
Data-informed Engineering in der Stahlbau-Lehre
Viele Brücken haben ihre rechnerische Lebensdauer überschritten. Eine nachhaltige Weiternutzung erfordert eine kontinuierliche Überwachung doch bislang werden Monitoring-Daten oft manuell und wenig automatisiert ausgewertet. Dies beeinträchtigt Effizienz und Qualität der Zustandsbewertung, gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Bauwesen. Das Projekt Data-informed Engineering in der Stahlbau-Lehre adressiert diese Herausforderung und bereitet Studierende gezielt auf das Digital Thinking vor, eine neue Denkweise, die ein tiefes Verständnis digitaler Prozesse, Technologien und Innovationspotenziale in den Mittelpunkt stellt. Hierfür wird ein modular aufgebautes Beispieltragwerk errichtet und mit Messtechnik ausgestattet. Die erfassten Daten werden über eine neu entwickelte, cloudbasierte Lernplattform auf Basis von Jupyter Notebooks analysiert und visualisiert. Diese interaktiven digitalen Arbeitsumgebungen ermöglichen einen transparenten, praxisnahen Umgang mit komplexen Datensätzen. In Gruppenarbeiten erweitern die Studierenden die Plattform eigenständig und vertiefen ihre Kompetenzen in Datenanalyse, Modellbildung und Präsentation. Das zugrundeliegende didaktische Konzept des Inquiry-Based Learning stärkt selbstgesteuertes Lernen und kritisches Denken. Das Projekt schafft so ein innovatives Lehrformat und vermittelt zentrale digitale und ingenieurtechnische Fähigkeiten für die Zukunft des Bauingenieurwesens.
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NeuroPathologie online: Mikro/Makro und Klinik
Obwohl viele Entscheidungen in der klinischen Versorgung von Patient:innen von den zuvor erhobenen pathologischen Befunden abhängen, werden Inhalte der Pathologie im Medizinstudium zumeist getrennt von ihrer klinischen Relevanz gelehrt. Die Pathologie wird deshalb von Studierenden der Medizin zuweilen als wenig lebhaftes Fach wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund soll in diesem Projekt eine digitale Anwendung geschaffen werden, mit deren Hilfe die Praxisrelevanz der Neuropathologie erlebbar wird. In Arbeitspaket I werden verschiedene didaktische Methoden ausgewählt, um grundlegendes Wissen über neuropathologische Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter zu vermitteln. Unter anderem sollen makro- und mikroskopische Visualisierungen, interaktive Fallgeschichten, Videos für Inverted Classroom-Aktivitäten sowie Selbsttests erstellt werden. In Arbeitspaket II wird eine digitale Plattform für die Präsentation dieser Formate etabliert und eine Infrastruktur zur Erhebung und wissenschaftlichen Auswertung von Lernfortschrittsdaten geschaffen. Begleitend hierzu wird in Arbeitspaket III ein seminaristisches Lehrkonzept erarbeitet, das darauf abzielt, die neue digitale Ressource curricular zu integrieren. In den Seminaren wenden die Studierenden das mit Hilfe der Online-Plattform erworbene Wissen auf klinische Fragestellungen an. In Arbeitspaket IV werden die neuen Formate u.a. im Rahmen einer Neuro-OSCE-Prüfung pilotiert und evaluiert.
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Portal Lehre
Das Portal Lehre (https://www.uni-augsburg.de/de/services/portal-lehre/) ist eine Anlaufstelle für alle Lehrenden der Universität Augsburg, die nach didaktischen Inspirationen, Hilfestellungen und Ressourcen suchen. Sie finden dort evidenzbasierte Kurzzusammenfassungen zu typischen Lehr-Lernsituationen sowie Informationen zu vor Ort vorhanden Hard- und Softwarelösungen und über Weiterbildungs- und Beratungsangebote.
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Kompetenzen sichtbar machen - Ein Beitrag zur konzeptionellen Gestaltung von Performanzprüfungen in der beruflichen Lehrkräftebildung
This article presents the design of a competence-oriented examination format in a training program for the vocational subjects of health sciences, nursing science and cosmetology. A part of the "P:INK LBS" project (Examinations: innovative and competence-oriented in teacher education programs for vocational schools), healthcare-based competence examiations were adapted for teacher training. Three specific conceptual challenges are outlined below – the legal framework conditions, the creation of acceptance and readiness as well as the assessment of performance test. Finally, key findings and potential for transfer to other modules, study programs and other institutes are formulated.
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