
Business Agility Meets Improvisational Theatre
Zusammen mit Studierenden wird ein Wahlmodul in Form einer englischsprachigen Lehrveranstaltung agil konzipiert und weiterentwickelt. Die neue Modulveranstaltung zielt auf wirtschaftswissenschaftliche Masterstudiengänge an der HTWD ab. Ihr Lerninhalt ist Agile Business Control (Agile Unternehmenssteuerung). Die didaktische Hauptmethode stellen Übungen aus dem Improvisationstheater (abgekürzt Improv) dar. Darunter versteht man eine Theatergattung, in der Szenen improvisiert statt mit festgelegter Handlung gespielt werden. Dabei werden Qualitäten wie Spontanität, Präsenz, Intuition, Wahrnehmung, Offenheit für Neues, Kollaborationsfähigkeit etc. gefördert, um in ungewohnten Situationen spontan selbst neue Verhaltensweisen auszuprobieren und traditionelle Denkmuster zu durchbrechen. Die Methode hat viele Bezugspunkte zu Agilen Steuerungskonzepten wie Zentrierung auf Nutzende, Iteration, Inkrementalität, Experimentieren und Testen sowie Fehlertoleranz. Damit eignet sich Improv hervorragend als didaktisches Mittel, um Agile Denkweisen nachhaltig zu verinnerlichen. Hierfür verfügt der Antragsteller über umfangreiche Kenntnisse geeigneter Improv-Tools. Mit Fokus auf internationale Studierende, interkulturelle Lehr-Lern-Kontexte und Diversität sollen durch die neue Modulveranstaltung fachliche und überfachliche Kompetenzen im Rahmen eines spezifischen Berufsfeldes aktiv entdeckt und erlebt werden sowie integrativ in das Curriculum einfließen.
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Bielefeld Postkolonial
Im Studium beschäftigen sich Studierende der Anglistik kritisch intellektuell mit postkolonialen Literaturen und Kulturen in einer globalisierten Welt. Dass diese Themen, Konstellationen und Konflikte auch ihren eigenen Lebensalltag in Bielefeld jenseits des Seminarraums prägen, bleibt allzu oft unbeachtet, obwohl die Stadt vielfältige Spuren der kolonialen Geschichte und Gegenwart aufweist.Ziel des Projekts ist es, die distanzierte Lektüre und Analyse von Literatur als armchair intellectuals um affektive Praktiken der kritischen Beschäftigung mit dem Gegenstand zu erweitern. So sind Studierende und Lehrende der Anglistik eingeladen, postkoloniale Ansätze im Sinne einer Pädagogik des Unbehagens (vgl. Megan Bolers Konzept der pedagogy of discomfort) neu zu denken und sich über praxisbezogene Herangehensweisen aktiv in der Stadt Bielefeld zu verorten. Verschiedene Formen der (extra)curricularen Beschäftigung mit diesem gesellschaftlich relevanten Themenkomplex werden konzipiert und erprobt. Dies geschieht im Austausch mit einschlägigen Forschungszentren und vor Ort bestehenden außeruniversitären Initiativen.Die Modulstruktur der Bachelor- und Masterstudiengänge in Fachwissenschaft und Lehramt bietet Optionen für solch explorativ-forschendes Lernen. Diesen Freiraum gilt es auszuloten und produktiv zu nutzen für die Präsenzlehre, das Selbststudium und als third mission für die stärkere Verflechtung der Universität mit der Stadtgesellschaft.
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Infomaterialerstellung von Studierenden für die „Digital Feedback Map“ (DFM)
Studierende erstellen im Seminar „Digital Feedback Methods“ Material (Manuals und Videos) zur Nutzung verschiedener digitaler Feedbackmethoden, die die bisherigen Inhalte der „Digital Feedback Map“ (DFM) ergänzen sollen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Mediendidaktische Einordnung von Virtual Reality - Potenziale von Virtual Reality bei der Entwicklung von Lehr-und Lernangeboten
Der folgende Beitrag soll Forschenden und Lehrenden ein Modell als Bewertungsmittel an die Hand geben, unter welchen Bedingungen Virtual Reality (VR) in Lehr- und Lernangeboten eingesetzt werden kann. In diesem Modell werden die vier Determinanten für Leistungshandeln [Ke18] - Motivationsdefizit, Personalauswahl, Umgebungsfaktoren und Bildungsproblem - modifiziert und um die Komponentzfaktoren Wissen und Fertigkeiten erweitert. Grundlage für die Bewertung des VR-Einsatzes soll dabei die Beantwortung der Frage sein, ob digital angereicherte Bildungsangebote entweder ein Bildungsproblem lösen oder aber - anders wie in der bisherigen Literatur geschildert - auch (störende) Umgebungsfaktoren modifizieren können.
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