
DATEN! - Hands-on data science im Physikstudium
Datenkompetenz als die Fähigkeit, auf hohem professionellem Niveau Datensätze zu analysieren und fundierte Aussagen aus diesen Analysen abzuleiten, ist in den letzten Jahren in allen quantitativen Wissenschaften neben Experiment und Theorie zu einer dritten Säule des Erkenntnisgewinns gereift. Offene Forschungsdaten sind ein Schatz an Ressourcen, der für die universitäre Lehre weitestgehend nicht erschlossen ist. Wir schaffen auf dieser Grundlage eine Datenbank mit hands-on Übungsmaterial zu moderner computergestützter Datenanalyse. Mittels numerischer und statistischer Methoden werden Studierende den Erkenntnisprozess nachvollziehen, wie wissenschaftliches Verständnis aus experimentellen Daten gewonnen wird. Dabei werden bahnbrechende Experimente, z.B. die Detektion von Gravitationswellen, Exoplaneten oder des Higgs-Bosons, als auch alltäglichere Datensätze, z.B. aus der Spektroskopie oder Mikroskopie, behandelt. Die Lernziele sind: i) Fähigkeiten in modernen Methoden der numerischen Datenauswertung, ii) Bewusstsein und Kenntnisse von statistischen Unsicherheiten, iii) Erwerb einer Daten- als auch Datenanalysekompetenz unter der Maxime von Reproduzierbarkeit und Transparenz, sowie iv) Grundverständnis des Prozesses Erkenntnisgewinn.
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Fakultätsübergreifender SCALE-UP Raum
Das Projekt SCALE-UP zielt auf eine nachhaltige Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens an der TH Nürnberg durch den Umbau eines Hörsaals für ca. 100 Studierende als Kristallisationspunkt für die interdisziplinäre und fachübergreifende Entwicklung und Erprobung von Lehrkonzepten in einem neuartigen Lehr-Lernraum. Die Hochschule als Lernort befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: rapider gesellschaftlicher und technologischer Wandel, sinkende Studierendenzahlen mit geändertem Lernverhalten in MINT-Fächern und neue technologische Möglichkeiten treffen auf langfristig angelegte Strukturen und häufig nur bedingt auf grundlegende Anpassungen vorbereitete Lehrende. An dieser Stelle soll über einen attraktiven und über die Hochschule hinaus sichtbaren SCALE-UP-Raum angesetzt werden. Einmal ausgestattet bietet der Raum einen zentralen Ausgangspunkt für die weitere Vernetzung aller Statusgruppen, die in engem Austausch Lehrkonzepte erweitern, sichtbar machen und zur Nachahmung auffordern. Nach dem Aufbau des Raums werden Lehr-Lerneinheiten erarbeitet, die Lehrenden zur Verfügung stehen, die zu Beginn mit Unterstützung durchgeführt werden können. Hierdurch wird der Raum mit seinen innovativen Lehrmöglichkeiten etabliert und für eine große Nutzerzahl bekannt und zugänglich gemacht.
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Mit Transfer auf verschiedenen Ebenen nachhaltig
Mit dem an der TH Köln entwickelten Ebenen-Modell begegnen wir der Frage, wie Projektergebnisse in Hochschule und Scientific Community wirksam und nachhaltig transferiert werden können. Ziel ist es, mit Transfermaßnahmen aus dem Projekt REDiEE eine möglichst breite Wirkung zu erreichen. So sollen nicht nur einzelne Lehrende/Personen erreicht werden, sondern bewusst gesteuerte Impulse für die Hochschulentwicklung gesetzt und Erkenntnisse im wissenschaftlichen Diskurs geteilt werden. Dazu strukturieren wir Transfer auf drei Wirkungsebenen: Individuum, Hochschule und Scientific Community. Anhand dieser Ebenen erkennen wir, wen wir mit Impulsen aus dem Projekt erreichen können, welche Kanäle und Formate sich dafür jeweils eignen und wie wir diese füllen möchten. Transfer denken wir dabei als kontinuierlichen Prozess, der projektbegleitend geplant, in Maßnahmen realisiert und regelmäßig reflektiert wird.
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Digitales Lehren und Lernen an der Hochschule
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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