
FALUNA
Kein Baum, kein Grashalm sproßt in dem kahlen zerbröckelten Steingeklüft, und in wunderlichen Gebilden, manchmal riesenhaften versteinerten Tieren, manchmal menschlichen Kolossen ähnlich; ragen die zackigen Felsenmassen ringsumher empor. (Die Bergwerke zu Falun, ETA Hoffmann).FALUNA greift das didaktische Konzept des Storytellings auf und möchte mit einem interdisziplinären, Reality-Based Videospiel im geowissenschaftlichen Kontext an der Schnittstelle zum Bauingenieurwesen Game-Based Learning mit Serious Games auf eine völlig neue Ebene heben. In Anlehnung an Erzählungen zu den Bergwerken in Falun mit einer Cross-Over-Handlung zum Bergbau im Ruhrgebiet und der Transformation zur Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien erlangen Spielende durch verschiedene Quests geowissenschaftliche Fachkompetenz, um anwendungsorientierte Probleme im Kontext eines Handlungsverlaufs zu lösen. Durch die immersive Einbettung echter geologischer Formationen in einem Digitalen Lernspiel (Educational Video Game) können Studierende die besonderen dreidimensionalen Aspekte geowissenschaftlicher Fragestellungen im Gelände konkret begreifen und auf fachliche Fragestellungen kreativ anwenden. Dies ermöglicht einen diversitätsoffeneren Zugang zu Kompetenzen, die ansonsten ausschließlich im Rahmen von Geländearbeit erworben werden, wodurch Hürden hinsichtlich finanzieller, soziokultureller und gesundheitlicher Heterogenitäten unter Studieninteressierten und Studierenden weiter abgebaut werden.
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"Musikpädagogik reflektiert" - Zeitschrift für studentische Beiträge zum musikpädagogischen Fachdiskurs
Im Projekt Musikpädagogik reflektiert Zeitschrift für studentische Beiträge zum musikpädagogischen Fachdiskurs soll eine hochschulübergreifende Open-Access Online-Zeitschrift für studentische Beiträge entstehen. Durch die Publikation ihrer Ergebnisse wird Studierenden die Partizipation am Fachdiskurs der Musikpädagogik ermöglicht, bei der sie als Lernende nicht nur Empfänger*innen sind, sondern aktiv zum Diskurs beitragen. Aus hochschuldidaktischer Perspektive vervollständigt die Publikation der Ergebnisse das Durchlaufen eines gesamten Forschungszyklus des Forschenden Lernens. Darüber hinaus ermöglicht die studentische Perspektive die Weiterentwicklung der Hochschullehre. Beitragsformate sind studentische Forschungsergebnisse aus Haus- und Abschlussarbeiten oder Ergebnisse aus Seminardiskussionen, deren Inhalte in Form eines Fachartikels aufgearbeitet wurden. Daneben findet die wissenschaftlich reflektierte Betrachtung der (eigenen) Praxis Raum, die ein wichtiger Bestandteil der Musikpädagogik ist. Sie trägt zu einem erhöhten didaktischen Verständnis, zur Auseinandersetzung mit der Literatur und einer theoretischen Fundierung des eigenen professionellen Handelns bei. Ein Critical-Friend-Review-Verfahren führt die Studierenden an diese Art der Qualitätssicherung der Beiträge heran, ohne jedoch sie mit anonymen Kommentaren allein zu lassen. So kann ein wertschätzender Austausch stattfinden und für Studierende eine Vernetzung in der Fachcommunity angebahnt werden.
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Ko-Kreative Entwicklung eines VR Demonstrators
Um die Integration von immersiven Technologien in der Hochschullehre zu fördern, wurde ko-kreativ mit Studierenden ein Virtual Reality Demonstrator konzipiert und entwickelt. Dieser wurde gemeinsam mit Studierenden in verschiedenen Formaten weiterentwickelt und in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen getestet.
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