
Aufbau interoperabler digitaler Infrastrukturen in der medizinischen Lehre
Das Netzwerk Digitale Lehre in der Medizin Baden-Württemberg (DiLMed BaWü) dient der Bündelung der Expertise und Ressourcen der fünf medizinischen Fakultäten Baden-Württembergs. Es stärkt die institutionsübergreifende und interpersonelle Kollaboration in Bezug auf die Entwicklung digitaler Lehrinhalte und -methoden und schafft so eine Community of Practice, die wechselseitige Lernprozesse sowie die Erarbeitung neuer Lösungen und Konzepte anstößt. Ziel des Netzwerks ist der Aufbau interoperabler digitaler Lehrinfrastrukturen sowie die Standardisierung von assoziierten Prozessen (Datenschutzkonzepte, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, administrative Prozesse etc.). Damit schafft es nachhaltige, zukunftsfähige und nicht zuletzt ökonomische digitale Rahmenbedingungen für Lehrende und Lernende und erleichtert die Nutzung digitaler Angebote. Dieser Ansatz trägt der zunehmenden Komplexität der Digitalisierung in Lehre und Studium Rechnung. Das Netzwerk ist somit auch eine Antwort auf die mangelnde Verfügbarkeit von IT-Fachkräften und gewährleistet langfristig die Qualität von Beratung, Support und strategischer Weiterentwicklung von Digitalisierungsstrategien in der medizinischen Lehre.
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Partizipative DaZ-Lehrkräftebildung für das BK
Das Projekt PeDaLe ermöglicht Innovationen im für Lehramtsstudierende aller Fächer verpflichtenden Modul "Deutsch für Schüler:innen mit Zuwanderungsgeschichte" (DSSZ) an der Universität Paderborn. Konkret werden Studierende des Lehramts an Berufskollegs (BK) - den berufsbildenden Schulen in NRW - erstmals gezielt für das Unterrichten von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in den sogenannten Internationalen Förderklassen (IFK) professionalisiert, in denen geflüchtete Schüler:innen Deutsch lernen.In einem inhaltlich neu zu gestaltenden, kasuistisch und partizipativ konzipierten DSSZ-Seminar für BK-Lehramtsstudierende basiert die Inhaltsvermittlung vorrangig auf video- und textbasierten Fällen aus dem DaZ-Unterricht der IFK. Die Studierenden beschäftigen sich zunächst mit zu Vignetten aufbereiteten Fällen aus dem IFK-Unterricht, ehe sie selbst authentischen DaZ-Unterricht in einer IFK beobachten. Im Rahmen ihrer Hospitationen an regionalen BKs verfassen sie Beobachtungsprotokolle, die ihnen anschließend als Grundlage für die Erstellung eigener Textvignetten dienen, welche im Seminar gemeinsam reflektiert werden. Zudem werden die Vignetten in einem digitalen Repositorium gesammelt, sodass sie über die Projektlaufzeit hinaus für die fallbasierte Lehre zur Verfügung stehen.Die Wirksamkeitsprüfung erfolgt durch leitfadengestützte Fokusgruppendiskussionen mit den BK-Lehramtsstudierenden am Ende jedes Semesters.
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Digitale Lehr- & Lerninfrastruktur: Weiterentwicklung des Lernmanagementsystems (LMS) OpenOLAT
Ziel der Maßnahme war die technische Weiterentwicklung des Lernmanagementsystems OpenOLAT, um die digitale Lehre besser zu unterstützen und Flexibilisierung und Individualisierung von Studium und Lehre besser gerecht zu werden. Dazu wurden neue Funktionen entwickelt, bestehende Bausteine verbessert und innovati-ve Kursangebote geschaffen werden.
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Agile Methoden in Entwicklungsprojekten zur Innovation digitaler Hochschullehre
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