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E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramm

Die Entwicklung und Implementierung eines E-Tutor*innen-Qualifizierungsprogramms ermöglicht für Studierende und Lehrende gleichermaßen eine große Multiplikator-Wirkung. Tutor*innen wirken bisher als Peers vor allem in Richtung der Studierenden. Als spezialisierte E-Tutor*innen können sie zur strukturierten Einführung und Begleitung von Studierenden in digital unterstützten Lehr-Lern-Settings beitragen. Sie können aber auch die Lehrenden bei der technischen und didaktischen Umsetzung digitalisierter Hochschullehre unterstützen. Zwischen beiden Gruppen können sie didaktisch fruchtbar vermitteln. Durch die Vergabe von ECTSP und eines Zertifikats kann die Qualifikation in das Studium eingebettet und später im Beruf genutzt werden. Als Bildungswissenschaftliche Hochschule verfügt die PH Ludwigsburg über wichtige Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen Erwachsenenbildung/Weiterbildung, E-Learning, Medienpädagogik und Sonderpädagogik. Das zu entwickelnde Qualifizierungsprogramm wird auch inklusive Aspekte wie die Barrierefreiheit berücksichtigen. Über das Online-Repositorium ZOERR werden alle Programm-Materialien, vom Gesamt-Curriculum bis zu konkreten Lernsettings, anderen Hochschulen zur Verfügung gestellt.

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Projekt 101649
Projekt

Beer and science - Übers Brauen und Wissenschaft

Durch das Projekt "Beer and science - Übers Brauen und Wissenschaft" bekommen Studierende aus allen fachlichen Disziplinen die Möglichkeit, die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens am Beispiel des Bierbrauens zu erlernen und zu vertiefen. Viele Studierende haben Schwierigkeiten, die grundlegenden Methoden, Techniken und Denkweisen von "Forschung" in traditionellen Serminaren zu erfassen, da diese oft zu theoretisch gestaltet sind. Das Projekt verbindet theoretisches Wissen (z.B. zu den Themen Systematische Literaturrecherche und -analyse oder Auswahl einer wissenschaftlichen Methode) mit der Handwerkskunst des Bierbrauens (z.B. Maischen) um die Begeisterung für wissenschaftliches Denken (z.B. Generierung eigener Forschungsideen in einem neuen Themenfeld) durch interaktives Lernen zu wecken. Im Mittelpunkt des Projekts stehen zwei Schwerpunkte: 1.) die wissenschaftliche Methodenausbildung sowie 2.) das Erlernen wissenschaftlichen Denkens am Beispiel eines Bieres, das gebraut wird. Durch die praktische Anwendung beim Bierbrauen erfahren die Studierenden direkt, wie wissenschaftliche Methoden zur Erschließung eines für sie neuen Themas genutzt werden können. Hierbei sollen die Studierenden eigene, disziplinorientierte Fragestellungen zum Bierbrauen entwickeln und diese im Laufe eines Semesters durch sukzesiven Ausbau von methodischen Kenntnissen zielgerichtet bearbeiten. Notwendiges theoretisch-methodisches Wissen wird in stetigem Rückbezug zum Bierbrauen vermittelt.

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Maßnahme 100050
Maßnahme

Der virtuelle Stärkenparcours

Der Blick auf die eigenen Stärken und wie diese im Alltag, Studium und späteren Beruf eingesetzt werden können, kommt oft zu kurz im Studienalltag. In diesem Workspace können Studierende ihre eigenen Stärken kennenlernen und erhalten Input zu Themen rund um die Themen Stärkenarbeit und stärkenorientierte Selbstentwicklung. Drei Teilbereiche können durchlaufen werden, welche gemeinsam das Stärkenspektrum einer Person bilden: Charakterstärken, Fähigkeiten und Bedürfnisse. In Präsenzformaten kann das Thema gemeinsam mit anderen Studierenden angeleitet vertieft und auf den eigenen Bildungsweg übertragen werden.

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Publikation 100703

Coordination modes in higher education management

Diese Studie rekonstruiert eine Typologie von Koordinationsmodi im universitären „Third Space“ und stützt sich dabei auf extern finanzierte Hochschulentwicklungsprojekte an deutschen Universitäten. Sie untersucht, wie Projektkoordinatoren Steuerungsaufgaben wahrnehmen und welche idealtypischen Koordinationsmodi sich identifizieren lassen. Indem sie Projektkoordination als Governance-Ressource konzeptualisiert, schlägt die Studie zwei analytische Dimensionen vor, die eine Typologie mit vier Modi strukturieren. Die Typologie verfeinert das Verständnis von Führungsrollen im „Third Space“ und bietet Orientierungshilfen für die Integration solcher Positionen in die Hochschulgovernance, mit Implikationen für Systeme, in denen Projektifizierung eine herausragende Rolle spielt. Diese Studie rekonstruiert eine Typologie von Koordinationsmodi im universitären „Third Space“ und stützt sich dabei auf extern finanzierte Hochschulentwicklungsprojekte an deutschen Universitäten. Sie untersucht, wie Projektkoordinatoren Steuerung praktizieren und welche idealtypischen Koordinationsmodi identifiziert werden können.

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