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Studentische Publikationsseminare Cognitive Science

Ziel des Projektes ist es, das Lehrveranstaltungsformat „Publikationsseminar“ sowie ein „Student Journal“ in den Bachelor- und Masterstudiengängen Cognitive Science zu erproben und zu etablieren. Beides soll individuelle studentische Leistungen wertschätzen und in einem verantwortungsvoll durchgeführten Prozess öffentlich sichtbar machen. Das Projekt verdichtet und systematisiert bisherige sporadische Erfahrungen und führt zur Etablierung von Infrastruktur und Prozessen für neue Lehr-/Lernformate. Im Projekt werden während der Erprobung in mindestens vier Seminaren Leitfäden, Prozesse, Tools und Good-Practice-Beispiele erarbeitet, um die Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen als weiteres Ziel in Lehrveranstaltungen integrieren zu können. Dies umfasst rechtliche, fachkulturelle, organisatorische und technische Aspekte, sowie Hinweise für Schreib- und Reviewingprozesse und didaktische Modelle für Peer-Learning-Prozesse. In einem semesterweise erscheinenden "Student Journal" werden geeignet aufbereitete Ergebnisse aus den Seminaren, weiteren Kursen und Projekten sowie Abschlussarbeiten veröffentlicht, nachdem sie einen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben. Die Organisation des Journals wird über ein Seminar zur Wissenschaftskommunikation etabliert, dessen Teilnehmer*innen die Planung einer Ausgabe und die Redaktions- und Peer-Reviewing-Prozesse übernehmen. In Handbüchern werden Good-Practices dokumentiert, was eine nachhaltige Weiterführung am Institut ermöglicht.

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Projekt 101634
Projekt

Dein Weg: Lernhindernisse überwinden

Im Bereich der Technikwissenschaften gibt es verschiedene Lernhindernisse für Studierende, die dem Studienerfolg entgegenstehen. Dieser Antrag zielt darauf ab, eine neue Lehrarchitektur zu schaffen, die diese Hindernisse konsequent identifiziert und abbaut: (1) Das Studium gilt vor allem wegen der Grundlagen als schwierig. Oft hadern Studierende genau wegen dieser Veranstaltungen mit ihrem Studium oder brechen es sogar ab. Daher werden die Inhalte der Grundlagenfächer konsequent mit denen der Kernfächer verwoben, so dass Studierende das Grundlagenwissen unmittelbar in den fachlichen Anwendungskontext bringen können. (2) Diese Abkehr von der disziplinorientierten Tradition wird flankiert von einer durchgehenden Verankerung von Projektmodulen über den gesamten Studienverlauf, damit die Studierenden von Beginn an disziplinübergreifend arbeiten und relevante Zukunftskompetenzen erwerben. (3) Hierzu ist es notwendig, die zeitliche Struktur von Lehrveranstaltungen besser an den Lernbedarfen der Studierenden auszurichten und Alternativen zu den historisch gewachsenen Strukturen mit hoher Fragmentierung und wöchentlichen Stundenplänen umzusetzen. (4) Im Bereich der Leistungsüberprüfung werden integrierende Formate und Aufgabenstellungen neu konzipiert, in denen Studierende vom ersten Semester an Wissenstransfer erleben und erproben. Bei allen Handlungssträngen wirken Studierende gestaltend mit, um deren Erfahrungen unmittelbar auf die neuen Curricula zurückzukoppeln.

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Maßnahme 100376
Maßnahme

Entwicklung des Stud.IP-Plugins „coLearn!“

Das Lernen in Kleingruppen bietet hervorragende Möglichkeiten zur Förderung studentischen Lernens. coLearn!, ein Stud.IP-Plugin, das an der Universität Augsburg entwickelt wurde, unterstützt Lehrpersonen darin, Kleingruppenarbeit strukturiert zu planen und in ihren Vorlesungen, Seminaren oder Übungen umzusetzen. coLearn! bietet Lehrenden – basierend auf Erkenntnissen der empirischen Lehr-Lernforschung - die folgenden Möglichkeiten: (a) Erstellen von Aufgaben, die von Studierenden gelöst werden sollen, (b) Bildung von Kleingruppen zur Bearbeitung von Aufgaben, (c) didaktische Strukturierung der Kleingruppenkooperation durch Vergabe von Rollen, Phasen und je spezifischen Anweisungen, (d) vielfältige Möglichkeiten zur Überwachung des Kooperationsprozesses für die Lehrperson.

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Publikation 100362

CoFacS – Simulating a Complete Factory to Study the Security of Interconnected Production

While the digitization of industrial factories provides tremendous improvements for the production of goods, it also renders such systems vulnerable to serious cyber-attacks. To research, test, and validate security measures protecting industrial networks against such cyber-attacks, the security community relies on testbeds to simulate industrial systems, as utilizing live systems endangers costly components or even human life. However, existing testbeds focus on individual parts of typically complex production lines in industrial factories. Consequently, the impact of cyber-attacks on industrial networks as well as the effectiveness of countermeasures cannot be evaluated in an end-to-end manner. To address this issue and facilitate research on novel security mechanisms, we present CoFacS, the first COmplete FACtory Simulation that replicates an entire production line and affords the integration of real-life industrial applications. To showcase that CoFacS accurately captures real-world behavior, we validate it against a physical model factory widely used in security research. We show that CoFacS has a maximum deviation of 0.11% to the physical reference, which enables us to study the impact of physical attacks or network-based cyber-attacks. Moreover, we highlight how CoFacS enables security research through two cases studies surrounding attack detection and the resilience of 5G-based industrial communication against jamming.

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