
Creative Impulses for Recycling, Crafting, Learning
Das Projekt hat das Ziel, die Entwicklung hin zur Kreislauffähigkeit von Produkten zu fördern, indem Studierende den Lebenszyklus von Produkten analysieren, Optimierungsmöglichkeiten identifizieren und diese erproben. Dies wird durch die Schaffung eines gemeinsamen Raums ermöglicht, in dem Studierende mit diesen Optimierungsansätzen experimentieren können. Als solcher Raum dient eine Art Makerspace, der für selbstorganisiertes Lernen und Projektrealisierung bekannt ist. Das Projekt strebt an, gemeinsam mit den Studierenden einen solchen Raum mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft zu schaffen und dort Produkte zu erforschen, mit ihnen zu experimentieren und sie zu verbessern. Es soll ein neues Best-Practice-Beispiel im Bereich Makerspace und Kreislaufwirtschaft schaffen, indem es die beiden Themenbereiche fusioniert, um den Bedarf an kreislaufwirtschaftlicher Innovation und geschlossenen Produktkreisläufen anzugehen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Förderung von Fähigkeiten bei den Studierenden. Durch den Aufbau des Makerspaces und die Realisierung eigener Produkte und Ideen werden ihre Fähigkeiten im Problem-Based Learning und selbstständigen Arbeiten gestärkt. Praktische Erfahrungen im Makerspace ermöglichen es ihnen, handwerkliche Fähigkeiten in den Bereichen Reparatur, Upcycling und Design für Wiederverwendung zu erwerben.Die Zusammenarbeit mit Unternehmen bietet Einblicke in deren Arbeitsweisen und stärkt die beruflichen Perspektiven der Studierenden in nachhaltigen Branchen
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Praxiserfahrungen als reflexive Lernanlässe
Das Projekt entwickelt ein innovatives Lehrkonzept zur reflexiven Professionalisierung angehender Lehrkräfte im Fach Deutsch. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Studierende bereits früh eigenständig Unterrichtserfahrungen sammeln, diese jedoch bislang kaum systematisch reflektiert oder didaktisch eingebunden werden. Ziel ist es, Theorie und Praxis produktiv zu verschränken und dadurch das Risiko trägen Wissens zu verringern.Im Zentrum steht die Weiterentwicklung des Problembasierten Lernens (PBL): Statt auf konstruierte Fälle zurückzugreifen, werden reale schulische Praxiserfahrungen der Studierenden als Ausgangspunkt des Lernens genutzt. In vier aufeinander aufbauenden Zyklen wird das Konzept schrittweise erprobt, adaptiert und optimiert. Parallel sichern regelmäßige Evaluationen und eine begleitende Bedarfsanalyse die Weiterentwicklung des Ansatzes.Zur Sicherung des Transfers und der Nachhaltigkeit entstehen Open Educational Resources (OER) aus den Lernprozessen der Studierenden. Workshops für Kolleg:innen sowie die Diskussion der Projektergebnisse innerhalb und außerhalb der Universität Bremen tragen dazu bei, die Innovation im Bereich der Lehrer:innenbildung sichtbar zu machen und die dauerhafte Integration praxisorientierter Lehrformate im Fach Deutsch zu unterstützen.
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Flächenbuffet: Hochbeete zur Visualisierung verfügbarer Ressourcen
Die Erde bietet uns eine begrenzte Ressource. Ein wichtiger Punkt ist die Produktion von Nahrungsmitteln. Hierfür wird Ackerland benötigt. Es sind jedoch lediglich 3 % der Erdoberfläche geeignet, um Nahrungsmittel anzubauen. Vielen Menschen, darunter auch jungen Erwachsenen, fällt es schwer sich vorzustellen, welche globalen und lokalen Herausforderungen der Nachhaltigkeit im Food-System aus der Tatsache des begrenzten Ackerlands resultieren. Über die Frage „Wie viel Ackerfläche benötigt mein Mittagessen?“ leistet das Flächenbuffet in Form von zwei Hochbeeten eine praxisnahe Visualisierung. Studierende können sich auf dem Hochschulgelände gemeinsam mit Lehrenden treffen und die Hochbeete als Anlass für einen interaktiven, spannenden Austausch nutzen. Über Spaghetti mit und ohne fleischhaltige Sauce wird das Thema nahbar und greifbar.
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KI4Teachers: Entwicklung einer Online-Lernumgebung zum Thema KI (Master-Thesis von Lisa Hielscher)
Der Lehrkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen, zugleich wird die Gestaltung zielführender Lehre komplexer. Inklusion, heterogene Lerngruppen und die Forderung nach Differenzierung und adaptivem Unterricht stellen hohe Anforderungen, die Künstliche Intelligenz effizienter bewältigen helfen kann. Das Schulwesen gilt jedoch als träge, wie die schleppende Digitalisierung der Schulen zeigt. Die Arbeit verfolgt daher einen Bottom-up-Ansatz: Eine digitale Lernumgebung soll Lehrkräfte mit den Vorzügen und Fallstricken der KI-Nutzung vertraut machen, während sich Top-down-Regelungen noch entwickeln. Zu den Fallstricken gehören vor allem ethische und rechtliche Fragen; welche das sind und wie mit ihnen umgegangen werden kann, beleuchtet die Thesis ausführlich. Auf allgemeingültige Regelungen zur Nutzung von KI im Lehr-Lernkontext zu warten, kostet Zeit, in der sich die Technik weiterentwickelt. Die Lernumgebung soll einen Einstieg bieten und es ermöglichen, mit dem Stand der Technik Schritt zu halten. Die Arbeit zeigt, wie dies umgesetzt werden kann und welche Anforderungen dabei zu berücksichtigen sind. Hinweis: Der Bericht ist die Veröffentlichung der Masterarbeit von Lisa Hielscher zur Erlangung des Grades Master of Education (M.Ed.), betreut von Christian K. Karl, Fachdidaktik Bautechnik, Universität Duisburg-Essen.
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