Projekt Bühne
PRO-HEALTH
Projekt
Zur Suche

Creating Prototypes for Global Health

PRO-HEALTH ist ein innovatives Lehrprojekt der Universität Erfurt, das Masterstudierende der Gesundheitskommunikation und Photonics von der Friedrich-Schiller-Universität Jena in einem interdisziplinären Lernformat zusammenbringt. Gemeinsam entwickeln sie im Jenaer Makerspace „Lichtwerkstatt“ frugale Innovationen für reale Problemstellungen im Bereich Global Health. Diese Challenges stammen vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und umfassen Fragestellungen der klinischen Epidemiologie und Diagnostik. In der ersten Lehrveranstaltung („Innovation Lab“) entwerfen interdisziplinär zusammengesetzte Teams nutzerzentrierte Prototypen sowie zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen. Grundlage sind partizipative Co-Creation-Prozesse mit Projektpartnern aus den betroffenen Ländern. In der zweiten Veranstaltung („Implementation Lab“) wird ein ausgewählter Prototyp mit Anwender:innen vor Ort getestet und gemeinsam weiterentwickelt – ein zentraler Bestandteil der Implementationsforschung. Studierende erwerben dabei technologische, sozialwissenschaftliche und methodische Kompetenzen, stärken ihre Innovationsfähigkeit und entwickeln ein Bewusstsein für kulturelle Sensibilität, soziale Verantwortung und globale Zusammenhänge.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 102143
Projekt

Transformers for Sustainable Futures

TranSForm entwickelt mit dem Bachelor „Ressourcenökologie und Transformationsmanagement” eine Synthese aus Fachexzellenz und demokratischer Integrität an der TU Bergakademie Freiberg. Studierende werden als Co-Designer:innen zu transformativen Akteuren ausgebildet. Studentisch-individuelle Wirkung: „Regionale Transformations-Challenges” (RTCs) befähigen Studierende, Zukunftsfragen eigenverantwortlich zu gestalten. Als T-shaped Experts erwerben sie transdisziplinäre Expertise und entwickeln evidenzbasierte Lösungen in Konfliktfeldern der Transformation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Gesellschaftlich-demokratische Wirkung: RTCs öffnen die Universität für regionale Transformationsherausforderungen. Im Quintuple-Helix-Dialog erarbeiten Studierende mit Bürger:innen, Unternehmen und Verwaltung Lösungen für Rohstoffkreisläufe, Energiewende und Strukturwandel innerhalb ökologischer Grenzen. Dies fördert demokratischen Diskurs, stärkt Wissenschaftsakzeptanz und adressiert Fachkräftemangel und demokratische Partizipation. Wissenschaftlich-akademische Wirkung: Das Projekt etabliert ein übertragbares Modell für transformative Hochschulbildung. Das neue Profil „Akademischer Rat für transformative Lehre” verbindet Fachexpertise, didaktische Innovation und Forschung. Challenge-Based Learning wird zentral im transdisziplinären Bachelor und eine Blaupause für effektive Interdiziplinarität. OER-Materialien und Transferdatenbank ermöglichen Skalierung.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100014
Maßnahme

Ausbildung studentischer Culture Fellows

Das Ausbildungsprogramm ist fakultäts- und fächerübergreifend und bildet Studierende (sog. Culture Fellows) aus. Die Studierenden begleiten und unterstützen Studienanfänger*innen auf Peer-Ebene bei Lehr- und Lerngelegenheiten und setzen sich in diesem Kontext mit der jeweiligen Fachkultur, Fachpraktiken und fachkulturellen Irritationsmomenten auseinander.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100657

Digitale Future Skills-Angebote – Ein Praxisbeispiel der Hochschule Koblenz.

Das von der Stiftung Innovation in der Hochschulehre (StIL) geförderte Projekt KuDiKo (Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz) verfolgt einen ganz- heitlichen Ansatz, der die Voraussetzungen schafft, gleichzeitig Individualität bzw. Flexibilität in Studium und Lehre sowie die digitale Lehr- und Lernkom- petenz zu verbessern (Hochschule Koblenz 2024). Das Team des Teilprojekts ‚Digitale Lernkompetenz‘ entwickelt und evaluiert in diesem Rahmen konkre- te Maßnahmen, die die Selbstwirksamkeit der Studierenden stärken und Future Skills vermitteln. Im Fokus des Beispiels guter Praxis steht die Aktivierung der Studierenden.

Publikation anzeigen