
Lernraum.Bauhaus: individuell - kooperativ - hybrid
Lernen an der Bauhaus-Universität Weimar bedeutet, disziplinübergreifend Ideen und Konzepte für eine humane Gesellschaft und eine lebenswerte Umwelt zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen. Die Kommunikation der Lernenden und Lehrenden war während der vergangenen zwei Semester allerdings eingeschränkt. Räumliche Trennung und mediale Barrieren stellten das Miteinander vor neue Herausforderungen. Tradierte Formen des Lernens, Lehrens und Prüfens wurden in Frage gestellt. Die Bauhaus-Universität Weimar begreift diese Situation als Chance, Lernen, Lehren und Prüfen neu zu denken. Sie wird die Vorteile des analogen Lernens mit denen digitaler Lernformen und virtueller Lernräume zusammenbringen. Sie will hybride Lernräume schaffen, in denen Lernen-de und Lehrende in einen kreativen und produktiven Austausch treten können. Diesen Zielen nähert sich die Bauhaus-Universität Weimar in vier Schritten: Sie stärkt das selbst-regulierte und gemeinschaftliche Lernen. Dies nutzt sie, um hybride Lernräume neu zu denken und lernförderlich zu gestalten. Daran anknüpfend werden Lernräume um das Format des Ler-nens am Objekt erweitert. Begleitend werden die Grundlagen für das stetige Weiterdenken von Lernen und Lehren geschaffen.
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Partizipative Lehramtsausbildung Musik
Das Entwicklungs- und Forschungsprojekt Par.La.Mus verfolgt eine grundlegende Neuausrichtung der Musiklehramtsausbildung an der Hochschule für Musik Detmold. Im Hinblick auf die identifizierten Herausforderungen wie Demokratie- und Teilhabedefizite, Zugangsbarrieren und inhaltliche Geschlossenheit in den Lehramtsstudiengängensetzt das Projekt auf einen partizipativen Ansatz, der die Perspektiven aller Beteiligten Hochschullehrende, Studierende, Lehrkräfte, Schüler*innen und externe Partner*innenkonsequentin den Gestaltungs- und Entwicklungsprozess einbezieht. Zentrale Maßnahmen umfassendie Etablierungstudentischer Selbstbestimmungsmöglichkeiten, die Reform der Eignungsfeststellung sowiedie Einführung eines studienvorbereitenden Propädeutikums.Durchdiegezielte Einbettungvon Bildungsprozessen inKulturender Digitalitätwird einezukunftsorientierte musikalische (Aus-)Bildunggefördert, die den Bedürfnissen einer vielfältig verfasstenund sich wandelnden Studierendenschaftentspricht. Die Projektergebnisse des Projekts fließen in die Re-Akkreditierung der Lehramtsstudiengänge 2030/31 am Standort ein und sollen durch die forschende Begleitung in den Bereichen Lehrentwicklung und Implementationsforschung, Partizipation und Teilhabe sowie Jugendkulturen und Postdigitalität als Modell für weitere musikpädagogische Studiengänge und Standorte dienen. Damit trägt das Projekt zur Umsetzung der in der UNESCO-Roadmap zur BNE 2030 formulierten thematischen Schwerpunkte bei.
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Auswertung von Studienverlaufsdaten
Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Wahl von Modulreihenfolgen einen Erklärungsgehalt auf den Studienerfolg haben wurden Studienverläufe von Absolventinnen und Absolventen analysiert. Würden sich aus der Reihenfolge bei der Wahl von Modulen signifikante Erkenntnisse ermitteln lassen, dann könnten diese in einem digitalen Studienassistenten berücksichtigt werden. Konkret wurden mittels ökonometrischer Instrumente beispielsweise analysiert ob es erfolgreicher für eine Abschlussnote oder die Studiendauer ist früh im Studium spezifische Kernfächer (als notwendige Grundlage) oder Wahlmodule (als Motivation) zu belegen?“, „Ziel ist es, durch Aufdeckung erfolgreicher Strategien, Studierenden Vorschläge zur effizienten und effektiven Studienplanung an die Hand zu geben, um den erfolgreichen Studienverlauf zu unterstützen. Als weiteres Ziel sollen die Daten auch zur Optimierung der des Studiums von organisationaler Seite aus genutzt werden, um das Design des Studiengangs zu überdenken und
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Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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