
Prüfungen innovieren, Transfer schaffen, Chancengerechtigkeit fördern
Digitales Prüfen stellt Hochschulen vor große Herausforderungen. Die Pandemie hat verdeutlicht, an welchen Stellen es an didaktischen, technischen, organisatorischen und rechtlichen Lösungen fehlt, um Prüfungen digital umzusetzen und kompetenzorientiert zu gestalten. Bisher wurden Prüfungen nur selten als strategische Entwicklungsaufgabe begriffen, obwohl sie viele Gestaltungsfragen zum Umgang mit Diversität und Chancengerechtigkeit aufwerfen. Die Universität Duisburg-Essen will sich dieser Aufgabe annehmen und zur Erschließung der Potenziale digitaler Prüfungen im Sinne einer neuen Prüfungskultur beitragen. Im interdisziplinären Austausch einer Professional Learning Community von Lehrenden, Studierenden und zentralen Stellen werden in allen Fakultäten beispielgebende Prüfungen weiterentwickelt. Das Vorgehen orientiert sich am Threshold-Ansatz, um (Schwellen-)Konzepte der Disziplinen transparent zu machen, deren Bewältigung für den Prüfungs- und Studienerfolg besonders relevant sind. In diesem Rahmen werden neue disziplinspezifische Aufgabentypen und Prüfungsszenarien modellhaft entwickelt und über Austausch- und Transferformate weiteren Lehrenden innerhalb und außerhalb der Universität zugänglich gemacht.
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Partizipativ, agil Mathe-Lernangebote entwickeln
Angehende Lehrkräfte technischer Fachrichtungen am Berufskolleg sind in Folge des Lernfeldkonzepts zunehmend gefordert, mathematische Grundlagen in komplexen beruflichen Kontexten zu vermitteln obwohl sie i. d. R. keine mathematikdidaktische universitäre Ausbildung besitzen. In einer Kooperation von Mathematik- und Technikdidaktik wird mit dem Projekt auf diesen Bedarf reagiert, indem mit einem phasenübergreifenden, praxisnahen Lehrformat nach dem Design-Thinking-Ansatz Studierende der technischen Fachrichtungen befähigt werden, mathematische Lernbedarfe zu erkennen, mathematikdidaktisch fundierte Lernmaterialien zu entwickeln und diese in Partnerschulen zu erproben. Eine Grundlage bildet ein an der BUW entwickeltes adaptives tutorielles System, das individuelle Lernvoraussetzungen berücksichtigt. Der Design-Thinking-Ansatz dient als strukturierender Rahmen: Die Studierenden durchlaufen die vollständige Entwicklung von der Analyse realer Lernhürden über die Konzeption bis zur Testung in der schulischen Praxis. Lehrende begleiten den Prozess, schulische Partner bringen ihre Perspektive ein. Die Materialien werden dokumentiert, digital bereitgestellt und iterativ weiterentwickelt. Ziel ist es, ein innovatives Lehr-Lern-Format zu etablieren, das flexibel auf geänderte schulische Anforderungen reagieren kann, studentische Partizipation stärkt und langfristig zur Unterrichtsentwicklung im Berufskolleg beiträgt.
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Feedback zur Lernzeit und ablenkungsfreie Lernumgebung
In unserer Studie zielten wir darauf ab, mithilfe von verschiedenen Interventionen, Ablenkungen zu minimieren und das Zeitmanagement und die Zielplanung zu verbessern. Wir wollten eine optimale Lernumgebung schaffen, die an das Persönlichkeitsprofil des Nutzers angepasst ist. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Editorial zum Sonnderheftes „Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“
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