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ansteckend verspielt

Noch um 1900 starb jedes dritte Kind vor dem 5. Lebensjahr an einer Infektion; aktuell undenkbar durch effektive Antibiotika. Jedoch werden viele Mikroorganismen zunehmend resistent, eine der "größten Gefahren für die globale Gesundheit" (WHO, 2019). Hauptgrund dafür ist die fehlerhafte Anwendung der Antibiotika. Eine effektiven Antibiose beruht auf Wissen aus Infektiologie, Mikrobiologie, Pharmakologie und Hygiene. Deren Lehre ist aber aktuell fragmentiert und ohne wesentlichen gegenseitigen Bezug, was zu unnötigen, falsch dosierten, oder sogar unwirksamen Antibiosen führt. Eine Reihe rationaler Therapieprinzipien ("Antibiotic Stewardship") verhindert diese Fehler, jedoch sind Ausbildung und Implementierung teuer und nicht skalierbar. Mit dem Projekt "ansteckend verspielt" entsteht nun die Möglichkeit, dieses Wissen viel mehr Menschen beizubringen. In einem Hybridansatz aus Onlinekurs und individuell durchführbaren Praktika erarbeiten sich die Teilnehmenden die Therapieprinzipien des Antibiotic Stewardship selbst. Zentraler Bestandteil ist eine eigens entwickelte Lernplattform, in der moderne Erkenntnisse der Wissensretention ("mnemonic media") verbunden werden mit Maßnahmen, die kontinuierliches Lernen über Monate motivieren ("gamification"). Nach Kursabschluss sind die Teilnehmenden in der Lage, selbstständig Infektionen erfolgreich zu behandeln. Nicht nur werden dadurch Patienten besser behandelt; der Entwicklung und Verbreitung von Resistenz wird entgegen gewirkt.

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3D-Makerspace

Das Projekt des 3D-Makerspaces an der Universität Duisburg-Essen reagiert auf die Herausforderungen im Bereich der digitalisierungsbezogenen Kompetenzen in der Lehramtsausbildung. Trotz vorangegangener Initiativen zur Integration von 3D-Technologien in die Lehre, fehlen oft Infrastruktur und Wissen für die praktische Umsetzung der Vorhaben. Ziel ist die Einrichtung eines Makerspaces, der Lehrenden und Lehramtsstudierenden ermöglicht, eigenständig 3D-Objekte zu erstellen und in die Lehre zu integrieren. Damit wollen wir die begrenzten Möglichkeiten verbessern, Technologie didaktisch sinnvoll einzusetzen und die Studierenden auf die digitale Transformation in der Schule vorbereiten. Das Hauptziel ist die nachhaltige Einrichtung des Makerspaces, begleitet von einem modularen Lehr-Lern-Raum zur Erprobung in Seminarsettings und die Verbreitung der Expertise in den Bildungswissenschaften. Maßnahmen umfassen die Bereitstellung der Hardware, begleitete Workshops für Lehrende und Studierende, sowie regelmäßige Diskussionen und Begleitforschung hinsichtlich der Nutzung. Kooperationen mit den Zentren für Hochschuldidaktik, für Lehrer*innenbildung und anderen Einrichtungen gewährleisten Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit. Die Ergebnisse sollen in den wissenschaftlichen Diskurs der Universität einfließen, und eine nachhaltige Einbindung des Projekts in die Lehre wird angestrebt.

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Publikation 100417

Do students’ beliefs and orientations toward peer feedback predict peer feedback quality and perceptions?

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