
Personal Learning Environment für informelles und transferorientiertes Lernen
"Learn-it" hat zum Ziel durch die Entwicklung und Verankerung einer Personal Learning Environment (PLE) die Studierenden bei der nahtlosen Integration des Studiums generale in ihren Studienverlauf zu unterstützen und die Transferrelevanz ihrer erworbenen Kompetenzen zu gewährleisten. Das Studium Generale ist das fächerübergreifende Angebot zu Kompetenzthemen wie u.a. Business Skills oder Technological/ Digital Media Skills, welche in den Curricula der Bachelorstudiengänge fest verankert und mit Leistungspunkten hinterlegt ist. Insgesamt bietet das Studium generale pro Semester ca. 40 Veranstaltungen an. Damit erreicht das Projekt alle Studiengänge an der Hochschule Biberach und bietet die Möglichkeit die Etablierung einer PLE zu erproben und die Erkenntnisse für den Übertrag in andere Bereiche von Studium und Lehre nutzbar zu machen. Die Einführung der PLE in die Lehre soll nicht nur die Belegungs- und Auswahlprozesse im Studium generale vereinfachen, sondern auch individuelle Kompetenzmessung und -entwicklung ermöglichen. Dies ermöglicht es den Studierenden, ihre Kurswahl gezielt zu treffen und sich selbst zu reflektieren. Zusätzlich sollen regelmäßige informelle Austauschformate mit Expert*innen etabliert werden, um praxisnahe, transferorientierte Lehre zu gewährleisten. Das Projekt berücksichtigt sowohl informelles als auch transferorientiertes Lernen, um den Studierenden eine vielseitige Lernerfahrung zu bieten und die Brücke zwischen Studium und Arbeitswelt zu stärken.
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Virtuelle kieferorthopädische Patienten
Nahezu jede/r zweite Jugendliche unterzieht sich in Deutschland einer kieferorthopädischen Therapie. Die für eine erfolgreiche Therapie ärztlicherseits erforderlichen Grundkompetenzen werden im Rahmen des Zahnmedizinstudiums vermittelt und ggf. später in einer fachzahnärztlichen Weiterbildung vertieft. Die Kompetenzvermittlung ist ortsgebunden an die Universität, wobei bisher im Curriculum nur zeitlich eng begrenzte Slots zur Verfügung stehen. Unser Projekt hat zum Ziel, die für die kieferorthopädische Therapieplanung erforderlichen Kenntnisse zusätzlich digital und somit präsenz- und zeitunabhängig in das Zahnmedizinstudium zu integrieren. Die Erstellung eines eLearningsystems mit virtuellen Patienten ist eine interdisziplinäre Herausforderung, welche durch ein interdisziplinäres Projektteam angegangen wird: Das Team der Klinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Ulm (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Dr. Lapatki) bringt umfangreiche Erfahrungen im Bereich der digitalen Therapieplanung sowie in der theoretischen und praktischen Ausbildung von Studierenden im Fach Kieferorthopädie mit; das GECKO-Institut (Direktor: Prof. Dr. Haag) hat langjährige umfassende Expertise bei der Entwicklung von innovativen Softwaresystemen für die Ausbildung und Prüfung in der Medizin und den Gesundheitsberufen; die Instruct gGmbH (Geschäftsführer: Martin Adler) ist als gemeinnützige Firma seit vielen Jahren Entwicklerin und Betreiberin einer Softwareplattform für Virtuelle Patienten.
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Das Paderborner Elektrotechnik AR Labor (PEARL)
Um unterschiedlichen Vorkenntnissen im Umgang mit Laborgeräten in der Elektrotechnik zu begegnen, wurde ein freiwilliges, orts- und zeitunabhängiges Vorpraktikum entwickelt. Die Maßnahme ermöglicht Studierenden mithilfe der Anwendung PEARL ein frühzeitiges, gezieltes Kennenlernen zentraler Geräte vor oder parallel zum Laborpraktikum. Auf diese Weise wird ein flexibler, individueller Kompetenzaufbau unabhängig von Präsenzzeiten im Labor unterstützt.
Maßnahme anzeigen
New Study: with participation to more learner-centredness.
Current teaching approaches do not always seem to provide an adequate response to the challenges of the future, assuring that students acquire the necessary skills and mindset capable of adapting to emerging challenges. In the era of New Study, we need a shift from traditional teaching to a more learner-centred pedagogy. One important aspect of this is to actively engage students in the (re)design of the learning environment, giving them the freedom and responsibility to decide and contribute to the development, exploration, or evaluation of the learning process. New Study needs participation – an educator-student partnership as a collaborative and mutual process where all participants are given the equal chance to partake in shaping the learning environment. This article analyses the first exploration phase of the research project KoLLI, which analyses the role of participation in higher education and aims to develop a generic and flexible framework to enable participation at the course level.
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