
AugMersive Education
Das Projekt AugMersive Education kombiniert Augmented Reality (AR) mit traditionellen Lehrmaterialien wie Vorlesungsfolien, Übungsblättern oder Lehrbüchern, um das Selbststudium zu revolutionieren. Lernenden soll es ermöglicht werden, beim Lernen mit klassischen Unterlagen mithilfe einer Smartphonekamera eine erweiterte Wissensebene freizuschalten. Immersiv werden auf dem Bildschirm zusätzliche Informationen in den Raum projiziert und drehen sich bei Kamerabewegung mit, z.B. Hinweise, Quizfragen, kurze Videos oder 3D-Elemente. Mit diesen Objekten können die Nutzenden interagieren und Aktionen auslösen. AR bietet dabei den Vorteil, dass komplexe Zusammenhänge leichter veranschaulicht werden können und eine aktivere Auseinandersetzung mit statischen Lerninhalten ermöglicht wird. Diese Interaktivität fördert über den inquiry-based learning Ansatz die Lernmotivation und den Bezug zum Lernstoff, wodurch der Kompetenz- und Wissenserwerb verbessert werden kann. Ein wesentliches Merkmal des Projektes ist die universelle, fächerunabhängige Transferfähigkeit auf Situationen des Selbststudiums und den multimedialen Alltag von Studierenden. Zusätzlich soll AugMersive Education die Eintrittshürden für Lehrende senken. Dazu wird neben der Entwicklung der Technologie ein leicht nutzbares Content-Management-System als Open-Source Tool entwickelt. Damit können Lehrende schnell und ohne technische Kenntnisse AR-Elemente in ihre Unterlagen einbetten, um diese mit Leben zu füllen.
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Kollaborative Konzeption und Erprobung von Virtual Reality in hybriden Lehr-/Lernangeboten
In vielen Studiengängen ist die Förderung sozialer und kommunikativer Kompetenzen ein zentraler Bestandteil professioneller Qualifizierung, beispielsweise in den Erziehungswissenschaften, der Sozialen Arbeit oder im Lehramt. Bislang werden solche Kompetenzen häufig in klassischen Rollenspielen eingeübt. Diese Formate stoßen jedoch oft an Grenzen: begrenzte Authentizität, eingeschränkte Wiederholbarkeit sowie Hemmungen in Gruppensituationen erschweren nachhaltige Lernprozesse. Immersive Lernumgebungen ermöglichen realitätsnahe, wiederholbare und geschützte Trainingssituationen. Beratungstechniken können angewendet, Perspektiven erprobt und Erfahrungen gesammelt werden, ohne reale Risiken einzugehen. Durch Künstliche Intelligenz (KI)-gestützte Avatare, die die Rolle eines ratsuchenden Gegenübers einnehmen, werden authentische Gesprächssituationen simuliert. Das Projekt VR Hybrid untersuchte in diesem Zusammenhang, wie immersive Lernräume didaktisch sinnvoll in die Hochschullehre integriert werden können und welchen Beitrag sie zur Entwicklung sozialer Kompetenzen leisten.
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Entwicklung digitaler adaptierbarer Unterstützung in Lehre/Lernen berufsbegleitend Fernstudierender
Zur Unterstützung von Lehre und Lernen wurde eine digitale ToDo-Liste in OpenOlat entwickelt. In Zusammenarbeit mit Lehrenden entstanden Lernpfadkurse und interaktive Elemente zur Anreicherung der Lehre. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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