
flexibel, kompetent, begleitet - neue Wege wagen
An der Hochschule Bielefeld (HSBI) wurden die beiden eng verbundenen Themen: flexible Curricula und differenzierte Lernwege und Lernbegleitung als spezifische Herausforderungen identifiziert, um den sich stetig wandelnden Kompetenzbedarfen in Studium und Arbeitswelt gerecht zu werden. Das Projekt flexibel, kompetent, begleitet neue Wege wagen (FlexKom) zielt darauf ab, ein Mehrebenenkonzept für flexible Curricula und differenzierte Lernwege zu entwickeln, um diese Kompetenzbedarfe abzubilden. Dies erfolgt auf Ebene von Studiengängen, Modulen, Weiterbildungszertifikaten und Microcredentials, die im HSBI-Konzept zu Flexibilisierungsbausteinen werden. Diese Bausteine können vielfältig miteinander kombiniert werden, um unterschiedliche Bedarfe der Kompetenzentwicklung zu adressieren. Zugleich werden differenzierte, adaptive Lernbegleitungsformate entwickelt und auf innovative Weise eng mit den neuen Formen flexibler Curricula verknüpft, wodurch auch die Durchlässigkeit im Studium für die heterogene Studierendenschaft gefördert wird.
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Gemeinsam Onlineformate weiterentwickeln - Innovativ und Nachhaltig
Die Hochschule Fulda verfügt über eine sehr gute Infrastruktur und zentrale Supportangebote für das digitalgestützte Lehren und Studieren. Es fehlt jedoch an digitaler Kompetenzentwicklung zur interaktiven, praxisnahen Lehre und bedarf daher eines partizipativen Ansatzes von Lehrenden, Studierenden und unterstützenden Einrichtungen, der aus den Fächern heraus geführt wird. Die Innovationsidee besteht in der Ausweitung der zentralen digitalen Supportangebote in fachgebundene, die nachhaltig Adaptionen, (Weiter-)Entwicklung und Umsetzungen von innovativen Lehr-Lernansätzen ermöglichen. Sie zielt auf fachgebundenes, studierendenorientiertes und nachhaltiges Lehren sowie Prüfen durch praxisnah und interaktiv gestaltete hybride Lehr-Lernarrangements und Module. Die geplanten Maßnahmen beinhalten den Aufbau eines Expert*innenpools zur Begleitung des Digitalisierungsprozesses in den Fächern. In Diskursräumen sollen Lehrinnovationen und Probleme in der digitalgestützten Lehre identifiziert werden sowie in adäquate Adaptionen münden. In hybriden Lehr-Lernlaboren sollen neue Lehransätze erprobt werden. Zudem sollen fachgebundene Lehr-, Lern- und Prüfungsmaterialien sowie fächerübergreifende Open Educational Ressources (OER) erstellt werden.
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Kommunikationsstrukturen im Projektteam
In interdisziplinären Hochschulentwicklungsprojekten treffen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Arbeitskulturen aufeinander. Lehrstühle, Abteilungen und Fachbereiche haben jeweils eigene Kommunikationsgewohnheiten sozialisiert – von regelmäßigen Jour Fixes bis hin zu rein anlassbezogenen Mail-Abstimmungen. Diese Unterschiede können die Zusammenarbeit belasten, wenn sie nicht bewusst adressiert werden. Die Maßnahme beschreibt, wie Projektkoordinator:innen diese Unterschiede erkennen und darauf aufbauend eine passgenaue Kommunikationsstrategie entwickeln. In kleinen Teams geschieht dies durch aktives Erkunden der Bedürfnisse; in Großprojekten eher durch Fingerspitzengefühl bei der Strukturgestaltung. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, der möglichst wenig Reibung produziert und gleichzeitig den Projektanforderungen gerecht wird.
Maßnahme anzeigen
Umsetzung eines E-Assessment zur Vorbereitung der Studierenden für ein Laborpraktikum mit Remote-Zugang unter Verwendung der Bildungsplattform OPAL/ONYX
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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