
Interuniversitäres Lehrnetzwerk Niederdeutsch vermitteln"
Gestalter*innen von Hochschullehre stehen durch innovative Positionen zu Hochschuldidaktik, Digitalisierung und die schulische Vermittlung von Niederdeutsch vor hohen Anforderungen. Das Lehrnetzwerk unterstützt die Mitglieder bei der Bewältigung 1) hochschuldidaktischer Anforderungen zur Kooperation, Vernetzung und Etablierung von Infrastruktur gemäß Empfehlungen des Wissenschaftsrates (WR 04/2022; 07/2022) durch - Verfolgung einer konsequenten Vernetzungsstrategie der Lehrangebote inkl. Winterakademien, - Weiterbildungsworkshops zu Rechtssicherheit, Digitalisierung und Wissensmanagement. 2) technologischer Anforderungen zur Digitalisierung gemäß dem Hochschulforum Digitalisierung durch - Öffnung lokaler Formate zum Lehrim- und -export durch hybride Gestaltung, - Aufbau einer digital basierten Lernumgebung inkl. OERs und digitalen Lehr- und Prüfungsangeboten. 3) fachspezifischer Anforderungen der Ausbildung von Niederdeutschlehrer*innen durch - Ergänzung und Diversifizierung lokaler Lehrangebote mittels ihrer vernetzten Bündelung in hybrider Lehre und Winterakademien, - Einbezug unterschiedlicher Fachexpertisen der Netzwerkmitglieder sowie externer Partner*innen.
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Advanced Mastery Learning in der Telemedizin
Telemedizinische und digitale Interaktionen nehmen im ärztlichen Berufsfeld an Bedeutung zu, sind jedoch bisher wenig im Fokus des Medizinstudiums. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen in Bezug auf telemedizinische ärztliche Kommunikation mit Patient:innen, digital unterstützte klinische Entscheidungsfindungsprozesse sowie digitalen fachlichen Austausch mit Peers und Vorgesetzten über Diagnostik und Behandlung in unbekannten medizinischen Situationen. Die professionelle Weiterentwicklung der Studierenden erfolgt auf Basis von Feedback. Diese Art des Lernens wird als Adaptive Mastery Learning bezeichnet. Ergänzt wird dieser Lernprozess durch Selbsteinschätzung der Studierenden zum Umgang mit Unsicherheit. Unter Mitarbeit von Studierenden, die an einer validierten, formativen telemedizinischen Kompetenzprüfung eines simulierten ersten Arbeitstags im Krankenhaus (TelKomP) teilgenommen haben, werden für die drei digitalen Kompetenzbereiche spezifische Lernmodule und Feedbackinstrumente auf Basis des Adaptive Mastery Learning entwickelt und in ein digitales Kurskonzept integriert. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) erhalten die Möglichkeit, diese Module zu durchlaufen. Nach Teilnahme an dem Kurs nehmen die PJ-Studierenden an TelKomP teil, um ihre Kompetenzentwicklung überprüfen zu können. Die digitale Durchführung des Kurses und der Wirksamkeitsüberprüfung ermöglicht langfristig einen standortunabhängigen Einsatz.
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Digitale Barrierefreiheit
Barrieren im Zugang zu Lerninhalten können auf verschiedenen Ebenen entstehen, etwa im Browser, dem Lern-Management-System (LMS) und dessen Objekten oder dem Lerninhalt. Bei der Erstellung und Pflege unserer digitalen Selbstlernumgebung ist unser Ziel, sowohl durch die Wahl des (idealerweise für User kosten-losen und datenschutzgerechten) LMS als auch der konkreten Ausgestaltung ein optimales Nutzungserlebnis unabhängig von ggf. vorhandenen persönlichen Einschränkungen zu erreichen. Dazu gehören insb. die Zugäng-lichkeit, Verständlichkeit sowie Navigierbarkeit. Das hier genutzte LMS ILIAS zeichnet sich dabei durch eine stetige Verbesserung der Zugänglichkeit. Unsere Umsetzung umfasst die weitestmögliche Verwendung der so zur Verfügung gestellten Tools sowie einer klaren Seiten- und Navigationsstruktur, einem einheitlichen Design und Farbkonzept mit Berücksichtigung kontrastreicher und barrierearmer Farben und einer einfachen und gendersensiblen Sprache.
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Die Materialität analog-digitaler Schnittstellen. Usability-Testung Stift-basierter Eingabegeräte für E-Assessment-Szenarien
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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