Projekt Bühne
KoLLI
Projekt
Zur Suche

Co-Innovation mit Studierenden

Stellen Sie sich vor, Ihre Lehrveranstaltung würde nicht nur für, sondern mit den Studierenden entstehen. Genau darum geht es in der partizipativen Hochschullehre: Lehrende und Studierende gestalten Inhalte, Formate und Lernwege gemeinsam und schaffen so mehr Motivation, tieferes Verständnis für die Materie und echte Zusammenarbeit. Das Projekt KoLLI bietet Impulse, konkrete Methoden und kleine Umsetzungsideen, mit denen Sie Partizipation in Ihre Lehre integrieren können. Probieren Sie es aus, die Tipps und Tricks sind niedrigschwellig, praxisnah und flexibel an Ihre eigene Lehre anpassbar. Bereits kleine Veränderungen können eine große Wirkung haben: Mehr Engagement und Ideen vonseiten der Studierenden und eine lebendigere Lehrveranstaltung. Wir laden Sie ein, genau das auszuprobieren und Ihre Lehre gemeinsam mit Studierenden zu gestalten.

Auf einen Blick

Ausführliche Beschreibung

KoLLI - Kooperative Lehr-Lern-Innovationen

Wie mache ich meine Studierenden fit für die Zukunft, meine Lehre interessanter oder verbessere den Theorie-Praxis-Transfer? – Partizipation kann dafür ein Schlüssel sein, um so die Studierenden an der Weiterentwicklung des eigenen Lehrkonzepts mitgestalten zu lassen.

Hier setzt das Forschungsprojekt KoLLI (Kooperative Lehr-Lern-Innovationen) an. Es beschäftigt sich mit der Entwicklung von Methoden, Tools und Best Practices für partizipative Lehrveranstaltungen. Dabei werden die Studierenden aktiv in die Gestaltung des Lehr-Lern-Settings einbezogen. Durch die Mitbestimmung erhalten die Studierenden die Möglichkeit ihre Perspektiven, Berufserfahrung und Kompetenzen systematisch in die Hochschullehre einzubringen. Kontinuierlich entsteht ein Diskurs und immer mal wieder ein konstruktiver Rollenwechsel zwischen Lehrenden und Studierenden, um Lehr-Lern-Innovationen umzusetzen.

Im Rahmend es Projekts wurde ein Konzept für Co-Innovation zur Umsetzung von partizipativer Hochschullehre ausgearbeitet und in 25 Pilotprojekten erprobt. Sämtliche Projektergebnisse werden als Open Educational Resources bereitgestellt. Wir laden Lehrende und Interessierte ein, diese zu nutzen und weiterzuentwickeln. Was erwartete Sie:

  • Ein fachlicher Einstieg zur partizipativen Hochschullehre

  • Umsetzungsbeispiele

  • Methodenbeispiele

  • Arbeitsmaterialien

Zielgruppe: Lehrende und Studierende an Universitäten und Hochschulen

Publikationen

Ewald-Schleip, L., Schulmeister-Zimolong, D., Tuchscherer-Schad, M., Daniel, M., & Wengler, K. (2025). New Study: with participation to more learner-centredness. Form@re - Open Journal Per La Formazione in Rete, 25(1), 415–429. 

Schulmeister-Zimolong, D., Ewald-Schleip, L., Tuchscherer, M., Daniel, M., & Wengler, K. (2026). The Future of Higher Education Focuses on Participation: An Approach for Student-Centered Teaching and Learning – submitted

Wengler, K., Schulmeister-Zimolong, D., Ewald-Schleip, L., Tuchscherer, M. & Daniel, M. (2026). Mit studentischer Partizipation Praxis & Theorie besser verzahnen, accepted #DUAL Band9.

KoLLI Projektteam DHBW

  • Prof.'in Dr.'in Katja Wengler

  • Prof. Manfred Daniel

  • Marie Tuchscherer-Schad

  • Lars Ewald-Schleip

  • Dennis Schulmeister-Zimolong

Kontakt

Projekt Kontakt
Projekt Publikationen Hintergrund
Publikationen zu diesem Projekt
  • Publikation 100893

    New Study: with participation to more learner-centredness.

    Current teaching approaches do not always seem to provide an adequate response to the challenges of the future, assuring that students acquire the necessary skills and mindset capable of adapting to emerging challenges. In the era of New Study, we need a shift from traditional teaching to a more learner-centred pedagogy. One important aspect of this is to actively engage students in the (re)design of the learning environment, giving them the freedom and responsibility to decide and contribute to the development, exploration, or evaluation of the learning process. New Study needs participation – an educator-student partnership as a collaborative and mutual process where all participants are given the equal chance to partake in shaping the learning environment. This article analyses the first exploration phase of the research project KoLLI, which analyses the role of participation in higher education and aims to develop a generic and flexible framework to enable participation at the course level.

    Publikation anzeigen
  • Publikation 100895

    Materialschrank für Lehrende

    In unserem Materialschrank für Lehrende finden Sie Anwendungsbeispiele, Fallbeispiele, Arbeitsvorlagen und Info-Materialien rund um das Thema studentische Partizipation. Sie wollen Sich nur einen kurzen Überblick verschaffen? Dann wäre "Partizipation auf einer Postkarte" ein schneller und kompakter Einstieg. Danach könnten Sie unseren Reader "Einführung in die partizipative Hochschullehre" oder eines unserer Methoden- und Anwendungsbeispiele (jeweils eine DIN A4 Seite) anschauen. Sie wollen Ihre Lehrveranstaltung partizpiativ anlegen? Dann könnten unsere Reflexionsfragebögen und Arbeitsvorlagen genau das richtige für Sie sein. Alle Materialien finden Sie als offene Bildungsmaterialien unter CC-Lizenz auf dem OER-Bildungsserver des Landes Baden-Württemberg.

