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LEARNIN
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Lehramtsspezifische Repositorien Informatik

Das Projekt LEARNIN soll das Selbstverständnis naturwissenschaftlicher Lehrkräftebildung um eine notwendige interdisziplinäre Perspektive erweitern. Obgleich die digitale Transformation der biologischen Forschung korrespondierende informatische Kompetenzen für das Gewinnen/Nachvollziehen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse unabdingbar macht, zeigen Studien bei Schüler:innen und Studierenden genau dort erhebliche Defizite. Zwar werden diese Defizite in den schüler:innenzentrierten Strategien der KMK (mittlerweile) klar adressiert, jedoch scheinen die dafür (teil-)ursächlichen Defizite seitens der Lehrkäftebildung nur peripher im Fokus reformorientierter Bemühungen befindlich. Das Vorhaben sieht sich in diesem Kontext als Pilotprojekt in der Lehrkräftebildung, welches diese Defizite durch die Verknüpfung fachinformatischer Kompetenzen und Denkmuster mit naturwissenschaftlichen Forschungs- und Anwendungskontexten zu auszugleichen versucht. Im Projekt soll deshalb die universitäre Freiheit der kommenden nicht-lehramtsbezogenen Studiengangs(re)akkreditierung genutzt werden, um ein studiengangsübergreifend geöffnetes Modul zu konzipieren, zu erproben und perspektivisch (nach positiver Evaluation) ein analoges, lehramtsspezifisches Modul in den Pflichtlehrkanon der Lehrkräftebildung zu integrieren. Das Modul und dessen Evaluation sollen dabei von, im Projekt qualifizierten, Fachschaftsvertreter:innen begleitet und durchgeführt und ausgewertet werden.

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Die uns umgebende Umwelt bezeichnen Planer häufig auch als "Freiraum". Aber: Dieser Raum ist nicht frei, sondern von Nutzungen, historischen Entwicklungen, naturräumlichen Bedingungen geprägt. Wie gestalten wir ihn zukunftsfähig? Dies gilt besonders für Gartendenkmäler, die seit langen Zeiten ressourceschonende, nachhaltige und geschützte Geschichtszeugnisse sind.Denkmalpflege (und auch der von Gärten) ist heute ein Lehrinhalt der Architekturgeschichte. Innerhalb der letzten 50 Jahre haben sich wissenschaftliche Methoden und Instrumente herausgebildet, die fundierte Restaurierung und Weiterentwicklung Studierenden vermitteln. Aber: Es fehlt an einer Anschlussfähigkeit. Wie kann man einen Wandel darstellen?Mittels eines Wissensspiels sollen Studierende auf einer ihnen bekannten Zugangsweise sensibilisiert und in das Fach eingeführt werden. Anhand konkreter Fragen, können sie durch Zeitfenster in die Vergangenheit blicken. Darauf aufbauend werden ihnen Möglichkeiten offeriert, zukünftige Szenarien zu entwickeln. Der Einstieg erfolgt nicht über comic-hafte Vereinfachungen, sondern einer 'augmented history'; sie sind Teil des Denkmals.Rahmenbedingungen sind fachliche Methodiken und Instrumentarien, die eine Rückbindung in die Lehre sicherstellen. Der Reiz - aber auch das Experiment - besteht darin, mit einer generationsäquivalenten Zugangsweise, Studierende ein aktuelles Thema ins Bewusstsein zu rufen und dies in einem gesellschaftlichem Gesamtkonzept fruchtbar zu machen.

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