
SOCIAL ONLINE LEARNING COMMUNITY
SOLC - Social Online Learning Community erschafft einen digitalen Gestaltungsraum für zukünftige Fachkräfte in sozialen und gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Ziel ist es, mithilfe von sechs Kernelementen die technologiegestützte und digitale Lehre zu stärken und die Entwicklung von Zukunftskompetenzen der Studierenden zu fördern. Bisher sind Digitalisierung und digitale Technologien sowie explizite Entwicklung von Zukunftskompetenzen kaum ein fester Bestandteil der SAGE-Hochschullehre (Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung) in Deutschland. Dabei ist der Bedarf an zukünftigen Absolvent:innen mit digitaler Expertise und essenziellen Zukunftskompetenzen hoch. Die Evaluationen der ersten zwei digitalen Semester (2020) zeigten bei den Studierenden und Lehrenden den hohen Bedarf an Unterstützung und Begleitung bei der Konzeption, didaktischen Gestaltung und Nutzung von digitalen Lern- und Lehrangeboten. SOLC ist passgenau auf diese Bedarfe konzipiert: Check-In, Online Learning Education, Wissensmanagement, Community, Support sowie das hochschulübergreifende Netzwerk Better.Together aktivieren, begleiten und unterstützen die gemeinsame Gestaltung von digitaler Hochschullehre und Entwicklung von Zukunftskompetenzen für Studierende.
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Implizite Vorurteile in der Medizin
Wissenschaftliche Befunde zeigen, dass implizite Vorurteile gegenüber Patient*innen, u.a. in Form von Stereotype und (geschlechtsbezogener) Diskriminierungen, die Qualität der medizinischen Behandlung negativ beeinflussen können bis hin zu fehlerhaften Diagnosen oder mangelhaften Therapien. Ärzt*innen sehen sich ebenfalls Diskriminierungen von Patient*innen und Kolleg*innen ausgesetzt, die die Arbeitszufriedenheit negativ beeinflussen können. Trotz der Bedeutsamkeit dieser Faktoren wird der Umgang mit impliziten Vorurteilen und Diskriminierung in der medizinischen Lehre bisher kaum thematisiert. Ziel dieses Projektes ist es daher, den Studierenden im Rahmen eines longitudinalen Curriculums im klinischen Abschnitt eigene implizite Vorurteile bewusst zu machen und Verhaltensweisen zu fördern, um auf diskriminierendes Verhalten von Kolleg*innen und Patient*innen adäquat reagieren zu können. Dabei werden zwei didaktische Ansätze verfolgt: (1) Patient*innenfälle, die die Grundlage diverser Lehrformate mit Simulationspersonen bilden und u.a. als Videofälle vorliegen, sollen hinsichtlich der Sichtbarmachung gesellschaftlich vorhandener Diversität überarbeitet bzw. neu entwickelt werden; (2) basierend auf dem psychologischen Nudging-Konzept sollen kleinere, aber wiederkehrende Stimuli in die Simulationen integriert werden, um implizite Vorurteile wiederholt sichtbar zu machen und Formen und Ursachen zu thematisieren. Die Wirksamkeit der Maßnahmen soll fortlaufend evaluiert werden.
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Wirkungsorientierte Projektumsetzung
Das Konzept zur wirkungsorientierten Projektumsetzung beschreibt, wie Projekte so geplant, umgesetzt und ausgewertet werden, dass ihre tatsächlichen Wirkungen messbar sind. Es stellt die Schritte der Wirkungsorientierung, Wirkungsplanung, Evaluation und Monitoring sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Projektwirkung vor. Da im Projektalltag Ziele oft nicht messbar formuliert werden, sodass nicht klar wird, mit welchen Maßnahmen welche Wirkungen erzielt werden sollen, bietet dieses Konzept eine erste Orientierung für Projektleitungen und QM-/Evaluationsverantwortliche.
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Romanowsky, Lydia (2023): Medienprojekte am ZtG: Know-How zu digitaler Medienkompetenz und hybriden Lehrformaten.
Der Blog-Beitrag gibt eine Übersicht der Medienprojekte am Zentrum für transdisziplinäre GeschlechterStudien der HU Berlin, die in Zusammenarbeit mit dem Projekt Gendering MINT digital entwickelt wurden und mit dem Projekt Gendering MINT didaktisch-digital vernetzt sind. In: Genderblog des ZtG, 19.10.2023, https://genderblog.hu-berlin.de/medienprojekte-am-ztg-know-how-zu-digitaler-medienkompetenz-und-hybriden-lehrformaten/
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