    Publikation anzeigen
  • Publikation 100894

    Mit studentischer Partizipation Praxis & Theorie besser verzahnen

    Die Hochschullehre befindet sich im Wandel: Lehrkonzepte bewegen sich weg von der reinen Wissensvermittlung hin zu einem studierendenzentrierten Ansatz. Lehrende möchten nun Studierende neben benötigten Fachkompetenzen auch mit den passenden Zukunftskompe-tenzen ausstatten und sie zur aktiven Mitgestaltung von Innovationen befähigen. Dieser Wandel erfordert folglich einen kompetenzbasierten Ansatz, der Studierenden mehr Verantwor-tung und Gestaltungsmöglichkeiten für ihren eigenen Lernprozess einräumt. Partizipative Hochschullehre bietet einen didaktischen Ansatz, um diesen Wandel zu meistern, denn Partizipation bietet die Möglichkeit Studierende aktiv in Entscheidungsprozesse einzubinden, die das Lehr-Lern-Setting von Lehrveranstaltungen betreffen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Studierenden in die (Um-)Gestaltung und Umsetzung von Vorlesungsinhalten einzubeziehen. Doch was bedeutet dies praktisch für Lehrende und Lernende? Wann und wie kann studentische Partizipation in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden und welche Erwartungen haben Studierende und Lehrende an eine gelungene Umsetzung? Diese und weitere Fragen sind noch nicht abschließend beantwortet worden. Hier setzt unser Forschungsprojekt KoLLI (Kollaborative Lehr-Lern-Innovation, KoLLI, 2026) an. Am Beispiel eines Moduls im Master Wirtschaftsinformatik am DHBW CAS mit vielen partizipativen Elementen versuchen wir in diesem Artikel auf Basis unserer Forschungser-gebnisse, diese Fragen zu beantworten.

    Publikation anzeigen

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101742
Projekt

Interprofessionelle Strukturen im Gesundheitswesen

Das Projekt - VISION - Vernetzte Interprofessionelle Strukturen und Innovative Organisation für ein modernes Nachhaltiges Gesundheitswesen“ zielt darauf ab, moderne, innovative und effiziente Studieninhalte, -formate und -strukturen in den fünf primärqualifizierenden Bachelorstudiengängen Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Hebammenwissenschaft/Midwifery und Rettungswesen und Notfallversorgung im Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu implementieren, die den dynamischen Rahmenbedingungen in Studium und Berufspraxis im Gesundheitswesen gerecht werden. Im Fokus stehen (1) die Etablierung eines ganzheitlichen interprofessionellen Lehrkonzepts zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen, (2) die systematische Integration simulationsbasierter Trainingsszenarien im SkillsLab inklusive der unterstützenden Digitalisierung von Lernprozessen, (3) die Entwicklung modularer Prüfungsbausteine für SkillsLab-Prüfungen, (4) die inhaltliche und organisatorische Neugestaltung der Praxisbegleitung von Studierenden, (5) die Einführung eines neuen Masterstudiengangs zur Erweiterung der akademischen Qualifizierungswege und (6) die Qualifizierung und Bindung akademischen Lehrpersonals. Durch die geplanten Maßnahmen leistet das Projekt einen entscheidenden Beitrag zur strukturellen Weiterentwicklung des Fachbereichs Gesundheit und Pflege sowie zur Disziplinenentwicklung der Gesundheitsberufe.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100870
Maßnahme

Scholarship of Teaching and Learning (SoTL)

Über hochschulinterne Förderung konnten zwei Begleitprojekte zum Aufbau der Didaktischen Werkstatt Gesundheit unter Beteiligung von Studierenden realisiert werden. Über eine SoTL (11/2022 bis 10/2023) wurden Interviews mit Mentor*innen inhaltsanalytisch ausgewertet, die an beruflichen Schulen die Studierenden im Praktikum begleiten. Sie wurden u.a. nach geeignetem Anschauungsmaterial für das Fach Gesundheit befragt, wodurch die Ausstattung der DWG praxisnah und anwendungsorientiert erweitert werden konnte. Zusätzlich baten wir um Klassenbeschreibungen, aus denen authentische Fallbeschreibungen für die Planung erster Unterrichtsversuche hervorgingen. Aus wissenschaftlicher Perspektive war die Auseinandersetzung mit dem fachdidaktischen Selbstverständnis der befragten Mentor*innen besonders interessant, vgl. Orazem et al. (2026). Fachdidaktisches Verständnis von Lehrkräften der beruflichen Fachrichtung Gesundheit. Pädagogik für Gesundheitsberufe. 13(1), 181-197.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100091

Flexibilisierung von Konferenzformaten – Perspektiven auf Inverted-Classroom-Tagungen

Der Beitrag vergleicht Konferenzerfahrungen von Teilnehmenden einer Inverted-Classroom-Tagung mit Präsenztagungen. Während die Perspektive der Teilnehmenden bei ‚klassischen‘ Formaten untersucht wurde, fehlt es an Einblicken wie Tagungsteilnehmende ‚moderne‘ Konferenzformate bewerten. Im Fokus steht die Frage, welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Formaten wahrgenommen werden. Dafür wurden Teilnehmende (N = 81) einer Inverted-Classroom-Tagung befragt. Die Ergebnisse geben Einblicke in die Perspektive der Teilnehmenden und zeigen am Beispiel von Inverted-Classroom-Tagungen, dass Abweichungen von klassischen Tagungsformaten positiv bewertet werden.

Publikation anzeigen