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Digitaler Diversitätsdialog

Das Projekt „Digitaler Diversitätsdialog – Barrieren erkennen und abbauen (D3)“ entwickelt ein neuartiges, KI-gestütztes Feedbacktool für Studium und Lehre, das unterrepräsentierte Studierendenperspektiven sichtbar macht. Im Fokus stehen dabei Studierende, deren Studienalltag durch besondere Herausforderungen geprägt ist – etwa durch Betreuungsverantwortung, (chronische) Beeinträchtigungen, internationale Herkunft, einen nicht-akademischen Familienhintergrund oder eine hohe Erwerbsbelastung. Ihre Sichtweisen fließen zu wenig in hochschulische Entwicklungsprozesse ein, wodurch strukturelle Barrieren oft unerkannt bleiben und Chancengerechtigkeit in Studium und Lehre nicht erfüllt werden kann.D3 begegnet diesem Problem durch einen mehrstufigen, technologiegestützten Ansatz: In narrativen Interviews werden die Studienrealitäten von vulnerablen Studierendengruppen aufgenommen. Diese qualitativen Daten werden mithilfe generativer KI in synthetische, lebensnahe Personas überführt. In einem interaktiven Chatbot-Tool dienen sie Lehrenden und Studiengangsverantwortlichen als Reflexionshilfe, um Barrieren in Lehr- und Studiengangsentwicklung zu identifizieren und didaktisch unterstützt zu adressieren.D3 schafft einen innovativen Zugang zur inklusiven Lehr- und Studiengangsentwicklung: Es verbindet qualitative Sozialforschung mit KI-Technologie, überführt reale Perspektiven in systematisches Handlungswissen und ermöglicht niedrigschwellige Impulse für eine gerechtere Hochschullehre.

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IdeaL – Innovationsnetzwerk für digitale adaptive Lehre

Durch das Pandemiegeschehen sind digitale Tools für die Lehre auch in der Breite an den Hochschulen angekommen. Damit ergeben sich neue Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Problemstellungen. An der OTH Amberg-Weiden sind dies: (1) eine zunehmende Heterogenität der Studierenden erfordert eine adaptivere Gestaltung der Lehre; (2) eine wachsende Zahl internationaler Studierender bedarf eines auch fachsprachlichen Lernens; (3) der Dropout in den Ingenieurwissenschaften ist zu hoch; (4) Lehre in MINT-Grundlagenfächern adressiert oft nur ein schmales Kompetenzspektrum und (5) Lehrende verfügen noch über zu geringe medienbezogene Lehrkompetenzen. Das Vorhaben adressiert diese komplexe Problemlage durch den Aufbau eines Innovationsnetzwerks, in dem flexibel einsetzbare Lernbausteine für adaptive digitale Lehre entwickelt und produziert werden. Mit einer ganzheitlichen Sicht auf Lehren und Lernen tragen diese allen genannten Problemstellungen Rechnung und nutzen dafür gezielt die Potentiale der Digitalisierung – etwa bezüglich einer adaptiven Lernprozesssteuerung, der Integration von synchronem fachsprachlichen Lernen und der Realisierung formativer Distanzprüfungsformate bei gleichzeitiger Förderung der erforderlichen Lehrkompetenzen.

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