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Roll-out, Empowerment, Design in Engineering Education: ein neues Transfermodell für die Lehre

Die digitale Transformation erweitert die von Absolvent:innen geforderten Kompetenzen um Future Skills. Die pandemiebedingten Online-Semester zeigen, dass die TH Köln in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen über innovative Lehr-/Lernsettings auch zur Vermittlung dieser Skills verfügt, diese aber flächendeckend noch nicht zum Einsatz kommen. Unser Projekt »REDiEE. Roll-out, Empowerment, Design in Engineering Education: ein neues Transfermodell für die Lehre« verknüpft daher zwei Innovationsideen: (1) Wir entwickeln ein Transfermodell, um innovative Lehr-/Lernsettings in ko-kreativen Austauschprozessen in neue Kontexte zu überführen und in die Breite unserer ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge zu tragen. (2) Parallel dazu gestalten wir einen neuen Studiengang Product & Context, in dem die transferierten Lehr-/Lernsettings so zusammenwirken, dass sie das erweiterte Kompetenzprofil adressieren können. Die entwickelten Lehr- und Lernmaterialien werden als Open Educational Resources geteilt, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Begleitforschung publiziert und die von uns für den Transfer erarbeiteten didaktischen und curricularen Entwurfsmuster (Patterns) in Datenbanken öffentlich zugänglich gemacht.

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Maßnahmen zu diesem Projekt
  • Maßnahme 100182
    Maßnahme

    Mit Transfer auf verschiedenen Ebenen nachhaltig

    Mit dem an der TH Köln entwickelten Ebenen-Modell begegnen wir der Frage, wie Projektergebnisse in Hochschule und Scientific Community wirksam und nachhaltig transferiert werden können. Ziel ist es, mit Transfermaßnahmen aus dem Projekt REDiEE eine möglichst breite Wirkung zu erreichen. So sollen nicht nur einzelne Lehrende/Personen erreicht werden, sondern bewusst gesteuerte Impulse für die Hochschulentwicklung gesetzt und Erkenntnisse im wissenschaftlichen Diskurs geteilt werden. Dazu strukturieren wir Transfer auf drei Wirkungsebenen: Individuum, Hochschule und Scientific Community. Anhand dieser Ebenen erkennen wir, wen wir mit Impulsen aus dem Projekt erreichen können, welche Kanäle und Formate sich dafür jeweils eignen und wie wir diese füllen möchten. Transfer denken wir dabei als kontinuierlichen Prozess, der projektbegleitend geplant, in Maßnahmen realisiert und regelmäßig reflektiert wird.

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Projekt

Medizin studieren für die Realität - Virtuelle Technologien für Stressresistenz in der Chirurgie

Die Medizin stellt in Studium und anschließender Weiterbildung hohe Ansprüche an Studierende. Ein großer fachlicher Wissensschatz, praktische Fertigkeiten und eine gute Kommunikation sind dabei notwendig. Diese gilt es allerdings auch in kritischen Situationen abrufen zu können. Überfüllte Notaufnahmen oder schwerstverletzte Patienten im Schockraum, aber auch Gespräche mit Angehörigen und Mitteilungen komplexer Diagnosen sind Situationen mit hohen kognitiven und psychischem Ansprüchen. Zusätzlich können äußere Stressoren wie Zeitdruck, subjektive Überforderung oder störende Anrufe z.B. im Rahmen von Operationen auftreten. Dies gilt es für junge Ärztinnen und Ärzte zu meistern, um im Beruf langfristig erfolgreich und gesund arbeiten zu können. Jedoch existieren bisher keine strukturierten Lehrveranstaltungen für derartige Coping Strategien. Die Virtuelle Realität (VR) stellt dabei eine Technologie dar, mit der sich derartige Szenarien erstmals realitätsnah in sicherer Umgebung abbilden lassen. Ziel des skizzierten Projektes ist die Entwicklung einer Lehr- und Lerneinheit für den Umgang mit Stresssituationen sowie von VR Trainingseinheiten zur Simulation selbiger. Dabei ist die Realitätsnähe und entsprechende Interaktionsmöglichkeiten ein wichtiger Aspekt um den Lerneffekt nachhaltig zu gestalten. Inhaltlich soll die Vermittlung von Bewältigungs- und Lösungsstrategien durch interdisziplinäre Kooperationen erfolgen. Medizinstudierende werden bereits konzeptionell eingebunden.

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Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung nicht nur in Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung hinsichtlich ihrer Geschlechtergerechtigkeit zu hinterfragen, haben wir Kolleg*innen aus dem Feld gebeten, ihre Erfahrungen, Analysen und Reflexionen in einem Positionenportfolio einem größeren Kreis zugänglich zu machen. Die Positionspapiere spannen ein breites Feld auf, wägen Chancen und Risiken ab, und das vielfach mit Bezug zur Situation der plötzlichen Umstellung auf zumeist rein digitale Lehre im Frühjahr 2020 infolge der Corona-Pandemie. In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 131-180.

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