
Future Social Entrepreneurship Education
Future Social Entrepreneurship Education – kurz Future SEE – ist ein bundesweites Netzwerk für Hochschullehrende im Bereich Social Entrepreneurship. Die Qualität der SEE wird durch das Format Transferbrücken verbessert, welches im kleinen Kreis Forschende und Social Entrepreneurs zur Verbesserung der SEE mit Lehrenden zusammenbringt. Hochschullehrende profitieren voneinander, indem Sie sich in Lehrendenpartnerschaften gegenseitig unterstützen. Jährlich bringt der Social Entrepreneurship Education Summit bundesweit die Community zusammen. Die Ergebnisse aus allen Formaten werden in einem digitalen SEE Playbook für die Hochschullehre open source zur Verfügung gestellt. Future SEE hat damit das Ziel, die Lehrendenkompetenzen im Bereich Social Entrepreneurship forschungsbasiert und praxisnah zu verbessern, um gesellschaftliche Wirkung zu erreichen. Dank Future SEE sollen zukünftig mehr Studierende dazu befähigt werden, sozialunternehmerisch tätig zu sein. Dadurch werden sie Gestalter:innen einer impactorientierten Wirtschaft und damit einer enkeltauglichen Zukunft.
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KREIßTHEATER - Simulationsbasiertes Verhaltens- und Kommunikationstraining im Studium der Hebammenwissenschaft
Das Projekt KREIßTHEATER hat sich zum Ziel gesetzt, Szenario-basierte Simulationsübungen mit professionellen Schauspielenden strukturell in die Lehre des neuen dualen Studiengangs Angewandte Hebammenwissenschaft an der Hochschule Niederrhein einzubinden. Studierenden wird während den Simulationsübungen die Möglichkeit gegeben, in realitätsgetreuen beruflichen Situationen als Hebamme zu agieren. Zusätzlich profitieren die Studierenden in den Simulationen vom direkten Feedback der Schauspielenden. Der Einsatz von Szenario-basierten Simulationsübungen soll einen ähnlich effektiven Kompetenzerwerb in Bezug auf die sozialkommunikative- und Selbstkompetenz ermöglichen wie das Lernen während der Praxiseinsätze, jedoch in der sicheren Umgebung der Simulation.
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Aufbau und Gestaltung von Good Practice Prüfungen
Die Maßnahme beschreibt einen strukturierten Prozess zur Gewinnung und Begleitung von Lehrenden bei der Entwicklung digitaler, kompetenzorientierter Prüfungen im Projekt. Geeignete Lehrende werden über fakultätsweite Ausschreibungen, Informationsveranstaltungen und persönliche Ansprache akquiriert und teilweise durch Freikäufe entlastet. Nach einem Informationsgespräch und einer Good-Practice-Abfrage werden gemeinsam prüfungsdidaktische Ziele, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die technische Umsetzbarkeit geklärt. Anschließend entwickeln Lehrende mit didaktischer und technischer Unterstützung digitale Prüfungen, wobei der Fokus auf Kompetenzorientierung, praxisnahen Aufgaben und dem sinnvollen Einsatz digitaler Prüfungssysteme liegt. Die Prüfungen werden semesterweise erprobt, evaluiert und iterativ weiterentwickelt. Die entstandenen Good Practices werden dokumentiert, veröffentlicht und durch Peer Reviews gesichert, um sie einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen.
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Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Innovationsräumen. Herausforderungen am Beispiel hochschulischer Lehrentwicklungsprojekte
Interdisziplinäre Zusammenarbeit gilt als zentrale Herausforderung in vielen Forschungsprojekten und ist entsprechend breit diskutiert. Deutlich weniger Beachtung findet bislang die Kooperation in hochschulischen Lehrentwicklungsprojekten, die als Innovationsräume fungieren und auf strukturelle Veränderungen an Hochschulen abzielen. Dieser Beitrag untersucht solche Konstellationen anhand einer qualitativen Interviewstudie mit 20 Projektkoordinator:innen aus drittmittelfinanzierten Entwicklungsprojekten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich insbesondere für Hochschulentwicklungsprojekte zwei Besonderheiten ergeben, die auf die Interdisziplinarität der Projektgruppe und die strukturellen Einflüsse der Hochschule zurückzuführen sind. Abschließend sollen Handlungsempfehlungen aus einem diskursiven Workshop-Format für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Projekten gegeben werden.
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