
Reallabor Wald
Im Rahmen eines Reallabors verlegt das Fachgebiet Nachrichtenübertragung Lehrveranstaltungen in Naturschutzgebiete mit erhöhter Waldbrandgefahr, als Ausgangspunkt für transdisziplinäre Forschungsinitiativen der Studierenden. Die Frage, wie persönliche Kompetenzen mit den Anforderungen der Welt in Einklang gebracht werden können, steht im Mittelpunkt dieses Vorhabens. Ob durch technisch unterstützte Löschmethoden, den Einsatz von Brandmeldern oder die Erhöhung der Sichtbarkeit der Waldbrandproblematik das übergeordnete Ziel besteht darin, das Format Reallabor allgemein in die Ausbildung von Studierenden zu integrieren und dabei ergebnisoffen zu bleiben. Das Projekt gliedert sich in vier zentrale Elemente: Eine Exkursion, bei der in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren die spezifischen Herausforderungen in den betroffenen Regionen Griechenlands und auf Korsika erörtert werden. Expertenworkshops, welche existierende technische und menschliche Lösungsansätze evaluieren und fächerübergreifende Vernetzung der Studierenden ermöglichen. Die ergebnisoffene Erarbeitung prototypischer Lösungsansätze. Eine öffentliche Ausstellung, die die erarbeiteten Lösungsansätze einem breiten Publikum präsentiert und zur Diskussion stellt.
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Prüfungen innovieren, Transfer schaffen, Chancengerechtigkeit fördern
Digitales Prüfen stellt Hochschulen vor große Herausforderungen. Die Pandemie hat verdeutlicht, an welchen Stellen es an didaktischen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Lösungen fehlt, um Prüfungen digital umzusetzen und kompetenzorientiert zu gestalten. Bisher wurden Prüfungen nur selten als strategische Entwicklungsaufgabe begriffen, obwohl sie viele Gestaltungsfragen zum Umgang mit Diversität und Chancengerechtigkeit aufwerfen. Die Universität Duisburg-Essen will sich dieser Aufgabe annehmen und zur Erschließung der Potenziale digitaler Prüfungen im Sinne einer neuen Prüfungskultur beitragen. Im interdisziplinären Austausch einer Professional Learning Community von Lehrenden, Studierenden und zentralen Stellen werden in allen Fakultäten beispielgebende Prüfungen weiterentwickelt. Das Vorgehen orientiert sich am Threshold-Ansatz, um (Schwellen-)Konzepte der Disziplinen transparent zu machen, deren Bewältigung für den Prüfungs- und Studienerfolg besonders relevant sind. In diesem Rahmen werden neue disziplinspezifische Aufgabentypen und Prüfungsszenarien modellhaft entwickelt und über Austausch- und Transferformate weiteren Lehrenden innerhalb und außerhalb der Universität zugänglich gemacht.
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Mikromodule („MiMos“)
Mikromodule (“MiMos”) sind 90-minütige, multimediale und interaktive Online-Selbstlerneinheiten. Sie enthalten Texte, interaktive Videos, Podcasts, Aufgaben/Quizze etc. Studierende können selbstständig wichtige überfachliche Kompetenzen für Studium und Berufsleben entwickeln, insbesondere in den Bereichen “Selbstorganisation” und “Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz”. Da sie als OER veröffentlicht werden, können Lehrende MiMos (bzw. einzelne Bestandteile) in ihrer Lehre einsetzen und anpassen, um zentrale fachunabhängige Kompetenzen zu fördern. Sie sind leicht über das Stud.IP-Lernmanagementsystem erreichbar und mit dem Courseware-Plugin bearbeitbar.
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Modular Metal Nodes for Timber Space Frames
This research explores a new approach toward sustainable timber construction by utilizing leftover timber for space frame structures, and, as such, introducing digitally designed and fabricated modular metal nodes as connectors. With timber construction on the rise in Europe, the potential for future timber shortages looms, necessitating a more effective and efficient use of available wood resources, and, ultimately, characterizing systemic building processes that capitalize on leftover timber. In this light, one important key is to develop modular connectors that are suitable to non-standard material systems and are architecturally lean. Hence, these elements must be geometrically generic while allowing an optimal architectural and structural performance. Of particular concern is therefore the design, development and fabrication of metal node connectors optimized for round timber elements, with two variants explored: one involving individualized topology optimized nodes produced via “lost foam casting”, and another utilizing the same fabrication technique but with a modular approach to allow for efficient assembly, mechanical adaption and serial production. The paper discusses ,research parameters, the iterative design and fabrication process, and presents an 1:1 architectural prototype. Overall, it highlights the potential of using leftover timber in digital design and building construction, reshaping sustainable timber practices and architecture’s constructive repertoire.
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