
Adaptive Digital Assistance in Virtual Reality
Virtual Reality (VR) wird in der höheren Lehre allgemein ein enormes Potenzial zugeschrieben und Umfragen verdeutlichen immer wieder, dass VR gegenüber eine positive Grundeinstellung entgegengebracht und ihre Nutzung in der Lehre allgemeinhin als positiv wahrgenommen wird. Dennoch schreitet die Adaption von VR in der Lehre nur zögerlich voran.Grund dafür könnte sein, dass VR immer noch ein neues Medium ist und dessen Nutzung allein viele Nutzer*innen bereits überfordert. Gleichzeitig sind erfahrenere Nutzer*innen von zu ausgedehnten Tutorials schnell unterfordert. Beides kann zu Frustration führen und von der eigentlichen VR-Erfahrung ablenken.Wesentlicher Vorteil virtueller Welten ist, dass sie sich in Echtzeit verändern und an Nutzer*innen anpassen können. Das soll ausgenutzt werden, um gezielt hilfebedürftigeren Nutzer*innen Supportmechanismen wie visuelle/auditive Anweisungen zur Verfügung zu stellen und so ein flüssigeres Erlebnis zu ermöglichen. Da sich Schwierigkeiten in der Nutzung von VR auf sehr heterogene Weise äußern können, sollen diese Supportmechanismen nicht regelbasiert, sondern datengetrieben mit Machine Learning auf Basis von Nutzungsdaten umgesetzt werden, die im Rahmen des Projekts erhoben werden sollen. Die Wirksamkeit der Maßnahmen soll anschließend durch Anwendung in der Lehre geprüft werden. Ziel ist es, eine intelligente Umgebung zu schaffen, die Nutzer*innen kennenlernt und sie nur dort unterstützt, wo Hilfe gebraucht wird.
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Mit der "Insel der Forschung" (IdF) ist im BMBF-Projekt FideS und "FideS-Transfer" (bis 2020) eine Materialsammlung rund um das Forschende Lernen entstanden, die im deutschsprachigen Raum aufgrund der Fülle und Vielfalt einzigartig ist. Die Insel besteht aus einer auf Wordpress basierenden grafischen Oberfläche, die den Forschungszyklus möglichst fachübergreifend abbildet. Hinter den einzelnen Forschungsetappen liegen thematisch zugeordnete Materialien, Instrumente und Links. Es werden 4 Entwicklungsziele (EZ) angestrebt: Entwicklungsziel 1: Die IdF wird um mehr Praxisbeispiele aus den Fächern und mehr „Statements“ von Studierenden erweitert, die aufzeigen, dass und wie die Praxis forschenden Lernens funktioniert. Diese werden in Deutsch und Englisch zur Verfügung gestellt. Entwicklungsziel 2: Die IdF soll um deutsch- und englischsprachiges Material für Tutor:innen erweitert werden, die eine große Rolle bei der Unterstützung von forschendes Lernen spielen. Entwicklungsziel 3: Die Usability der IdF soll mit Blick auf die Entwicklungsziele 1 u. 2 angepasst sowie barrierefrei entwickelt werden. Entwicklungsziel 4: Anbindung zu OER-Portalen wie Twillo soll entwickelt werden.
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