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Mathematische Exit-Games zur integrierten Förderung von Digitalitätskompetenz (DPACK) sowie fachlichem und fachdidaktischem Wissen

Im Fach Mathematik besteht in Deutschland ein dramatischer Lehrkräftemangel. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, u.a. etwa durch ein herausforderndes Anforderungsprofil des Lehrberufs. Letzteres erweitert sich durch den digitalen Wandel und die curricular verpflichtende Integration digitaler Medien in den Fachunterricht. So sollen Lehrkräfte über fachliches und fachdidaktisches Wissen sowie umfangreiche digitalitätsbezogene Kompetenzen (DPACK) verfügen. DPACK werden in der Lehrkräfteausbildung oftmals unzureichend berücksichtigt. MEXIT-KOMP adressiert diese Herausforderungen durch die Vernetzung von fachlichem und fachdidaktischem Wissen sowie DPACK mithilfe digitaler mathematischer Exit-Games. Exit-Games sind ein spielbasiertes Lernsetting, in dem eingebettet in eine Geschichte verschiedene Problemlöseaufgaben gelöst werden, um im Wettlauf gegen eine vorgegebene Zeit z. B. einer misslichen Lage zu entkommen. An der TU Dortmund wird ein Seminarkonzept für Masterstudierende entwickelt und umgesetzt, in dem sie Exit-Games für Schüler:innen der Primar- und Sekundarstufe entwickeln. Unterstützt werden sie dabei durch Selbstlernmodule. Projektbegleitend werden die Kompetenzentwicklungen der Studierenden bei der Entwicklung der Exit-Games beforscht. Das Seminarkonzept, die Selbstlernmodule und ein Exit-Game-Editor werden als OER über eine Webseite disseminiert und stehen anschließend deutschlandweit zur Verfügung.

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Publikationen zu diesem Projekt
  • Publikation 100371

    TPACK learning paths of pre-service teachers

    Pre-service teachers (PST) need subject-specific, didactic and pedagogical knowledge for their future teaching practice, commonly described within the TPACK framework. The ‘Digital Competence Framework for Educators’ (DigCompEdu) emphasizes the importance of technical and digital skills for teachers in general. One way to address relevant knowledge facets for PST is through game development-based learning, which includes designing digital escape games. Yet, questions remain about which knowledge facets PST activate when designing a digital mathematical escape game (DIMEG) and how this develops throughout the design process. In this study, one group of primary school PST designs a DIMEG within a seminar. Each seminar session was videotaped, transcribed and coded towards TPACK knowledge facets. Findings from this study show that all knowledge facets were activated, except TCK, suggesting that DIMEG is a promising approach for teacher education.

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  • Publikation 100372

    Was lernen Studierende durch Escape Games?

    Um angehende Lehrkräfte auf die vielfältigen Anforderungen ihres zukünftigen Mathematikunterrichts vorzubereiten, müssen sie alle Wissensfacetten des TPACK-Frameworks entwickeln. In dieser Studie entwickelten und erprobten 58 Lehramtsstudierende der Primar- und Sekundarstufe digitale, mathematische Escape Games. In einer onlinebasierten Erhebung berichten sie von deren subjektiven Lernzuwächsen. Die Studierenden nennen einen Lernzuwachs in allen Wissensfacetten, v.a. aber in PCK, TK und TPCK.

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  • Publikation 100370

    Fostering Knowledge Facets of the TPACK Framework

    To prepare pre-service teachers for the multiple requirements of their future math teaching within the digital age, they need to develop all facets of knowledge mentioned in the Technological Pedagogical Content Knowledge (TPACK) framework to enhance their digital competences. Research has shown that teachers learn to use technology by designing educational technologies for authentic use while activating and extending their knowledge regarding the interplay of technology, pedagogy, and content. In this study, 58 pre-service primary and secondary teachers from three German universities created and evaluated their own digital mathematical escape games (DIMEG) within a seminar. Since it has scarcely been researched how the design process of DIMEG addresses pre-service teachers’ technological, pedagogical and content knowledge, this study aims to investigate their subjectively reported learnings and challenges. For this, an online-based questionnaire with four open-ended items on their learnings and five open-ended items on the encountered challenges during the design process allowed them to reflect on their knowledge and skill development. All 471 answers were categorized by applying qualitative content analysis. Results indicate most learnings in the pre-service teachers’ pedagogical content knowledge (PCK), technological knowledge (TK), and technological pedagogical content knowledge (TPCK).

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Projekt 101973
Projekt

Spanische Linguistik und Didaktik

Das Projekt SpLinDid verfolgt das Ziel, zwei Kernbereiche der Lehramtsausbildung, nämlich Fachwissenschaft und Fachdidaktik, curricular kohärenter und lernförderlicher miteinander zu verzahnen. Zu diesem Zweck wird eine Reihe von digitalen Lehr-Lernmodulen entwickelt, die sowohl in der Lehrveranstaltung „Einführung in die Fachdidaktik“ als auch in der „Einführung in die spanische Sprachwissenschaft“ des BA Spanisch eingesetzt werden können. Die Module widmen sich jeweils einem Kernbereich der Sprache (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik) bzw. einer Forschungsausrichtung der Sprachwissenschaft (Korpuslinguistik, Soziokinguistik, Textlinguistik, Diskursanalyse) und bestehen aus einem Problemfall im Sinne des Problemorientierten Lernens und eines Videovortrags. Ergänzende Materialien veranschaulichen das Thema und seine Relevanz für den schulischen Fremdsprachenunterricht anhand konkreter Beispiele. Zur Lösung der Problemfragestellung müssen die Studierenden das im Modul enthaltene Fachwissen verstehen, verarbeiten und kreativ anwenden. Da die Problemaufgaben konkreten Fällen des Spanischunterrichts entsprechen, werden die Studierenden auf den Transfer von linguistischem Fachwissen in die (zukünftige) Unterrichtspraxis vorbereitet.

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Maßnahme 100872
Maßnahme

Service-Café – Ein Raum zur Unterstützung Studierender in der Praxisphase des Service Learnings

Das Service-Café stellt ein Angebot für Studierende dar, die das Engagement (community service) des Service Learnings absolvieren. Es ist auf Peerebene etabliert. Studierende können dort über ihre Erfahrungen in der Praxis in den Austausch treten, sie können über ihre Praxiserfahrungen reflektieren und sich Unterstützung holen. Die Inhalte entstammen partizipativ und selbst organisiert aus den Erfahrungen der Studierende. Eine Studentische Hilfskraft leitet moderierend das Service-Café. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100413

Can a minimalistic tip sheet with a motivational focus foster high-quality, motivating peer-feedback? Results of two field experiments

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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