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Praxismodul für partizipative Technikgestaltung

In der Technikentwicklung wird der Bedarf nach ethischem Handeln immer stärker. Um disruptive Technologien in Einklang mit gesellschaftlichen Werten zu bringen, brauchen zukünftige Entwickler*innen ein Wissen um die Gestaltungskraft von Technik und entsprechende, methodische Kompetenzen. Aktuell ist die Ausbildung der Ingenieursstudiengänge überwiegend am Paradigma der technischen Machbarkeit ausgerichtet, das ethische Fragestellungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen ausblendet. Um diese Leerstelle zu füllen, entwickelt das Berlin Ethics Lab (BEL) ein neues Praxismodul an der TU Berlin. In interdisziplinären Lehr-Lern-Settings kooperieren Studierende aus den Geistes-, Sozial- und Technikwissenschaften, erhalten Einblicke in ethische Fragestellungen in der Praxis, bringen sich aktiv in die Entwicklung ein und lernen Wissensformen außerhalb der eigenen Disziplin. Angeleitet von Lehrenden aus dem Bereich Technikethik bzw. Technikfolgenabschätzung und ergänzt durch die Supervision von Mitgliedern des Berlin Ethics Lab werden die interdisziplinären Studierendengruppen eine Technikfolgenabschätzung für ein technisches Entwicklungsprojekt erarbeiten. Die Studierenden durchlaufen im Rahmen eines Semesters die Phasen Analyse, ethische Bewertung, Stakeholder-Integration und Re-Design, bei dem in Kooperation mit einem Praxispartner Entwicklungsalternativen für einen existierenden Anwendungsfall erarbeitet werden.

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Projekt 101746
Projekt

Interprofessionelle Ausbildung im Medizinstudium und anderen Gesundheitsberufen

Die Versorgung komplexer Wunden gehört zum Alltag verschiedener Gesundheitsberufe und muss im Sinne der Patientensicherheit professionell durchgeführt werden können. Ärzt*innen, Pflegefachkräfte und Apotheker*innen bringen dazu ihre professionellen Perspektiven ein. Die Lehre dazu erfolgt bisher monoprofessionell und oft unzureichend anhand von Lehrbüchern oder plastischen Modellen. Med.ia-versum hat zum Ziel, die diagnostische und kollaborative Problemlösekompetenz von Studierenden der Medizin und anderer Gesundheitsberufe durch immersive Lehre zu fördern. Die Lernenden durchlaufen realitätsnahe Versorgungsszenarien zum interprofessionellen Wundmanagement. Dabei vertiefen sie ihr prozedurales Wissen durch realitätsnahes, dreidimensionales Erleben und Interagieren. Den Kern von Med.ia-versum bilden zwei VR-Lernszenarien, in denen Wunddiagnostik und -behandlung mittels Virtual Reality simuliert werden. Die Lernenden tauschen berufsspezifisches Wissen zur Wunddiagnostik aus und erstellen Behandlungspläne. Dabei werden sie durch individualisiertes Scaffolding sowie Feedback- und Reflexionssysteme unterstützt. Die Lernenden nehmen nicht nur passiv Informationen auf, sondern üben durch aktives Handeln. Die Komplexität von Wundheilung und Behandlungsmöglichkeiten wird dreidimensional erfahrbar und Entscheidungen werden im interprofessionellen Team reflektiert.

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Maßnahme 100656
Maßnahme

Publikation der Forschungsergebnisse aus dem TESOL Research Colloquium zu digitalen Feedbackmethoden

In einem Buchbeitrag bei Cambridge University Press sollen die Erkenntnisse aus der Anwendung digitaler Feedback-Methoden im TESOL Research Colloquium veröffentlicht werden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100498

Too Positive to Be True? Sentiment Analysis of AI-Guided vs. Human-Led Debriefings in Virtual Reality Counseling Training

Debriefings are a crucial component of simulation-based learning, as they allow participants to critically reflect on their performance and translate experiences into knowledge. With the rise of artificial intelligence (AI), large language models (LLMs) are increasingly being explored as conversational agents in debriefings. However, concerns have been raised that AI debriefers may display sycophantic tendencies, characterized by overly positive sentiment and a lack of critical feedback. Such tendencies could affect learners' self-evaluations. In this study, 45 university students participated in a virtual reality (VR) counseling simulation, followed by either an AI-guided or a human-led debriefing. Sentiment analysis of 958 debriefing statements (350 AI, 608 human) was conducted using a German sentiment classification model. Results show that AI debriefers expressed significantly more positive sentiment and substantially fewer negative statements compared to human debriefers, corroborating the assumption of a sycophancy effect. However, sentiment was not found to predict self-rated counseling competence or self-efficacy. While AI debriefers provide consistent encouragement, their lack of critical feedback raises questions about their long-term effectiveness for professional skill development. Future research should explore hybrid approaches that combine AI scalability with human expertise in constructive reflection.

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