
Aufbau interoperabler digitaler Infrastrukturen in der medizinischen Lehre
Das Netzwerk Digitale Lehre in der Medizin Baden-Württemberg (DiLMed BaWü) dient der Bündelung der Expertise und Ressourcen der fünf medizinischen Fakultäten Baden-Württembergs. Es stärkt die institutionsübergreifende und interpersonelle Kollaboration in Bezug auf die Entwicklung digitaler Lehrinhalte und -methoden und schafft so eine Community of Practice, die wechselseitige Lernprozesse sowie die Erarbeitung neuer Lösungen und Konzepte anstößt. Ziel des Netzwerks ist der Aufbau interoperabler digitaler Lehrinfrastrukturen sowie die Standardisierung von assoziierten Prozessen (Datenschutzkonzepte, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, administrative Prozesse etc.). Damit schafft es nachhaltige, zukunftsfähige und nicht zuletzt ökonomische digitale Rahmenbedingungen für Lehrende und Lernende und erleichtert die Nutzung digitaler Angebote. Dieser Ansatz trägt der zunehmenden Komplexität der Digitalisierung in Lehre und Studium Rechnung. Das Netzwerk ist somit auch eine Antwort auf die mangelnde Verfügbarkeit von IT-Fachkräften und gewährleistet langfristig die Qualität von Beratung, Support und strategischer Weiterentwicklung von Digitalisierungsstrategien in der medizinischen Lehre.
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Digitale Nachhaltigkeit in der Lehre
Das Projekt zielt darauf ab, innovative digitale Lehrmethoden zu entwickeln und einzusetzen, um das Thema Nachhaltigkeit effektiv in die universitäre Bildung zu integrieren. Im Zentrum stehen dabei der Sokratische Chat, virtuelle Exkursionen und Reallabore, die das bestehende BNE-Zertifikat erweitern. Diese Formate sollen kritisches Denken fördern, auf zukünftige berufliche Herausforderungen vorbereiten und Studierende aktiv in die Gestaltung des Lernprozesses einbeziehen.Die Durchführung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Team E-Learning, das technisches Know-how und mediendidaktische Unterstützung bietet. Der Sokratische KI-Chat ermöglicht es den Studierenden, in einen Dialog mit den Lerninhalten zu treten und verschiedene Perspektiven zu erkunden. Die VR-Exkursionen und Reallabore bringen die Studierenden in direkten Kontakt mit realen Fragestellungen und fördern so die Anwendung des Gelernten in praktischen Kontexten.Zusätzlich zur Bereitstellung dieser innovativen Lernwerkzeuge werden Workshops für Lehrende angeboten, um die Integration der neuen Methoden in den Lehralltag zu unterstützen. Dieses Projekt dient nicht nur der Verbesserung der Bildungsqualität, sondern setzt neue Maßstäbe für die Vermittlung von Nachhaltigkeit in der Hochschulbildung. Das Projekt wird regelmäßig evaluiert, um seine Effektivität zu steigern und die Ergebnisse werden umfassend geteilt, um anderen Bildungseinrichtungen als Vorbild zu dienen.
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Erweiterung der Evaluation mit Fachexperten
Die Rahmenbedingungen für eine empirische Evaluation sind in der Praxis nicht immer gegeben, gerade in kleinen Studiengängen oder Wahlpflichtfächern, die nur im jährlichen Turnus angeboten werden, können nicht immer Best-Practice-Ansätze verfolgt werden. Um den damit verbundenen Nachteilen entgegenzuwirken, wurden zusätzlich Prototypen-Tests mit Fachexperten aus dem Kollegium durchgeführt.
Maßnahme anzeigen
E-Portfolios im Schulpraktikum mithilfe der Plattform efolio
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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