
Der Stift, mit dem du rechnen kannst
In diesem Projekt soll ein technisches Hilfsmittel entwickelt werden, das Studierende beim Bearbeiten von Mathematik-Aufgaben unterstützt. Dieses Hilfsmittel soll ohne Medienbruch nutzbar sein, die nötigen Daten sollen also am Stift erfasst werden. Je nachdem, ob von den Studierenden auf Papier oder einem digitalen Gerät mit Stifteingabe geschrieben wird, können dazu unterschiedliche technische Möglichkeiten zum Einsatz kommen. Die erfassten handschriftlichen Daten sollen von einem zu entwickelndem System verarbeitet werden, mit dem Ziel, den Studierenden beim Bearbeiten der Aufgabe ein direktes Feedback zu liefern. Das Feedback kann beispielsweise darin bestehen, Rechenfehler oder falsch angewandte Rechengesetze zu identifizieren, um die Studierenden direkt darauf aufmerksam zu machen. Außerdem können für die identifizierten Fehler hilfreiche Informationen in Form von Rechengesetzen oder nützlichen Formeln und Hintergrundinformationen geliefert werden. Mit so einem Stift werden die Lernprozesse der Studierenden unterstützt. Durch die Möglichkeit Fehler sofort zu identifizieren, wird die Motivation zum Beschäftigen mit den Übungsaufgaben gesteigert und Frustration vermieden. Die flankierende Unterstützung beim Kompetenzerwerb zielt langfristig auf eine Verbesserung der Prüfungsnoten und insgesamt auf einen höheren Studienerfolg in der Studieneingangsphase. Insofern ist das Hilfsmittel sowohl ein Stift, der rechnen kann als auch ein Stift, "mit dem man rechnen kann".
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Souver@nes Digitales Lehren und Lernen in Niedersachsen
Ziel des vorliegenden Antrags ist es, souveränes digitales Lehren und Lernen zu fördern. Dies umfasst 1) die souveräne, d.h. kompetente und lernzielorientierte Nutzung digitaler Werkzeuge auf Seiten der Lehrenden und Studierenden (Digital Literacy) ebenso wie 2) die professionelle Entwicklung hochwertiger digital angereicherter Lehr-/Lernkonzepte bzw. -inhalte und 3) die durch den Verbund gestärkte digitale Souveränität der Hochschulen als Institutionen. Mit der intensiven Nutzung digitaler Lerntechnologien in den vergangenen Semestern sind Erfahrungswissen und digitale Kompetenzen, aber auch didaktische, rechtliche sowie technische Bedarfe und Anforderungen massiv gestiegen. Orientiert am Zielbild der digitalen Souveränität haben sich die Verbundpartner zusammengeschlossen, um durch Bündelung ihrer Kompetenzen und Leistungen in den Bereichen IT-Basis, Services und Content (vgl. Abb. 1) den gestiegenen Anforderungen dauerhaft gerecht werden zu können. Das SOUVER@N-Projekt versteht sich dabei als Nukleus für den Aufbau eines landesweiten Netzwerks, dessen Services und Angebote Zug-um-Zug auf alle niedersächsischen Hochschulen ausgedehnt und in bestimmten spezialisierten Bereichen später auch deutschlandweit ausgerollt werden soll.
Projekt anzeigen
Taktiler Informationszugang und Barrierefreiheit
In einem Lernsetting ergab sich die Anforderung, interaktiv aufbereitete naturwissenschaftliche Daten visuell und taktil zugänglich zu machen, um Lernende mit Sehbehinderung/Blindheit nicht auszuschließen. Es wurde eine Recherche zu AR/VR-Anwendungen für visuell beeinträchtigtes Publikum durchgeführt und geeignete Hardware getestet. Es gilt, die weitere Entwicklung geeigneter Soft- und Hardware im Blick zu behalten.
Maßnahme anzeigen
Building a Remote Laboratory Using a Practical Example from Undergraduate Engineering Practice
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen