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InTrArc
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Interaktive Tragwerksplattform für Architektur

InTrArc ist ein innovatives Lehrprojekt zur digitalen und didaktischen Neugestaltung der Tragwerkslehre in der Architekturausbildung. Es adressiert eine zentrale Herausforderung der Lehre: den Transfer von abstrakten statischen Prinzipien zu realen Bauwerken. InTrArc setzt hier an und entwickelt eine webbasierte Lernplattform, die reale Tragwerke virtuell erfahrbar macht. Nutzer*innen können Tragstrukturen interaktiv erkunden, wobei Belastungen, Materialeigenschaften und statische Nachweise in Echtzeit sichtbar werden. Veränderungen wirken sich unmittelbar auf Baukosten, Masse und CO2-Emissionen aus und fördern so ein nachhaltiges, praxisnahes Verständnis von Statik und Konstruktion. Didaktisch basiert InTrArc auf konstruktivistischen Prinzipien, insbesondere dem forschenden Lernen. Die Plattform fördert durch unmittelbares Feedback und visuelle Rückmeldung die kognitive Aktivierung und stärkt das Vertrauen in die eigene Problemlösefähigkeit. Unterschiedliche Lerntypen finden durch vielfältige Zugänge von analytisch bis visuell-räumlich einen individuellen Einstieg. Studierende sind von Anfang an in die Konzeption, Erprobung und Evaluation eingebunden und gestalten die Plattform aktiv mit. Das Ziel ist eine niedrigschwellige, motivierende Lernumgebung, die sich curricular verankern lässt. InTrArc verbindet technische Innovation mit didaktischer Fundierung und leistet damit einen Beitrag zur digitalen Transformation der Architekturlehre.

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Projektbeteiligte
Fabian SchneiderProjektleiter:in

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Projekt 101440
Projekt

Lehr-Lern-Hub: Digital History

Stellen Sie sich vor: Angehende LehrerINNEN und MuseumspädagogINNen erlernen und erproben bereits im Studium, kreative und komplexe digitale Aufgaben für SchülerINNEN zu entwickeln. SchülerINNEN setzen sich mit und in digitalen Medien aktiv mit Geschichte auseinander und erwerben dabei forschungsorientierte und digitale Kompetenzen. Als gemeinsames Ergebnis entsteht eine öffentlich sichtbare kollektive 4D- Wissensressource. Das Lehr-Lern-Labor Digital History bezieht die bisher vor allem im MINT-Bereich erprobten Ansätze einer Verzahnung forschungsorientierter Schul- und praxisnaher Lehrerbildung sowie der digitalen Medien- und Technologiekompetenzentwicklung auf fachspezifische Ansprüchen und Ziele der Museums- und Geschichtsdidaktik. Dabei untersucht, entwickelt und erprobt das DHLabor Formate, um bspw. im Rahmen von Schulpraktika, Ganztagesangeboten oder außerschulischen Lernorten sowohl eine digitale als auch die praxisbezogene Kompetenz der Studierenden sowie die Fertigkeit zur forschungsorientierten Lehre im Schulunterricht zu befördern. Angehende Lehrende erlernen anhand von Beispielen digitale Forschungs- und Vermittlungsmethoden, erarbeiten auf dieser Basis Aufgaben für Schüler und erproben und reflektieren diese. Im Ergebnis entstehen sowohl ein Pool digitaler Aufgaben und Lehrangebote als auch eine auf den Beiträgen der SchülerINNEN aufbauende öffentlich sichtbare 4D-Wissensressource. Diese Ressourcen sind für Lehrende auch nach Abschluss des Studiums nutzbar.

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Maßnahme 100651
Maßnahme

Durchführung des Wikis

Die Studierenden nehmen an drei Schreibaktivitäten teil (1 individuelles Schreiben + 2 kollaboratives Schreiben). Dafür nutzen die Teilnehmer die technischen und inhaltlichen Anleitungen (erstellt in Maßnahme 1) um einen konsistenten Aufbau der einzelnen Artikel zu gewährleisten. Fragen werden laufend vom Lehrpersonal beantwortet, sowie Artikel final überprüft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100137

Prüfungen an sächsischen Hochschulen – Perspektiven, Entwicklungen und Probleme ein Jahr nach Auslaufen der Notfallverordnungen.

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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