
Sustainable_FoodLiteracy
In einer Vielzahl von naturwissenschaftlichen Disziplinen sind Labore anerkannte Lehr- und Lernumgebungen. In den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind sie seltener, obwohl Labore bspw. kreatives, interaktives und forschendes Lernen fördern. Ziel des Projekts Sustainable Food Literacy (SFL) ist die Entwicklung und Erprobung von anwendungsorientierten, interdisziplinären Lehr- und Lernformaten in einem Lernlabor (Lehrküche Kulinarisches Entwicklungszentrum) der Fakultät Wirtschaft an einem Standort der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Der Projektschwerpunkt liegt auf der Förderung von food literacy, d. h. der Kompetenz zum selbst bestimmten, verantwortungsbewussten, reflektierten und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Dies erfolgt im Lernlabor durch Workshops und andere interaktive Lernformate sowie durch Exkursionen zu regionalen Lebensmittelerzeugern. Denn alle Hochschulen tragen Mitverantwortung für die Nachhaltige Entwicklung. Diese setzt auch bei Studierenden eine hohe Veränderungsbereitschaft des Verhaltens voraus. Im beruflichen und privaten Umfeld erfordert z. B. die Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG) 2, 3 und 12 die Fähigkeit, den Ess- und Ernährungsalltag bewusst zu gestalten. Laut aktuellen Forschungsergebnissen ist diese Fähigkeit bei jüngeren Menschen (18-24 Jahren) in Deutschland rückläufig. Gerade dem entgegen zu wirken, ist eine zentrale Zielsetzung von SFL.
Auf einen Blick
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Workshop zur Förderung des interkulturellen Austauschs und interkultureller Kompetenzen
Die Idee des Workshops mit dem Titel „Intercultural Cooking“ besteht in erster Linie darin, die regulären Studierenden der DHBW Ravensburg mit internationalen Gaststudierenden zusammenzubringen. Die Übung soll den interkulturellen Austausch fördern, für kulturelle Vielfalt sensibilisieren und einen Raum schaffen, in dem neue Kontakte und Begegnungen entstehen können. Ziel ist es, durch die gemeinsame Planung, das gemeinsame Kochen sowie den anschließenden Austausch beim Essen die interkulturelle Kommunikation zu stärken, die Sensibilität für kulturelle (kulinarische) Diversität zu stärken und so einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen der Teilnehmenden zu leisten.
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Workshops zur Förderung von Ernährungskompetenz (Food Literacy)
Ernährungsbildung junger Erwachsener gilt als einer der Schlüssel für die nachhaltige Entwicklung von Umwelt und Gesundheit. Studien zeigen steigenden Unterstützungsbedarf bei der Entwicklung eines selbstbestimmten, verantwortungsbewussten und nachhaltigen Ernährungsverhaltens (food literacy). Eine Befragung von Studierenden an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (N=905) am Standort Ravensburg bestätigte Defizite und lieferte Hinweise auf konkrete Herausforderungen von (dual) Studierenden. Auf Basis dieser Erkenntnisse und der theoretischen Grundlagen von Food Literacy (Definition und Dimensionen nach Vidgen/Gallegos, 2014; Kompetenzraster Food Literacy, BZfE) wurden zwei Workshops entwickelt, die es Studierenden ermöglichen interaktiv und praxisnah Kompetenzen zu entwickeln oder zu erweitern. Sensibilisierung für Aspekte gesunder Ernährung sowie Motivation für das selbstständige Zubereiten von Speisen aus frischen Zutaten soll geweckt werden.
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Flächenbuffet: Hochbeete zur Visualisierung verfügbarer Ressourcen
Die Erde bietet uns eine begrenzte Ressource. Ein wichtiger Punkt ist die Produktion von Nahrungsmitteln. Hierfür wird Ackerland benötigt. Es sind jedoch lediglich 3 % der Erdoberfläche geeignet, um Nahrungsmittel anzubauen. Vielen Menschen, darunter auch jungen Erwachsenen, fällt es schwer sich vorzustellen, welche globalen und lokalen Herausforderungen der Nachhaltigkeit im Food-System aus der Tatsache des begrenzten Ackerlands resultieren. Über die Frage „Wie viel Ackerfläche benötigt mein Mittagessen?“ leistet das Flächenbuffet in Form von zwei Hochbeeten eine praxisnahe Visualisierung. Studierende können sich auf dem Hochschulgelände gemeinsam mit Lehrenden treffen und die Hochbeete als Anlass für einen interaktiven, spannenden Austausch nutzen. Über Spaghetti mit und ohne fleischhaltige Sauce wird das Thema nahbar und greifbar.
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Workshop zur Förderung des interkulturellen Austauschs und interkultureller Kompetenzen
Die Idee des Workshops mit dem Titel „Intercultural Cooking“ besteht in erster Linie darin, die regulären Studierenden der DHBW Ravensburg mit internationalen Gaststudierenden zusammenzubringen. Die Übung soll den interkulturellen Austausch fördern, für kulturelle Vielfalt sensibilisieren und einen Raum schaffen, in dem neue Kontakte und Begegnungen entstehen können. Ziel ist es, durch die gemeinsame Planung, das gemeinsame Kochen sowie den anschließenden Austausch beim Essen die interkulturelle Kommunikation zu stärken, die Sensibilität für kulturelle (kulinarische) Diversität zu stärken und so einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung interkultureller Kompetenzen der Teilnehmenden zu leisten.
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Workshops zur Förderung von Ernährungskompetenz (Food Literacy)
Ernährungsbildung junger Erwachsener gilt als einer der Schlüssel für die nachhaltige Entwicklung von Umwelt und Gesundheit. Studien zeigen steigenden Unterstützungsbedarf bei der Entwicklung eines selbstbestimmten, verantwortungsbewussten und nachhaltigen Ernährungsverhaltens (food literacy). Eine Befragung von Studierenden an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (N=905) am Standort Ravensburg bestätigte Defizite und lieferte Hinweise auf konkrete Herausforderungen von (dual) Studierenden. Auf Basis dieser Erkenntnisse und der theoretischen Grundlagen von Food Literacy (Definition und Dimensionen nach Vidgen/Gallegos, 2014; Kompetenzraster Food Literacy, BZfE) wurden zwei Workshops entwickelt, die es Studierenden ermöglichen interaktiv und praxisnah Kompetenzen zu entwickeln oder zu erweitern. Sensibilisierung für Aspekte gesunder Ernährung sowie Motivation für das selbstständige Zubereiten von Speisen aus frischen Zutaten soll geweckt werden.
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Flächenbuffet: Hochbeete zur Visualisierung verfügbarer Ressourcen
Die Erde bietet uns eine begrenzte Ressource. Ein wichtiger Punkt ist die Produktion von Nahrungsmitteln. Hierfür wird Ackerland benötigt. Es sind jedoch lediglich 3 % der Erdoberfläche geeignet, um Nahrungsmittel anzubauen. Vielen Menschen, darunter auch jungen Erwachsenen, fällt es schwer sich vorzustellen, welche globalen und lokalen Herausforderungen der Nachhaltigkeit im Food-System aus der Tatsache des begrenzten Ackerlands resultieren. Über die Frage „Wie viel Ackerfläche benötigt mein Mittagessen?“ leistet das Flächenbuffet in Form von zwei Hochbeeten eine praxisnahe Visualisierung. Studierende können sich auf dem Hochschulgelände gemeinsam mit Lehrenden treffen und die Hochbeete als Anlass für einen interaktiven, spannenden Austausch nutzen. Über Spaghetti mit und ohne fleischhaltige Sauce wird das Thema nahbar und greifbar.
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