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Interdisziplinäre Methodenlehre und Kompetenzen

Interdisziplinäre Kooperation erfordert ein Verständnis verschiedener Wissensformen, Wissenschaftskulturen und normativer Dimensionen unterschiedlicher Forschungsansätze. Das Methodenzentrum der Leuphana und der darin eingebettete Sustainability Methods Wiki (sustainabilitymethods.org) dienen als Drehscheibe einer spiralcurricularen Methodenlehre, die den methodischen Kompetenzaufbau der Studierenden kontinuierlich begleitet. Der Methoden-Wiki wurde und wird in parallelen Projekten aufgebaut und soll im Rahmen des vorliegenden Projekts in die Lehre eingebettet und seine Wirksamkeit für den Kompetenzerwerb erforscht werden. Durch das Anlegen und Ausweiten eines experimentellen Vergleichs in der Lehre und einer Erhebungsinfrastruktur, die den Erwerb von Methodenkompetenzen longitudinal über das Studium nachverfolgt, kann die Wirkung des Wikis überprüft, und seine Anwendung anschließend in der spiralcurricularen Methodenlehre an der Leuphana verankert werden. Neben der Bereitstellung von Lehrmaterial und Hinweisen zur didaktischen Herangehensweise für Lehrende, wird die Erzeugung von Evidenz angestrebt, die den Wiki und die damit zentral assoziierten Module kontinuierlich revidiert.

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Ich helfe dir beim Helfen. Multiperspektivisches videobasiertes Feedback zu adaptiven Hilfestellungen während der Aufgabenbearbeitung

Qualitätsvoller Unterricht zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass Lehrkräfte ihren Schüler:innen während der Aufgabenbearbeitung adäquates Feedback sowie Hilfestellungen geben, um individuell herausfordernde Arbeitsschritte zu begleiten. Diese Kompetenzen sollen bereits bei Lehramtsstudierenden durch das im Projekt Help² geplanten Lehrkonzept ausgebaut werden. Im Projekt lernen Studierende des Grundschullehramts, wie sie den Schüler:innen bei der Aufgabenbearbeitung helfen und ihnen gleichzeitig genügend Raum für kognitive Selbstständigkeit geben. Das Lehrkonzept sieht vor, dass die Studierenden im Sinne des Microteachings einzelne Schüler:innen in anspruchsvollen Lernsettings unterstützen. Die Studierenden-Schüler:innen-Interaktionen werden videografiert und die Aufgabenbearbeitung durch Screencasts an Tablets aufgezeichnet, um anschließend ein videobasiertes Feedback an die Studierenden zu generieren. Das multiperspektivische Feedback erteilen sowohl die Dozent:innen als auch die studentische Peer-Group in Form von Videokommentaren. Auch die Schüler:innen der jeweiligen Lerngruppe geben in einem Kurzinterview Rückmeldung zu den studentischen Hilfestellungen. Neben der Evaluation des Lehrangebots werden Effekte unterschiedlichen Feedbacks auf die Qualität der adaptiven Lernunterstützung der Studierenden untersucht. Für einen nachhaltigen Einsatz videobasierten Feedbacks werden hierzu Workshops für Dozierende angeboten.

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Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften [1]

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