
Alice in Wood-Land
Ein radikaler Perspektivenwechsel soll Studierenden den anatomischen Aufbau von Holz auf eine neue Art vermitteln. Anders als beim herkömmlichen mikroskopischen Ansatz sollen sich dabei nicht nur die Dimensionsverhältnisse ändern, sondern vielmehr -ähnlich wie bei Alice im Wunderland- die Blickwinkel der Studierenden. Basierend auf bereits vorhandener Datensätze auf früheren Forschungsvorhaben an der Imaging-Beamline des Helmholtz-Zentrum Hereon am Deutschen Elektronensynchrotron sollen dazu aus diesen synchrotronstrahlungsbasierten Röntgenmikrotomographien diverser Holzarten in einem ersten Schritt 3D Holzkörper rekonstruiert und mit Blick auf eine optimale Darstellung der anatomisch-strukturellen Besonderheiten der verschiedenen Zellen aufbereitet werden. Im nächsten Schritt sollen die 3D-Holzkörper in eine virtuelle Realität übertragen werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt soll es möglich sein, den Holzkörper virtuell mittels VR-Brille zu betreten und zu erkunden. Um den Fokus auf spezifische strukturelle Merkmale des jeweiligen Probekörpers zu lenken soll in einem letzten Schritt der Datenverarbeitung und des Programmierens eine AR konstruiert werden, die diese erlebbar macht. Zum Ende der Projektlaufzeit soll die Implementierung in eine Lehrveranstaltung getestet werden. Basierend auf der Auswertung dieser Lehreinheit können dann noch finale Modifikationen an den VRs / ARs vorgenommen werden.
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Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben
Revolutionär. So werden häufig die durch Digitalisierung getriebenen Entwicklungen bezeichnet, die sich in allen Bereichen der akademischen Bildung niederschlagen. In allen Bereichen? Nein! Im Bereich der digitalen Aufgaben klafft eine riesige Lücke zwischen vorhandenem und genutztem Potenzial im Hinblick auf den Einsatz und die Verbreitung der besten verfügbaren Technologie. Dies bindet personelle Ressourcen, bremst eine stärkere Individualisierung des Lernens, auch und gerade unter Berücksichtigung von Diversität und Bildungsgerechtigkeit, und wirkt sich erschwerend auf den Lernerfolg aus. Die Lücke führt dazu, dass Möglichkeiten zur Senkung der Studienabbruchquoten in erheblichem Maße ungenutzt bleiben. Ziel des Projekts ist es daher, ein Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben in der Hochschullehre (DZdA) zu etablieren. Dieses soll erstmals allen Hochschulen den Zugang zu qualitätsgeprüften, mehrsprachigen digitalen Aufgaben der besten verfügbaren Technologie ermöglichen und damit die Entwicklung und den Einsatz digitaler Aufgaben in den WiMINT-Fächern bei allen Lehrenden fördern, beides über die Projektlaufzeit hinaus verstetigen und so seine Wirkung auf die Lehrarchitektur aller Hochschulen nachhaltig entfalten. Die Strahlkraft dieses Innovations- und Erneuerungsprozesses entwickelt sich dabei bottom-up aus der Community über die Verbundhochschulen und die landes- und bundesweit agierenden Partner des Projektvorhabens mit bereits über 170 AkteurInnen in Deutschland.
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Zeit-Raum-Archiv. Sustainable educational resources video platform.
Das Zeit-Raum-Archiv ist eine nachhaltige ER-Video-Plattform, in der einzelne Filmsequenzen gelagert und bearbeitet werden können. Ziel ist es, dadurch den Studierenden im Arbeiten und Lernen und den Lehrenden im Lehren mehr Freiraum und Austausch zu ermöglichen. Es wird das künstlerische erfahrungsorientierte Arbeiten und Forschen im Außenraum mit einem neuen, innovativen Ansatz digitaler Lehre verknüpft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Förderung studentischer Partizipation am Beispiel einer Planungszelle. Horizont Lehre. Perspektiven und Wege, 1(1)
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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