
KONstruktionslabor KREISlaufmaterialien
Das Konstruktionslabor Kreislaufmaterialien KONKREIS stellt den Rahmen für interdisziplinäre Projekte dar, die von Studierenden des Maschinenbaus und der Umweltschutztechnik als Gruppenarbeit durchgeführt werden, um einerseits inhaltliche Lerndefizite der vergangenen 2 Jahre (Corona-Pandemie) zu kompensieren. Andererseits sollen gruppendynamische Prozesse gefördert werden, die zur gemeinschaftlichen Erarbeitung von neuen Konstruktions- und Entwicklungslösungen im Rahmen studentischer Arbeiten führen. Zudem werden Herausforderungen in der Hochschullehre im Kontext von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Internationalisierung adressiert. Das Konstruktionslabor intendiert damit die Förderung fachlicher sowie sozialer und personaler Kompetenzen. Die bearbeiteten Projekte werden durch eine formative und summative Evaluation begleitet, bei dem auf einen Mixed-Methods Ansatz zurückgegriffen wird. Im Rahmen der hier beantragten Pilotphase des KONKREIS stellt das in den Projekten zu bearbeitende nachhaltige Entwicklungsziel die Schaffung von Ernährungsgrundlagen in wüstenartigen Weltregionen oder grundsätzlich in Gebieten mit Wasserknappheit dar. Dazu werden Studierendengruppen gebildet, die verschiedene Konzepte für das Vertical Gardening entwickeln und auch nach vorher festgelegten objektiven Kriterien eigenständig bewerten. Am Ende wird das vielversprechendste Konzept ausgewählt und auf Basis von bestehenden Kooperationen mit afrikanischen Universitäten umgesetzt.
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Partizipatives Offline Learning Analytics
Grundlagenveranstaltungen im MINT-Bereich sind oft Massenveranstaltungen mit sehr heterogenen Studierenden. Lehrende und TutorInnen haben dabei wenig Einblick in die Lernprozesse, insbesondere in analoge Aktivitäten wie Übungsbearbeitungen ohne Abgabe. Learning Analytics (LA) bietet zwar datenbasierte Einsichten, konzentriert sich aber meist auf digitale Formate. Studierende sind bei der Entwicklung oft kaum partizipativ eingebunden.Das Projekt entwickelt iterativ ein modulares, frei verfügbares Tool PaOLA, das analoge Lernprozesse sichtbar macht. Studierende erfassen selbst Daten (z.B. Lernzeiten, Fragen und Probleme), um ihr eigenes Lernen zu reflektieren. Ebenso erhalten Lehrende aggregierte Einblicke über ein Dashboard, um gezielter auf die Bedürfnisse der Studierenden eingehen zu können. Ziel ist es, die Lücke zwischen Lehrenden, TutorInnen und Lernenden zu schließen und die Selbstregulation der Studierenden zu fördern. Dabei stehen Datenschutz, einfache Integration in den Lernalltag (als mobile App/Web-App) und Motivation zur freiwilligen regelmäßigen Nutzung (z.B. durch Gamification und Zugang zu Zusatzmaterialien) im Fokus. Studierende, TutorInnen und Lehrende werden aktiv in die Entwicklung einbezogen. Das Projekt beantwortet die Frage, wie analoge Lernaktivitäten sinnvoll in Learning Analytics integriert werden können, welche Funktionen ein solches Tool bereitstellen sollte und wie daraus Impulse für Reflexion der Lernprozesse und Verbesserung der Lehre entstehen.
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Sensibilisierung für den Einsatz von KI-Tools
Eine Intervention zum Einsatz in Veranstaltungen für Lehramtsstudierende der Grundschule wurde konzipiert, um zu prüfen, ob sich im Teilprojekt entwickelte Intelligente Tutorsysteme (ITS) für Mathematik neben dem Einsatz zum Üben von Rechenaufgaben auch dazu eignen, Lehramtsstudierende mit KI-Tools vertraut zu machen und sie dafür zu sensibilisieren, angemessene Anwendungsgebiete im Unterricht zu identifizieren und mögliche Effekte des Lernens mit KI zu reflektieren. Die Intervention ist dreiteilig: 1.Vortrag zu Grundlagen der KI, 2. kurze Einführung in die ITS für Subtraktion und Addition, 3. freie Explorationsphase. Die Intervention wurde im Rahmen eines dreitätigen Blockseminars zum Thema KI in der Grundschule an der Universität Bamberg durchgeführt. Erste Evaluationen zeigen, dass Studierende zu Beginn der Intervention die eigene mögliche Nutzung von ChatGPT und ITS ähnlich hoch einschätzen, nach der Intervention die Nutzung von ITS tendenziell höher bewerten.
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Potenziale des Key-Feature-Ansatzes als digitales Prüfungsformat im Kontext von BNE
Dieser Beitrag beschreibt das Projekt »KeNobi« der Universität Bremen, das den Einsatz des Key-Feature-Ansatzes für digitale Prüfungen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) untersucht. Der Artikel erläutert einen adaptierten Key-Feature-Ansatz und diskutiert dessen Eignung als Lehrmaterial im Kontext von BNE.
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