
Erklärvideos von Studis für Studis
Studierende greifen beim Lernen gerne auf Erklärvideos aus dem Internet zurück, wenn sie die Inhalte von Lehrveranstaltungen nicht verstanden haben. Leider sind diese Videos für ihre Ansprüche oft zu stark vereinfacht, und es gibt keine Qualitätssicherung, um sicherzustellen, dass das in den Videos vermittelte Wissen auch korrekt ist. Deshalb möchten wir in unserem Projekt Lehrveranstaltungen konzipieren und durchführen, in der Studierende qualitätsgesicherte Erklärvideos erstellen. Die Studierenden wissen, was ihre Stolpersteine im Lernprozess waren und welche Erklärungen ihnen zu dem Zeitpunkt geholfen hätten. Sie kennen die Zielgruppe, da sie selbst die Zielgruppe sind. So wird es eine Lehre auf Augenhöhe mit Sprache und Stil direkt von und für Studierende. Bei der Themenfindung unterstützen Tutor*innen und Lehrende, die große Erfahrung haben, wo am häufigsten kritische Verständnisprobleme auftreten. Die Studierenden bekommen in den Lehrveranstaltungen von der Mediendidaktik und Medienproduktion der Universität Stuttgart das nötige Know-How für die Erklärvideoproduktion vermittelt, und Fachwissenschaftler*innen unterstützen den Prozess, indem sie die Inhalte auf fachliche Korrektheit überprüfen. Veröffentlicht werden die Videos als OER auch auf YouTube, um eine möglichst große Reichweite zu erzielen. Eine Wirksamkeitsuntersuchung, in der insbesondere die Theorie der "Threshold Concepts" überprüft wird, rundet das Projekt ab.
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Future Skills Applied
In dem Verbundprojekt Future Skills.Applied arbeiten die sechs großen niedersächsi¬schen Fachhochschulen in staatlicher Verantwortung zusammen. Der Markenkern der Anwendungsorientierung verlangt, dass Lehr- und Lernkonzepte laufend so weiterentwickelt werden, dass die Studierenden bestmöglich auf die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet sind. Die dazu benötigten neuen Kompetenzen, hier future skills applied genannt, werden noch nicht ausreichend berücksichtigt. Gegenstand des Projekts ist die gemeinsame Konzeption, Entwicklung, Erprobung, Umsetzung, Übertragung und Evaluierung von Lehr- und Lernkonzepten zur Stärkung studentischer future skills applied. Im Innovationsverbund können sie effizienter, (breiten-)wirksamer und nachhaltiger gefördert werden als bei isoliertem Vorgehen. Die Hochschulen arbeiten an Maßnahmen in Teilprojekten, die einen zentralen Beitrag zum zukünftigen Studienerfolg leisten: die Stärkung studentischer überfachlicher Kompetenzen (TP 1), die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik (TP 2) sowie die Vernetzung von Lehr- und Lernorten (TP 3). Durch das Querschnittsprojekt entsteht der Innovationsverbund, in dem sich alle Partner vernetzen.
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Hochschul-Kartenansicht zur besseren Orientierung
6) Besonders zu Beginn des Studiums ist der eigene Campus oft ein Ort, an dem man sich erstmal zurechtfinden muss. Der Kartendienst stellt die einzelnen Fakultäten der HAWK mit verschiedenen Standortmarken zu wichtigen Orten und Personen dar. So können Studierende schon vorab ihre Hochschule kennenlernen und sich mit der Örtlichkeit vertraut machen.
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Partizipativ lehren – die Kunst des Scheiterns und Lernens
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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