
TUM Learning Pathways
Mit den TUM LEARNING PATHWAYS werden wir das Studienangebot an der TUM grundlegend weiterentwickeln. Mit Learning Pathways bieten wir Studierenden einen flexiblen Rahmen für individuelle Learning Journeys, die es ihnen ermöglichen, neben ihrem Studiengang additive Lehrangebote zu nutzen und damit ihr Kompetenzprofil zu erweitern. Die Pathways unterstützen die Studierenden bei der Navigation durch das wachsende extracurriculare Angebot an der TUM, um den für sie passenden Lernpfad zu finden einen Pfad, der ihren Vorkenntnissen, Ressourcen und beruflichen Zielen entspricht. Um die Angebote zu strukturieren, arbeiten wir mit wissenschaftlich begleiteten, kuratierten Containern, in denen die Learning Pathways zu bestimmten Querschnittsthemen gebündelt sind. Wir beginnen mit vier Containern (Entrepeneurship, Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz, Ethik und Verantwortung) und führen später weitere Container ein. Anreizsysteme sollen Studierende ermutigen, diese Angebote wahrzunehmen; so kann z.B. ein Learning Pathway zu einer formellen Zertifizierung in Form von Microdegrees führen - bis hin zu einem Stackable Master. Ergänzend zu dieser wachsenden Individualisierung etablieren wir Programme zur Förderung der beruflichen Identitätsbildung, um die Studierenden noch stärker in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung und reflektierten fachlichen Sozialisation zu unterstützen. Die Pathways stehen auch Berufstätigen offen und ermöglichen generationenübergreifendes Lernen.
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Programm Kooperationsgruppen Digitale Lehre
Im Programm für Kooperationsgruppen für digitale Lehre (PROKODIL) haben Lehrende im Rahmen von Faculty Learning Communities (FLCs) strukturiert ihre Lehre weiterentwickelt und Open Educational Resources erstellt und publiziert. FLCs sind ein aus den USA adaptiertes Konzept: Mit dem Ziel, ihre Lehrveranstaltungen im kollegialen Austausch weiterzuentwickeln, arbeiten Lehrende in interdisziplinären, statusübergreifenden Gruppen über ein Jahr hinweg gemeinsam an einem Thema, z.B. der Umstellung auf Blended Learning oder dem Umgang mit KI-Tools in der Lehre. Die Teilnahme wird gefördert, etwa durch Deputatsumwidmungen, Sachkostenbudgets oder die Einstellung studentischer Hilfskräfte. Begleitet werden die Gruppen von Facilitators, die aus Lehr- und Lernzentren kommen oder aus dem Kreis der Lehrenden stammen. Im Projektzeitraum fanden 9 FLCs statt. Während der Teilnahme haben die Lehrenden studentisches Feedback auf ihre Innovationsideen bekommen. Die Wirkungen des Programms wurden begleitend beforscht, um Gelingensbedingungen und Herausforderungen von FLCs zu eruieren. In der Verlängerungsphase wurden im Sinne der Nachhaltigkeit des Programms Lehrende als Facilitators von FLCs weitergebildet, die dann eigene FLCs initiierten und durchführten. Zusätzlich wurden 11 Teilnehmende bei der Erstellung von Lehrvideos begleitet und durch einen Moodle-Wettbewerb entstanden bessere digitale Lernumgebungen. Ergebnisse der Begleitforschung liegen im Buchformat als Open Access-Publikation vor.
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Hochschulpodcast: HNEE voices
„HNEE voices“ ist ein seit 2023 regelmäßig erscheinender Hochschul-Wissenschaftspodcast im Interviewformat. Er macht Projekte, Initiativen und Personen aus dem der Hochschule und ihrem Umfeld hörbar, stärkt Austausch und Zugehörigkeit und übersetzt große Themen (z. B. Nachhaltigkeit/Digitale Lehre) in konkrete Beispiele. Die Veröffentlichung erfolgt auf gängigen Podcast-Plattformen.
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New Study: with participation to more learner-centredness.
Current teaching approaches do not always seem to provide an adequate response to the challenges of the future, assuring that students acquire the necessary skills and mindset capable of adapting to emerging challenges. In the era of New Study, we need a shift from traditional teaching to a more learner-centred pedagogy. One important aspect of this is to actively engage students in the (re)design of the learning environment, giving them the freedom and responsibility to decide and contribute to the development, exploration, or evaluation of the learning process. New Study needs participation – an educator-student partnership as a collaborative and mutual process where all participants are given the equal chance to partake in shaping the learning environment. This article analyses the first exploration phase of the research project KoLLI, which analyses the role of participation in higher education and aims to develop a generic and flexible framework to enable participation at the course level.
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