Projekt Bühne
(MiLe)
Projekt
Zur Suche

Mitarbeiterführung spielend lernen

Mitarbeiterführung in Bachelorstudiengängen zu erlernen und zu unterrichten, ist herausfordernd. Mitarbeiterführung erfordert neben dem Fachwissen insbesondere auch soziale und persönlichkeitsbezogene Fähigkeiten. In der Betriebswirtschaftslehre wird Mitarbeiterführung üblicherweise mittels Forschungsliteratur und Fallstudien vermittelt. Innovative erfahrungsbasierte Lernformate, wie z.B. Simulationen, die besonders gut geeignet sind, die breitgefächerten Führungskompetenzen zu erlernen, kommen dabei nur selten zum Einsatz. Ein wesentlicher Grund dafür ist ein Mangel an erprobten Planspielen, die den Bedürfnissen der Bachelorstudierenden einerseits und den praxisbezogenen Anforderungen andererseits entsprechen. Das Projekt hat zum Ziel, ein nicht-computergestütztes Planspiel für Mitarbeiterführung zu entwickeln, es zu erproben und zu evaluieren. Der innovative Charakter des Projektes äußert sich darin, dass das Planspiel fachbezogene Lernbedürfnisse von Studierenden mit den praktischen Anforderungen an Führungskräfte verschränkt und damit ein erfahrungsbasiertes Erlernen der Mitarbeiterführung ermöglicht. Des Weiteren werden die Studierenden durch einen KI-basierten Chatbot unterstützt, um erfahrungsgemäß auftretende Vorbehalte und Unsicherheiten zu reduzieren und sich auf das Planspiel vorzubereiten.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Ilona PetschProjektmitarbeiter:in
Marco BolteProjektmitarbeiter:in
Irma RybnikovaProjektleiter:in

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101703
Projekt

Digitalisierung der Prozessentwicklung zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie

Für den Entwurf chemischer Prozesse sind die systemtheoretische Analyse, sowie Modellierung und Simulation von essentieller Bedeutung um chemische Wandlungsprozesse nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch möglichst optimal und nachhaltig zu gestalten. In der Lehre überwiegen hierbei aber noch konzeptionelle Methoden die ohne Computer oder mit einfachen Kalkulationsprogrammen erfolgen. Während das so erlernte Abstraktionsvermögen und die systematische Herangehensweise zur Problemlösung weiterhin hochrelevant sind, ermöglichen digitale Modelle und datenbasierte Werkzeuge eine deutliche Effizienzsteigerung, deren Transfer in die Praxis für eine Steigerung der Nachhaltigkeit von imminenter Bedeutung ist. Mit der Umsetzung dieses Förderprojektes werden die Studierenden befähigt aktuellen Herausforderungen im industriellen Alltag mit modernsten Methoden systematisch zu begegnen und somit nicht nur Ihre eigene Arbeitseffizienz, sondern auch die Effizienz der auf dieser Arbeit entwickelten Prozesse deutlich zu steigern. Die Studierenden übertragen diese Kenntnisse nach Ihrem Studium automatisch in die industrielle Praxis und tragen damit effektiv zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie bei.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100108
Maßnahme

Raum für Virtual Reality-Lernanwendungen

Lernanwendungen in virtueller Realität (VR-Lernanwendungen) können die Hochschullehre sinnvoll um die Möglichkeit ergänzen, komplexe und abstrakte Inhalte immersiv und interaktiv zu vermitteln. Die Studierenden tauchen in virtuelle Welten ein und erlernen spielerisch sowohl fachliche Inhalte als auch technische Kompetenzen. Durch einen eigenen Raum ist es einfacher, die VR-Übungen unabhängig von einer Lehrveranstaltung einzusetzen (asynchron). Einzelne Personen oder Gruppen können die Anwendungen selbständig ausprobieren, kollaborativ zusammenarbeiten und/oder (weiter-)entwickeln. Neben VR-Anwendungen ist es selbstverständlich möglich, auch andere digitale Formate wie z.B. Augmented Reality (AR oder 360 Grad-Touren) anzuwenden oder zu erarbeiten. Für Präsentationen, z.B. von Abschlussarbeiten, gegenüber Lehrpersonen oder externen Personen (Unternehmen etc.), ist der VR-Raum sehr gut geeignet, wenn er ansprechend gestaltet ist. Der VR-Raum an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) is

Maßnahme anzeigen
Publikation 100090

Digitalisierung in der Hochschullehre – Perspektiven und Gestaltungsoptionen

Die Digitalisierung übt tiefgreifenden Einfluss auf verschiedenste Bereiche menschlichen Lebens aus, unter anderem auf Bildung und damit einhergehend auch auf die Hochschullehre. Eine Kultur der Digitalität (Felix Stalder) verändert nicht nur die für Hochschulen grundlegenden Formen der Produktion von Wissen, sondern ebenso die Umgangsformen und Lehr-Lern-Strategien, die in Lehrveranstaltungen zum Einsatz kommen. Sie wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie Wissensinhalte und Kompetenzen vermittelt, erworben und angewendet werden, aber auch auf die Integration digitaler Lerninhalte, die Schaffung neuer Lehr- und Lernmethoden sowie neuer Prüfungsformate. Eine Kultur der Digitalität eröffnet Chancen, um die Qualität der Lehre zu verbessern – beispielsweise durch die Erhöhung von Flexibilität, durch Anpassungsmöglichkeiten an die individuellen Bedürfnisse der Studierenden oderdurch die Vorbereitung sowie Ermöglichung lebenslangen Lernens. Damit verbunden sind jedoch auch Herausforderungen, die beispielsweise im Verhältnis und der Orchestrierung von Präsenz- und Online-Phasen, in der technischen Ausstattung oder in der nötigen Professionalität der Dozierenden gründen. Letztlich kommt es darauf an, die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Hochschullehre gezielt und sinnvoll zu nutzen, um zu einer Erhöhung der Qualität beizutragen. Der Sammelband hat das Ziel zu einer zukunftsweisenden interdisziplinären Entwicklung und Gestaltung einer digitalen Kultur der Lehre beizutragen.

Publikation anzeigen