
Dynamische Curricula - Adaptive Studienarchitektur
Die Universität Konstanz stärkt mit diesem Vorhaben die Zukunftsorientierung ihres Lehr- und Studienangebots und erhöht dessen Erneuerungsfähigkeit. In einer dynamisch begriffenen Zukunftsstrategie Lehre formuliert sie partizipativ ihr universitätsweites Verständnis von zentralen Zukunftskompetenzen und -themen und nutzt sie, um Studienarchitekturen und Lehr-, Lern- und Prüfungsformen gemeinsam weiterzuentwickeln. Studierende sollen so gezielter Kompetenzen ausbilden, um künftige gesellschaftliche und technologische Transformationen aktiv und verantwortlich mitgestalten zu können. Um die Adaptivität der Curricula in inhaltlicher wie struktureller Hinsicht weiter zu erhöhen, erneuert die Universität auch ihre Prozesse der Studiengangentwicklung und bezieht sie auf die Zukunftsstrategie. Kern des Antrags ist ein CurriculumLab, in dem über die Projektlaufzeit hinweg acht bis zwölf curriculare Pioniervorhaben umgesetzt werden, die das Potenzial haben, die Lehrarchitektur der Universität nachhaltig zu verändern und ihre Zukunftsorientierung zu erhöhen. Die Erfahrungen und Ergebnisse der Arbeit werden für die Fortschreibung der Zukunftsstrategie und für den inner- wie außeruniversitären Transfer verfügbar gemacht.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

PERsonalentwicklung in Zeiten der digitalen TransFORMation (PERFORM): Reflexive Lernprozesse mittels eines studienfachübergreifenden Ansatzes fördern
Die Digitalisierung und damit einhergehende Transformationsprozesse verändern Kompetenzanforderungen für verschiedene Berufsfelder. Das Berufsbild für Weiterbilder*innen, welches für Studierende der Arbeits- und Organisationspsychologie attraktiv ist, ist besonders betroffen: Unternehmen setzen zunehmend auf Tools und selbstgesteuertes Lernen. Dadurch werden Weiterbildner*innen zu Lernbegleiter*innen, die E-Learning, virtuelle und Präsenzformate flexibel kombinieren und auf individuelle Bedürfnisse der Teilnehmenden abstimmen müssen. Ziel des Projekts PERFORM ist es daher Studierende der Psychologie auf dieses neue Berufsfeld vorzubereiten. Die Studierenden gestalten die Konzeption, Weiterentwicklung, Durchführung und Evaluation von überfachlichen berufsbefähigenden Lerneinheiten zusammen mit erfahrenen Trainer*innen zu Themen wie Personalführung, Design Thinking, Stressprävention und Teamarbeit. Es entstehen neue Formate, die Future Skills mit selbstgesteuerten und kooperativen Lernansätzen vermitteln und somit den Anforderungen der digitalen Transformation gerecht werden. Psychologie-Studierende werden so optimal auf die Rolle als Lern- und Prozessbegleiter*innen vorbereitet. Zudem profitieren Studierende aller Fachrichtungen von der Auswahl aktueller Themen und innovativer Methoden (bspw. VR, AR). Die so entstehenden innovativen Konzepte können die Transferlücke zwischen Lernen an der Universität und Anwendung in der beruflichen Praxis schließen.
Projekt anzeigen
Kompetenzorientierung durch Wissensmanagement
Die Maßnahme zielt darauf ab, Wissen im Projekt und darüber hinaus verfügbar zu machen, um digitale Prüfungen systematisch im Sinne des Constructive Alignment kompetenzorientiert zu gestalten. Neben Workshops und Austauschformaten sind die Erstellung von Materialien wie Leitfäden, Fact-Sheets, Checklisten, Glossaren und eines interaktiven Online-Selbstlernkurses zentrale Maßnahmen des Wissenstransfers und der Ergebnissicherung.
Maßnahme anzeigen
Digitale Lehr- und Lernlabore zur Förderung digitalitätsbezogener Professionskompetenzen in der Lehrkräftebildung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen