Projekt Bühne
GAIA
Projekt
Zur Suche

GAIA: Individuelle Lernpfade durch KI

Die akademische Landschaft steht angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz vor bedeutenden Herausforderungen und Chancen. Studierende und Lehrende nutzen generative KI zunehmend – stoßen dabei jedoch an Grenzen. Hochschulen müssen diese Entwicklung aktiv mitgestalten, um Studierenden und Lehrenden eine verlässliche Lernunterstützung zu bieten. Der vorliegende Antrag zielt auf die Entwicklung und didaktische Einbettung von GAIA, einer KI-basierten, studierendenzentrierten Tutorin, die individuelle Lernpfade eröffnet und das Lernen durch adaptive, interaktive Dialoge bereichert.Unser Projekt zielt auf eine gleichwertige Verschränkung technischer und didaktischer Aspekte ab. Technisch greift GAIA dabei auf neueste Ansätze wie Knowledge Tracing und generative KI zurück. Die pädagogische Einbindung von GAIA in verschiedene Lehr-Lern-Formate erlaubt es dann, das Potenzial der KI gezielt für eine lernendenzentrierte Didaktik zu nutzen. GAIA bietet dabei einen kontinuierlichen Datenfluss, der Lehrenden und Beratenden auf anonymer Ebene wertvolle Einsichten in die Lernprozesse erlaubt, um optimal auf die Bedürfnisse der Studierenden einzugehen.Insgesamt setzt das Projekt auf eine fortlaufende technische und didaktische Reflexion der KI-gestützten Hochschullehre und legt damit das Fundament für eine flexible, datengetriebene Lehrarchitektur, die zukunftsweisende Standards für didaktische Innovationen in der Hochschullehre setzt.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101068
Projekt

DAFZ mit Nachhaltigkeit

Dem Projektvorhaben liegen Erfahrungen aus langjähriger interdisziplinärer Zusammenarbeit des Instituts für Germanistik zur Sprachförderung für DaF-Studierende zugrunde (vgl. „Studieren ohne Sprachbarrieren“; „Rail.lexis“). Im Vorhaben soll ein Themenmodul zur Fremdsprachenlehre für nachhaltige Entwicklung (vgl. SDGs) konzipiert und im Studienprogramm DaF/DaZ an der TU Braunschweig erprobt werden. Auf der Grundlage bestehender theoretischer Konzeptionen, die Sprachenlernen als einen dynamischen, adaptiven Prozess betrachten (Yang, 2021), stehen holistische lernerzentrierte pädagogische Konzepte im Mittelpunkt (u.a. problembasiertes Lernen, CLIL, Multiliteracies und Translanguaging Pedagogy, Design Thinking). Diese konstruktivistischen Ansätze haben sich in Initiativprojekten zur nachhaltigkeitsbasierten Fremdsprachenlehre bewiesen (de la Fuente, 2022). Jedoch werden sie in der Lehrpraxis bisher nur punktuell eingesetzt und in der Lehrerbildung kaum vermittelt, wobei sprachformfokussierte Verfahren größere Aufmerksamkeit bekommen (z.B. Present-Practice-Produce). Durch geeignete Modellbeispiele und Lehr-/Lernformen sollen sich angehende Lehrkräfte der theoretischen Prämissen bewusst werden und die Techniken und Ressourcen für einzelne Ansätze an die Hand bekommen. Die zu erwerbenden Metakompetenzen (agiles Projektmanagement, Leadership, interdisziplinäre Kommunikation) tragen zur Erhöhung der Handlungsfähigkeit angehender Lehrkräfte angesichts globaler Herausforderungen bei.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100026
Maßnahme

Mediale Unterstützung und interaktive Elemente

Wir haben unsere Materialien um anschauliche Visualisierungen, eingebettete Videos und interaktive Code-Beispiele ergänzt, um einerseits Aufmerksamkeit sinnvoll zu bündeln und andererseits die bestehende Komplexität moderner Bildungsherausforderungen medial angemessen abzubilden. Diese mediale Vielfalt erleichtert die individuelle Erschließung des Lernstoffs und fördert aktives, selbstgesteuertes Lernen. Eingesetzt wurden diese Elemente besonders im Kontext eines Online-Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) für die Hochschullehre und Kursen zu Digital Literacy und Python for Psychologists.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100780

Eyes, Ears, Mouth, and Presence: Designing a Human-Centered Hybrid Classroom for Natural Interaction

Hybrid classrooms that feel genuinely human remain difficult to achieve despite sustained post-pandemic investment. Most current solutions still privilege content delivery over social presence, with remote participants positioned as observers rather than participants in a shared learning space. This paper presents the design philosophy and interim evaluation of the All the DHBWorld is One project, a multi campus initiative across four DHBW sites. It is organized around a simple but operational principle: remote participants require Eyes (visual access to the room), Ears (reliable audio), a Mouth (the ability to speak and be seen), and a Presence (a defined location within the room’s social geometry). A central assumption of the design is that these elements must not be fragmented across devices and interfaces. When visual, auditory, and expressive channels are separated, interaction becomes effortful and unnatural. The new design therefore brings these elements together into a single coherent representation of the remote participant within the room. Findings from two pilot sessions suggest that technical predictability, especially automated AV switching, is a precondition for teacher adoption. More importantly, the display-as-body concept appears to shift how remote participants are perceived, promoting them from peripheral viewers to socially situated actors. The paper concludes by outlining design principles for scalable, low cost hybrid classroom implementations.

Publikation anzeigen