
Künstlerische Forschung im urbanen Raum Zeit Raum Archiv
Mit filmischen Mitteln und künstlerischen Interventionen soll die Wirkmächtigkeit von Orten erforscht werden. Auf Exkursionen in Berlin und ausserhalb sollen Räume und Orte gesucht werden, die von aktiven Merkwürdigkeiten geprägt sind bzw. die vital ihr Umfeld prägen. Dabei sollen sich die Studierenden auf unkonnotierte, ihnen unbekannte räumliche Situationen und Orte einlassen und ein Wissen aus dem Prozess des eigenen/kollektiven Exponiert-Seins und der praktischen Beobachtung generieren. Als theoretisches Fundament werden Methoden der Raumtheorie und des Neuen Materialismus zum Verständnis von künstlerischer Bestandsaufnahme vermittelt. Zum einen kann so die Gesamtheit der Sinneseindrücke vor Ort eingefangen werden, zum anderen können Resonanzen und Korrespondenzen einer Vielzahl von nicht-menschlichen Aktanten spürbar werden. Im Sinne des Neuen Materialismus wird Material als aktiv und eigensinnig verstanden, Raum und sozialer Raum werden als eigenständige Protagonisten und Akteure begriffen. Die Studierenden werden dafür sensibilisiert und ermächtigt, mit mediopassiven Handlungsformaten Raum zu erschließen und komplexe Korrespondenzen zwischen Material, Raum und sozialem Raum zu begreifen. Wir verstehen den Film nicht als Mittel zum Zweck, sondern als künstlerische Kraft. Es findet ein Empowerment der Studierenden statt, die durch ihre praktische Beobachtung Wissen generieren, mit dem andere Studierende weiterarbeiten können.
Auf einen Blick
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Zeit-Raum-Archiv. Sustainable educational resources video platform.
Das Zeit-Raum-Archiv ist eine nachhaltige ER-Video-Plattform, in der einzelne Filmsequenzen gelagert und bearbeitet werden können. Ziel ist es, dadurch den Studierenden im Arbeiten und Lernen und den Lehrenden im Lehren mehr Freiraum und Austausch zu ermöglichen. Es wird das künstlerische erfahrungsorientierte Arbeiten und Forschen im Außenraum mit einem neuen, innovativen Ansatz digitaler Lehre verknüpft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Lehrformate: Eigensinnige Orte, Stubborn Places, Devious Places
Zum Projekt „Künstlerische Forschung im urbanen Raum - Zeit Raum Archiv” haben wir 2022 und 2023 Lehrveranstaltungen in Form von zwei Seminaren á 2 SWS und zwei Seminaren á 4 SWS durchgeführt. Dabei handelte es sich um freie Wahlfächer, die sowohl von Architekturstudierenden des Hauses als auch von externen TU-Studierenden verschiedener Fachrichtungen besucht wurden. Die Seminare wurden jeweils von 2 Lehrenden und 3 Gastkritiker*innen unterrichtet und von insgesamt 70 Studierenden absolviert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Zeit-Raum-Archiv. Sustainable educational resources video platform.
Das Zeit-Raum-Archiv ist eine nachhaltige ER-Video-Plattform, in der einzelne Filmsequenzen gelagert und bearbeitet werden können. Ziel ist es, dadurch den Studierenden im Arbeiten und Lernen und den Lehrenden im Lehren mehr Freiraum und Austausch zu ermöglichen. Es wird das künstlerische erfahrungsorientierte Arbeiten und Forschen im Außenraum mit einem neuen, innovativen Ansatz digitaler Lehre verknüpft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Lehrformate: Eigensinnige Orte, Stubborn Places, Devious Places
Zum Projekt „Künstlerische Forschung im urbanen Raum - Zeit Raum Archiv” haben wir 2022 und 2023 Lehrveranstaltungen in Form von zwei Seminaren á 2 SWS und zwei Seminaren á 4 SWS durchgeführt. Dabei handelte es sich um freie Wahlfächer, die sowohl von Architekturstudierenden des Hauses als auch von externen TU-Studierenden verschiedener Fachrichtungen besucht wurden. Die Seminare wurden jeweils von 2 Lehrenden und 3 Gastkritiker*innen unterrichtet und von insgesamt 70 Studierenden absolviert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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