
Interuniversitäres Lehrnetzwerk Niederdeutsch vermitteln"
Gestalter*innen von Hochschullehre stehen durch innovative Positionen zu Hochschuldidaktik, Digitalisierung und die schulische Vermittlung von Niederdeutsch vor hohen Anforderungen. Das Lehrnetzwerk unterstützt die Mitglieder bei der Bewältigung 1) hochschuldidaktischer Anforderungen zur Kooperation, Vernetzung und Etablierung von Infrastruktur gemäß Empfehlungen des Wissenschaftsrates (WR 04/2022; 07/2022) durch - Verfolgung einer konsequenten Vernetzungsstrategie der Lehrangebote inkl. Winterakademien, - Weiterbildungsworkshops zu Rechtssicherheit, Digitalisierung und Wissensmanagement. 2) technologischer Anforderungen zur Digitalisierung gemäß dem Hochschulforum Digitalisierung durch - Öffnung lokaler Formate zum Lehrim- und -export durch hybride Gestaltung, - Aufbau einer digital basierten Lernumgebung inkl. OERs und digitalen Lehr- und Prüfungsangeboten. 3) fachspezifischer Anforderungen der Ausbildung von Niederdeutschlehrer*innen durch - Ergänzung und Diversifizierung lokaler Lehrangebote mittels ihrer vernetzten Bündelung in hybrider Lehre und Winterakademien, - Einbezug unterschiedlicher Fachexpertisen der Netzwerkmitglieder sowie externer Partner*innen.
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Mensch-Umwelt-Interaktion fachlich und künstlerisch
Die Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt ist für die Bewältigung aktueller Herausforderungen von zentraler Bedeutung. Diese Wechselwirkungen sind nicht nur komplex, sondern auch von unterschiedlichen Sichtweisen geprägt. Während in der Hochschullehre die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Umwelt im Vordergrund steht, wird die Subjektivität der Umweltwahrnehmung meist vernachlässigt. Gerade die unterschiedlichen Perspektiven auf Umwelt (-probleme) müssen aber verstanden und berücksichtigt werden, um einen echten Dialog zwischen verschiedenen Akteuren zu ermöglichen und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden. Ziel des Projektes ist es, ein Konzept zu entwickeln, bei dem Studierende sich mit Fallbeispielen im Themenkomplex Mensch-Umwelt-Interaktion beschäftigen. Neben einer fachlichen Analyse soll auch eine kreative / künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik erfolgen. Durch den kreativen Prozess werden Hintergründe, Perspektiven und Beziehungen sichtbar und erlebbar gemacht werden. Der Perspektivwechsel ist ein zentrales Element dieses Vorhabens und wird auf transdisziplinäre Weise erarbeitet. Durch erfahrungsbasiertes Lernen weiten die Studierenden ihren Blick hinsichtlich der Vielfalt in der Welt und können ihre Kompetenzen bezüglich Analyse und Vermittlung von Sachverhalten schärfen. Diese Kompetenzen eignen sich vor allem für Situationen, in denen Lösungen für Probleme nur gemeinschaftlich erarbeitet werden können.
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Kategorie „Fachspezifische Lehre"
Je nach Fach und Disziplin gibt es Besonderheiten, die sich auf die Gestaltung von Lehre auswirken. Deshalb blicken Fachexpert*innen aus ihrer Perspektive auf ihr Fach und stellen dar, wie sie die Lehre in ihrer Disziplin verstehen. Die Kategorie „Fachspezifische Lehre" ergänzt das Portal LEHRELADEN seit Anfang 2024.
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Künstliche Intelligenz im Peer-Mentoring: Reflexionen zur Förderung digitaler Future Skills im Studiengang Soziale Arbeit.
Im Projekt digi.peer wird untersucht, wie KI-gestütztes Arbeiten zur Förderung digitaler Schlüsselkompetenzen bei Studierenden der Sozialen Arbeit beitragen kann. Im Zentrum stehen didaktisch gerahmte Lernformate, die generative KI in die Arbeitsprozesse integrieren, um die Anwendungskompetenz zu stärken. Ziel ist eine reflexive KI-Bildung, die Studierende auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet. Neben methodischer Innovation werden rechtliche Rahmenbedingungen und ethische Fragen thematisiert. Das ergänzende Zertifikatsprogramm digi.peer+ sowie das Projekt KISS (KI-Kompetenzen bei Studierenden stärken) erweitern dieses Angebot. Herausforderungen zeigen sich in häufig noch unklaren Richtlinien sowie heterogenen Vorkenntnissen der Studierenden und verdeutlichen die Notwendigkeit, Künstliche Intelligenz reflektiert und verantwortungsvoll in die Hochschullehre zu integrieren.
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