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Zukunftskompetenz Interdisziplinarität. Didaktische Tools für die Technikfolgenabschätzung am Beispiel von grünen Technologien

Der bislang wenig erfolgreiche Versuch, Technikfolgen mit immer noch mehr Technik zu begegnen, zeigt dass die großen Probleme unserer Zeit wie der Klimawandel nun einmal nicht monodisziplinär gelöst werden können. Das liegt daran, dass keine Disziplin allein in der Lage ist, die Gesamtfolgen von Technologien einzuschätzen. Die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit gilt deshalb als Schlüsselkompetenz für eine nachhaltige Entwicklung. Derzeit bieten die MINT-Curricula vieler Technischer Universitäten Studierenden kaum Gelegenheit, diese Schlüsselkompetenz zu entwickeln, sehen sie bestenfalls „schwach“ interdisziplinäre Projekte (zwischen MINT-Studiengängen) vor, ohne Technik bspw. in ihrer gesellschaftlichen Komplexität zu betrachten oder die interdisziplinäre Zusammenarbeit durch die Studierenden reflektieren zu lassen. Nur so könnten sie aber aus der reinen Arbeitsform eine Kompetenz entwickeln, die sich auf andere Kontexte übertragen lässt. Das Projekt "Zukunft jetzt!" wagt ungewöhnliche didaktische Wege, um die Lernvorteile „starker“ interdisziplinärer Zusammenarbeit (zwischen Technik-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften) zu ermöglichen - selbst da, wo diese Vielfalt in den Lerngruppen fehlt. Die Studierenden werden zu Beforschenden ihrer Selbst und entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen didaktische Methoden, um eine schwache interdisziplinäre Zusammensetzung der Lerngruppe zu kompensieren - das Ganze am Beispiel "Grüner Technologien".

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Projekt 101405
Projekt

Was bedeutet Sicherheit im Kontext von Flucht?

Das Projekt zielt darauf ab, einen Ansatz für partizipative und co-produktive Lehre in der humanitären Hilfe (HH) zum Thema Sicherheit und Schutz im Kontext von Flucht zu erarbeiten. Das didaktische Konzept baut dabei auf dem Challenge-based Learning (CBL) auf, nach dem Studierende mit fachwissenschaftlicher Begleitung einer Fragestellung anhand von identifizierten Challenges nachgehen, die ein reales, komplexes, lokal verortetes Problem darstellen. Gemeinsam mit den Zielgruppen und Praxispartner*innen sollen Konfliktpotentiale identifiziert, priorisiert und Projektideen zur Sichtbarmachung der Stimmen und Bedarfe der Geflüchteten z.B. zur Prävention, zum (Gewalt-) Schutz und zur Mediation entwickelt werden. Partizipation der Zielgruppen und Einbezug nicht-akademischen Wissens in den Lehrkanon entspricht Prinzipien der Lokalisierung und Dekolonialisierung in der Humanitären Hilfe, die auch in der universitären Lehre umgesetzt werden müssen. Für Menschen auf der Flucht ist die Unterbringung in Unterkünften und Camps eine wiederkehrende und ambivalente Erfahrung, die zugleich Schutz- und Konfliktpotentiale bietet. Im Projekt wird eine Pilotlehreinheiten im NOHA-Studiengang konzipiert, durchgeführt und angelehnt an das Konzept des Scholarship of Teaching and Learning auch wissenschaftlich evaluiert. Kooperationen mit Partneruniversitäten des NOHA-Netzwerkes und im Rahmen des internationalen Universitätskonsortiums UNIC geplant.

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Das neue Stud.IP-Forum – asynchrone Kommunikationswege für alle?

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