning Lab zu einem hochschulweiten Kompetenzzentrum Innovation in Studium und Lehre zusammenzuführen und die bestehende Fragmentierung von Organisationen und Kompetenzen im Bereich von Studium und Lehre zu beenden. Das Kompetenzzentrum wird in der Hochschule strukturell als zentrale Einrichtung verankert, um Serviceangebote für alle Fachbereiche zur Verfügung zu stellen. Zugleich werden auf bestehenden Angebote aufsetzende Kompetenzfelder um fehlende bzw. integrierende Kompetenzfelder ergänzt. Dazu zählen Innovative Technologien, Digital & Information Kompetenz sowie eine Curriculumswerkstatt. Ziel ist es, insbesondere auf Digitalisierung basierende Innovationen in Studium und Lehre zu fördern, um Studierende gemäß Vision und Leitbild der Hochschule Mainz für zukünftige Herausforderungen herausragend zu qualifizieren. Mit dem Aufbau des Kompetenzzentrums will die Hochschule Mainz bis 2024 vor allem die Bündelung und Vernetzung aller Kompetenzen im Bereich Support von Studium und Lehre sowie eine kontinuierliche Qualifizierung und sukzessiven Kompetenzaufbau bei Studierenden und Lehrenden erreichen.

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Virtuell begleitetes Selbststudium im erweiterten Bildungsraum.

Die Ergebnisse der Studierenden- und Lehrendenbefragung an der Universität Vechta zur Onlinelehre unter Pandemiebedingungen legen die Notwendigkeit offen, das Selbststudium als zentralem Bestandteil der hochschulischen Gemeinschaft nicht mehr allein mit dem Campus als physischem Ort in Verbindung zu bringen, sondern das Verständnis des Bildungsraums an die Anforderungen der Virtualität anzupassen. Das Projekt ViBeS zielt deshalb darauf, ein ganzheitliches Förderkonzept des Selbststudiums zu entwickeln, das den Bildungsraum konsequent in das Virtuelle erweitert und den Zusammenhang von formalen, non-formalen und informellen Lern- und Interaktionsgelegenheiten berücksichtigt. Das übergreifende Ziel von ViBeS besteht darin, Studierende und Lehrende auf das kompetente, gemeinschaftliche Handeln in diesem erweiterten Bildungsraum vor-zubereiten und das Selbststudium unter dem Gesichtspunkt des sozialen Miteinanders neu zu verorten. Die entwickelten und formativ wie summativ evaluierten Strategien in der räumlichen, sozialen, methodischen, medialen und inhaltlichen Dimension der Digitalisierung werden Hochschulen als (hochschuldidaktische) Rahmenkonzepte in Form von OER-Materialien zur Verfügung gestellt.

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