
Studentische Publikationsseminare Cognitive Science
Ziel des Projektes ist es, das Lehrveranstaltungsformat Publikationsseminar sowie ein Student Journal in den Bachelor- und Masterstudiengängen Cognitive Science zu erproben und zu etablieren. Beides soll individuelle studentische Leistungen wertschätzen und in einem verantwortungsvoll durchgeführten Prozess öffentlich sichtbar machen. Das Projekt verdichtet und systematisiert bisherige sporadische Erfahrungen und führt zur Etablierung von Infrastruktur und Prozessen für neue Lehr-/Lernformate. Im Projekt werden während der Erprobung in mindestens vier Seminaren Leitfäden, Prozesse, Tools und Good-Practice-Beispiele erarbeitet, um die Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen als weiteres Ziel in Lehrveranstaltungen integrieren zu können. Dies umfasst rechtliche, fachkulturelle, organisatorische und technische Aspekte, sowie Hinweise für Schreib- und Reviewingprozesse und didaktische Modelle für Peer-Learning-Prozesse. In einem semesterweise erscheinenden "Student Journal" werden geeignet aufbereitete Ergebnisse aus den Seminaren, weiteren Kursen und Projekten sowie Abschlussarbeiten veröffentlicht, nachdem sie einen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben. Die Organisation des Journals wird über ein Seminar zur Wissenschaftskommunikation etabliert, dessen Teilnehmer*innen die Planung einer Ausgabe und die Redaktions- und Peer-Reviewing-Prozesse übernehmen. In Handbüchern werden Good-Practices dokumentiert, was eine nachhaltige Weiterführung am Institut ermöglicht.
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Hybridlehre Computational Social Science
Ziel ist eine hybride Lehr-Lern-Umgebung für Studierende und Lehrende der Sozialwissenschaften zur nachhaltigen Etablierung moderner Methodenkenntnisse. Die Sozialwissenschaften sehen sich aufgrund eines paradigmatischen Wandels, wonach ihre Untersuchungsgegenstände besonders stark von der Digitalisierung betroffen sind, gezwungen, ihr Methodenrepertoire um informatisch geprägte Verfahren zu erweitern (Computational Social Science). Dieser Wandel schlägt sich besonders in der Lehre nieder, nicht zuletzt, weil sich viele Studierende sowie Vertreter:innen aus Mittelbau und Professorium mit diesem Umstieg schwer tun. Um dem zu begegnen, soll eine nachhaltige Hybridlösung entstehen, die didaktische Konzepte des Selbstlernens, des begleiteten Unterrichts und studentischer Lehre kombiniert. Geplant ist (1) eine studentisch gewartete Online-Plattform mit Lehr- und Lernmaterialien, (2) umfangreiche Angebote der Inhaltsvermittlung durch Studierende und Lehrende sowie (3) die Einrichtung und Institutionalisierung einer niederschwelligen Helpdesk-Stelle. So soll unterschiedlichen Vorkenntnissen, Ressourcen und Lerntempi Rechnung getragen werden.
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Umstrukturierung der Software-Architektur
"Durch die Umstrukturierung der Software-Architektur und den Wechsel der Programmiersprache von Matlab® auf den Open-Source-Code Python konnte eine Verringerung des Programmieraufwandes sowie eine Verbesserung der grafischen Oberfläche und der Bedienbarkeit erzielt werden."
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Schütze, Judith & Gerlach, Jana (2026). Gender- und intersektionale Perspektiven für eine diskriminierungssensible Lehrgestaltung.
Eine diskriminierungssensible Lehre birgt nicht nur das Potenzial, institutionalisierte Ungleichheitsdynamiken zu unterbrechen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, neue (Selbst-)Erkenntnisse zu gewinnen. Gender- und intersektionale Perspektiven unterstützen Lehrende dabei, ihre Rolle als Lehrperson sowie ihre Lehrpraxis kritisch zu reflektieren, strukturelle Ungleichheiten und Barrieren in Lehr- und Lernprozessen zu erkennen und abzubauen sowie Lernräume so zu gestalten, dass sich alle respektiert und repräsentiert fühlen.
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