
Einsatz digital unterstützter Fragen zur Individualisierung von Tutorien
In den bestehenden mathematischen Lehrkonzepten an Hochschulen ist eine individuelle Förderung aufgrund mangelnder Zeit- und Personalressourcen in der Regel nicht möglich. Dieses Problem soll in diesem Projekt an der DHBW Mannheim durch folgendes Vorgehen adressiert werden: Durch digitale Kurztests in den Vorlesungen (unterstützt durch manuelle Auswertungen) werden die Problemfelder einzelner Studierender individuell erhoben. Aufgrund der Ergebnisse werden die Kursteilnehmer in Kleingruppen eingeteilt. In Tutorien werden diese Problempunkte individuell durch Dozenten und Hilfskräfte angesprochen und mit speziell dafür erstellten Beispielen und Übungsaufgaben adressiert. Zusätzlich werden digitale Übungsaufgaben und Materialien bereitgestellt, die eine weitere individuelle Bearbeitung der Problemfelder ermöglichen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Aufgabentyp STACK, der durch Anbindung an ein Computeralgebrasystem und durch differenzierte Rückmeldbäume eine automatisierte Fehleranalyse und darauf basierende Lernempfehlungen ermöglicht. Begleitende wissenschaftliche Auswertungen dienen der Erfolgskontrolle der Konzepte und der Evaluierung der Ergebnisse.
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Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben
Revolutionär. So werden häufig die durch Digitalisierung getriebenen Entwicklungen bezeichnet, die sich in allen Bereichen der akademischen Bildung niederschlagen. In allen Bereichen? Nein! Im Bereich der digitalen Aufgaben klafft eine riesige Lücke zwischen vorhandenem und genutztem Potenzial im Hinblick auf den Einsatz und die Verbreitung der besten verfügbaren Technologie. Dies bindet personelle Ressourcen, bremst eine stärkere Individualisierung des Lernens, auch und gerade unter Berücksichtigung von Diversität und Bildungsgerechtigkeit, und wirkt sich erschwerend auf den Lernerfolg aus. Die Lücke führt dazu, dass Möglichkeiten zur Senkung der Studienabbruchquoten in erheblichem Maße ungenutzt bleiben. Ziel des Projekts ist es daher, ein Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben in der Hochschullehre (DZdA) zu etablieren. Dieses soll erstmals allen Hochschulen den Zugang zu qualitätsgeprüften, mehrsprachigen digitalen Aufgaben der besten verfügbaren Technologie ermöglichen und damit die Entwicklung und den Einsatz digitaler Aufgaben in den WiMINT-Fächern bei allen Lehrenden fördern, beides über die Projektlaufzeit hinaus verstetigen und so seine Wirkung auf die Lehrarchitektur aller Hochschulen nachhaltig entfalten. Die Strahlkraft dieses Innovations- und Erneuerungsprozesses entwickelt sich dabei bottom-up aus der Community über die Verbundhochschulen und die landes- und bundesweit agierenden Partner des Projektvorhabens mit bereits über 170 AkteurInnen in Deutschland.
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Medientechnische Konzeption und Aufbau eines SCALE-UP-Raums
Ziel war der Aufbau eines Demonstrationsraums nach dem SCALE-UP-Konzept („Student-Centered Active Learning Environment with Upside-down Pedagogies“), der darauf ausgerichtet ist, dass Studierende in Kleingruppen und bei Bedarf digital gestützt zusammenarbeiten. Diese Lernumgebung ist medientechnisch so ausgestattet, dass die Arbeitsergebnisse der Gruppen bei Bedarf für den gesamten Kurs sichtbar gemacht werden können und kollaborativ daran gearbeitet werden kann. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Förderung studentischer Partizipation am Beispiel einer Planungszelle. Horizont Lehre. Perspektiven und Wege, 1(1)
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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