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Building Opportunities for Our Kids and Seniors

BOOKS (Building Opportunities for Our Kids and Seniors - Chancen für unsere Kinder und Senior:innen schaffen) verbindet Studierende der Universität Tübingen mit Bildungs- und Engagementangeboten in gemeinnützigen Organisationen. BOOKS kombiniert dabei das Lehr-/Lernkonzept Service-Learning mit einem einwöchigen Studienaufenthalt in sozioökonomisch benachteiligten Regionen und Storytelling, dem Erzählen von Geschichten und Herstellen von Büchern. BOOKS wird als Universitätskurs mit Credit Points angeboten und soll Studierende für Fragen der Bildungs- und sozialen Gerechtigkeit in Bezug auf Kinder und Senior:innen aus benachteiligten Verhältnissen in Deutschland sensibilisieren. Während des Studienaufenthalts erarbeiten die Studierenden mit Kindern und Senior:innen kreative Erzählprojekte über deren Leben und Gemeinschaften. Nach dem Aufenthalt vertiefen die Studierenden ihr Wissen durch die Reflexion ihrer Erfahrungen. Die entstandenen Geschichten und Reflexionen der Studierenden und beteiligten Organisationen werden als Sammelband allen Teilnehmenden und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Zur Unterstützung der Umsetzung ähnlicher Projekte werden die Kursinhalte und ein Toolkit für Lehrende als Open Educational Resources veröffentlicht.

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Digitale Zwillinge für kolllaborative Remote-Labs

Laborarbeit ist essenziell für die Forschungskompetenz in MINT-Studiengängen, unterliegt jedoch Ressourcenbeschränkungen. Während Remote-Labs logistische Probleme lösen, fehlt ihnen oft die für effektives Lernen wichtige soziale Kollaboration, die Williams und Layman (2007) als zentral für die Berufswelt betonen. Unser Projekt entwickelt ein didaktisch fundiertes Konzept für digitale Zwillingslabore mit Fokus auf Kollaborationen im Labor. Anders als bisherige Ansätze, die nach Blackwell et al. (2024) meist nur traditionelle Lehrmethoden digitalisieren, fokussieren wir uns auf zwei neue Aspekte: die Anpassung von Instrumenten zur Identifikation individueller Kollaborationsschwächen und die Implementierung adaptiver Unterstützungssysteme im digitalen Zwilling. Die Verbindung von VR-Technologie mit evidenzbasierten didaktischen Konzepten schließt eine wichtige Forschungslücke. Der von Deiglmayr (2018) betonte Fokus auf adaptive Unterstützung zur Förderung der Selbstregulation ist ein Kernaspekt. In vier Arbeitspaketen entwickeln und erproben wir ein Modell zur Klassifikation von Kollaborationsanforderungen, erstellen individuelle Kollaborationsprofile, implementieren ein VR-gestütztes Zwillingslabor mit personalisierten Aufgaben und evaluieren die Wirksamkeit durch Vorher-Nachher-Messungen in realen Laborumgebungen. Das Projekt verbessert sowohl individuelle Kompetenzen als auch die Ressourceneffizienz der Laborlehre in MINT-Studiengängen.

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Selbstwirksam und kompetent in der Sprachlernberatung. Ein innovatives Theorie-Praxis-Konzept für Studierende und schulische Lerntutor:innen

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