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Co-Creation in der universitären Lehre

Universitäre Lehre in der Betriebswirtschaftslehre fokussiert sich stark auf Vorlesungen und forschungsorientierte Seminare. Teilweise wird die Lehre durch Fallstudien oder Unternehmensprojekte praxisorientiert gestaltet. Diese Formate haben ihre Stärken, sind jedoch nicht sehr sensitiv für den Hintergrund der Studierenden sowie einen sich schnell verändernden Zeitgeist. Das CoCun Projekt schlägt einen innovativen ‘Co-Creation Ansatz’ vor, um diese Herausforderungen zu adressieren. Co-Creation in der Lehre bedeutet für uns einen handlungsorientierten Ansatz zu verfolgen, der vollständig auf frontale Inputs verzichtet. Alle Inhalte des Kurses werden in Kollaboration der Studierenden untereinander sowie im Austausch mit den Dozierenden erarbeitet. Unser Verständnis des Co-Creation Ansatzes stellt damit die Bedürfnisse der Studierenden in den Vordergrund und gewährleistet Kompetenzorientierung.

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Projekt 101019
Projekt

Vernetzter Bildungsraum für BNE

Die Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die hochschulische Lehrkräftebildung wurde bisher weitgehend randständig behandelt und steht noch vor vielen Herausforderungen. Dazu zählt, wie BNE den Lehramtsstudierenden so nahegebracht werden kann, dass sie Möglichkeiten der schulpraktischen Umsetzung erfahren und BNE nicht nur als eine in der Praxis nicht realisierbare, zusätzliche Bürde für ihren zukünftigen Beruf wahrnehmen. Hier setzt das Projekt an, indem mittels eines digitalen Portals ein vernetzter Bildungsraum entwickelt wird, durch den die Studierenden in ihren individuellen Lernprozessen zu BNE unterstützt werden. Dieser wird in Seminare der Bildungswissenschaften zum studienbegleitenden Schulpraktikum implementiert. Die Studierenden erhalten dadurch verschiedene Zugänge und Lernpfade zu BNE und können an deren (Weiter-)Entwicklung selbst mitwirken. Um eine ganzheitliche Perspektive auf BNE für die Lehramtsstudierenden zu eröffnen, erfahren die Studierenden in Vernetzung mit BNE-orientierten Schulen ergänzend reale Beispiele der schulpraktischen Umsetzung, die sie mit ihrem theoretischen Wissen verknüpfen können. Zudem können die Studierenden durch das aufgebaute Netzwerk im Rahmen des studienbegleitenden Schulpraktikums in diesem Modul die Umsetzung von BNE selbst erleben. Dadurch wird eine Brücke zwischen dem hochschulischen Lernfeld zu BNE und der schulpraktischen Umsetzung gebaut, die ein ganzheitliches Lernen im Bereich BNE eröffnet.

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All the DHBWorld is one: Initiative zur Entwicklung und Evaluation nachhaltiger hybrider Lehr- und Lernräume an der DHBW

Das Projekt ist eine standortübergreifende Initiative der DHBW zur Entwicklung, Erprobung und Evaluation hybrider Lehr-/Lernräume. Ziel ist es, räumlich verteilte Studierende und Lehrende gleichwertig in synchronen Lehrsettings zusammenzuführen und nachhaltige hybride Lehrformate zu etablieren. Im Mittelpunkt steht ein praxisnahes Hybridraumkonzept, das technische Infrastruktur, didaktische Nutzungsszenarien und organisatorische Rahmenbedingungen integriert. Aufbauend auf Pilotinstallationen an mehreren Standorten wurden technische Setups systematisch getestet, iterativ optimiert und in einer technologieoffenen, ökonomisch effizienten Shoppingliste dokumentiert. Didaktische Erfahrungen, Schulungskonzepte und Supportstrukturen für Lehrende und IT-Personal wurden entwickelt und evaluiert. Das gewonnene Wissen soll leicht und finanzierbar auf andere Hochschulen übertragbar sein für zukunftssichere, ergonomische und kostenbewusste hybride Infrastruktur einer Universität der Zukunft.

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Publikation 100820

Effizienz und Kollaboration im Schluckspechtlabor: Ergebnisse einer Lean-Management-Implementierung

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