
Civic Education Technology Hacks
Projektgegenstand ist die Konzeption eines Seminars für Lehramtsstudierende, in dem sie in Teams je ein Computersspiel für den Politikunterricht entwickeln und programmieren. Auf innovative Weise soll der Erwerb von IT-Fähigkeiten durch Digital Making mit Unterrichtsplanung nach politikdidaktischen Prinzipien verbunden werden. Das Prinzip der Fallanalyse könnte bspw. als Gameplot dienen, um politische Sachverhalte multiperspektivisch zugänglich zu machen. Ziel ist, dass die Spielenden ein politisches Urteil fällen und dessen Verallgemeinerbarkeit prüfen. Die Studierenden schulen bei der Konzeptionierung die Fähigkeiten der wissenschaftlichen Analyse und profilieren diese im Prozess der Programmierung (Codierung der Inhalte). Die Internetcommunity bietet Musterlösungen an, die durch logisches Denken auf das konkrete Setting übertagen werden. So wird Verständnis für den Produktionsprozess und das digitale Lernen (Nutzen-, Grenzen-, und Risikoanalyse) entwickelt. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass projektorientierte Settings die intrinsische Motivation der Studierenden steigern und ihre Expertise und Kreativität bei der fachlichen Konzeption, Programmierung und Erprobung des Spiels fordern. Die Seminarkonzeption soll evidenzbasiert erfolgen (formative und summative Evaluation im Rahmen einer Begleitforschung). Von Nutzen ist dafür die Infrastruktur des Makerspaces am Campus der PH Ludwigsburg, Kooperationsmöglichkeiten mit ExpertInnen digitalen Lernens anderer Fächer bestehen.
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AKTIV die Folgen des Ruhrbergbaus aufarbeiten
Die Geschichte des Ruhrgebiets ist eng mit seiner industriellen Vergangenheit verknüpft. Der Strukturwandel seit den 1970ern veränderte die Region, die maßgeblich von dem Steinkohlenbergbau und der Stahlproduktion geprägt war und ist. Viele Orte, deren Geschichte mit der Montanindustrie verflochten ist, werden mittlerweile in gänzlich anderem Kontext (weiter-)genutzt und während Kohle und Stahl bis heute Fixpunkte in der kollektiven Erinnerung des Ruhrgebiets bilden, werden die Umweltfolgen des Ruhrbergbaus oft ausgeblendet.Hier setzt das explorative Konzept von AKTIV an. In Lehrveranstaltungen legen die Studierenden Zeitschichten von montanindustriellen Orten offen und machen diese und die jeweiligen Umweltfolgen sichtbar, indem sie einen Ort ehemaliger industrieller Produktion auswählen und dessen Geschichte erforschen. Durch die hohe Diversität der Bochumer Studierendenschaft fügen sich viele individuelle Perspektiven auf diese Orte zu einem multiperspektivischen Bild zusammen. Die Forschungsergebnisse machen sie multimedial (z.B. über Podcast und Website) zugänglich. Hierdurch wird (A)kademisches Wissen zugänglich gemacht, (K)ommunikation durch Public History integriert, (T)alente der Studierenden gefördert, (I)nterdisziplinarität gestärkt und (v)ielseitige Lernansätze entwickelt.So entsteht durch Forschendes Lernen ein neuer Zugang zur Geschichte der Region AKTIV in doppelter Hinsicht: durch aktive Recherche der Studierenden und die Vermittlung von AKTIV-Kompetenzen.
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Website als Publikationsinstrument
Als Publikationsinstrument werden auf der Website die Aktivitäten, Maßnahmen, Zwischenberichte und Ergebnisse als Open Source festgehalten. Somit wird das Projekt regelmäßig reflektiert, evaluiert und sichtbar gemacht. Die Website ist in englischer Sprache und ermöglicht, Erkenntnisse global zu teilen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
„Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“ : Einblick in den Schwerpunkt „Didaktik in (teil-)digitalisierten Werkstätten und Laboren“.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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